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Was bedeutet abhängige Stichprobe?
Wenn ein Messwert in Stichprobe 1 von einem bestimmten Messwert in Stichprobe 2 beeinflusst wird(und umgekehrt)
➝„Messwertpaare“
in welchen Fällen kommt es zu abhängigen Stichrpoben?
Dies kommt in drei Fällen vor:
Messwerte stammen von...
‣derselben Person (Design mit Messwiederholung/ Design mit intraindividueller Bedingungsvariation [within-subjectsdesign])
‣verschiedenen Personen, die zusammengehören („natürliche Paare“)
‣verschiedenen Personen, die versuchsplanerisch einander zugeordnet wurden(z.B. durch Parallelisierung)
welche zwei Varianten gibt es bei der Formulierung des statistischen Kennwerts bei dem t-Test für abhängige Stichproben
1.Differenz der Stichprobenmittelwerte (wie beimt-Test für unabhängige Stichproben): e=x1-x2
2.Mittelwert der Messwertdifferenzen dm=xm1−xm
was wird beim t-Test für abhängige Stichproben getestet?
Beim t-Test für abhängige Stichproben wird der Mittelwert der Messwertdifferenzen auf Abweichung vom Wert 0 getestet
was sind relevante Wahrscheinlichkeitsverteilungen bei dem t-Test abhängiger Stichproben
➝Stichprobenkennwerteverteilung (STKV) von Mittelwerten der Messwertdifferenzen unter der H0
Voraussetzungen des t-Tests für abhängige Stichproben
1.Keine Abhängigkeitenzwischenden Messwertpaaren innerhalb der Stichproben
verletzt bei mehrstufiger Stichprobenziehung (z.B. Klumpenstichprobe), z.B. Elternpaaregeschachtelt in Schulen
2.DifferenzvariableDmuss in der Population normalverteilt sein
bei großen Stichproben ist dert-Test einigermaßen robust
alternativ: Bootstrapping
Vergleicht-Test für abhängige vs. unabhängige Stichproben
Gibt es keine Abhängigkeit zwischen den Messwertreihen (Kovarianz = 0),entspricht der t-Test für abhängige Stichproben dem t-Test für unabhängige Stichproben!
Je größer die Ähnlichkeit der Werte innerhalb der Messwertpaare(d.h. je größer die Kovarianz zwischen den Messwertreihen)
➝desto kleiner der Standardfehler des Mittelwerts der Differenzen
➝und desto „schneller“ liefert der t-Test für abhängige Stichproben ein signifikantes Ergebnis
Konventionen für t-Test für abhängige Stichproben
➝Die Konventionen für t-Test für abhängige Stichproben sind nicht unproblematisch, weil die Effektgröße von der Stärke der Abhängigkeit der Daten beeinflusst wird.
➝Deshalb wird diese Taxonomie manchmal nicht verwendet.
➝Wegen der Abhängigkeit der Daten ist auch die Effektstärke für den t-Test für abhängige Stichproben nicht direkt vergleichbar mit der Effektstärke für den t-Test für unabhängige Stichproben
standardisierte Effektgrösse
Standardisierte Effektgrößen können anhand der Konventionen als klein/mittel/groß beurteilt werden.
Standardisierte Effektgrößen sind eine wichtige Ergänzung zum Ergebnis eines Signifikanztests: sie erlauben die Beurteilung der praktischen Bedeutsamkeit
Ihre Höhe ist über verschiedene Studien mit unterschiedlichen Maßen / Messinstrumenten(unterschiedlicher Metrik) vergleichbar.
Aber: wenn in zwei (oder mehreren) Studien dasselbe Maß eingesetzt wurde, kann diestandardisierte Effektgröße unterschiedlich ausfallen, selbst wenn der unstandardisierte Effekteigentlich gleich groß ist➝hängt von der Streuung in der jeweiligen Studie ab
was tut man hier bei vielen Ausreissern
Dorota Reis | PM 2 |Foliensatz 13 |Was tun bei vielen Ausreißern?Genauso wie beimt-Test für unabhängige Stichproben, kann bei vielen Ausreißern mit getrimmtenMittelwerten gearbeitet werden (Yuen-Test)