MAT.02 Zahl- und Operationsverständnis

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122 Terms

1
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Anzahlen bestimmen

• Simultane Anzahlerfassung

• Quasi-simultane Anzahlerfassung

• Zählen

2
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Simultane Anzahlerfassung

• Angeboren

• Einzelteile auf einen Blick erfassen («hinsehen»)

• 3-4 Elemente

3
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Quasi-simultane Anzahlerfassung

• Muss erlernt werden / Kompetenzen aufbauen

• Menge strukturieren, Einzelteile zu neuen Einheiten zusammenfassen, Einheiten simultan erfassen

• Grundsätzlich wie simultan 

→ Strukturierung: Einzelteile 

→ Einheiten

4
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Zählen

• Muss erlernt werden / Kompetenzen aufbauen

• Abzählen

• Theoretische unbeschränkt 

→ abhängig von Entwicklung Zählfertigkeit

5
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Zählprinzipien

1. Eindeutigkeit

2. Stabile Ordnung

3. Kardinalzahl

4. Abstraktion

5. Irrelevanz der Anordnung

6
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Eindeutigkeit

jedem Gegenstand genau ein Zahlwort zugeordnet

7
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Stabile Ordnung

Zahlwortreihe hat stabile, stets wiederholende Ordnung. Zahlwörter in richtigen Reihenfolge

→ bei Analyse: Erfüllt bis zur Zahl …

8
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Kardinalzahl

das letztgenannte Wort = Anzahl der Menge, nicht Eigenschaft des einen Elements, sondern alle gezählte Elemente

9
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Abstraktion

Jede beliebige Menge unabhängig von Art und Eigenschaft der versch. Gegenstände kann gezählt werden

10
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Irrelevanz der Anordnung

Es spielt keine Rolle, an welchem Ort und in welcher Reihenfolge de Elemente gezählt werden. 

Schwierigkeiten:

→ nach Mischen der Gegenstände, muss neu gezählt werden

→ wenn beim Würfel mit 1 begonnen wird, meint das Kind: Würfel «heisst» 1

11
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how to count

Zählprinzipien 1-3

12
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What to count

Zählprinzip 4

13
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Phasen der Zählentwicklung 

1. Verbales Zählen

2. Asynchrones Zählen

3. Ordnen der Objekte während des Zählens

4. Resultatives Zählen

5. Abkürzendes Zählen

14
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Verbales Zählen

Zahlwortreihe wie Gedicht aufsagen 

15
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Asynchrones Zählen

Zahlwörter in richtigen Reihenfolge zum Zählen genutzt. Einzelne Objekte noch doppelt gezählt oder ausgelassen

16
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Ordnen der Objekte während des Zählens

gezählte Objekte gezielt beiseite geschoben

17
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Resultatives Zählen

wissen, mit 1 anfangen, jedes Objekt einmal, letzte Zahl = Anzahl (alle «how to count» erfüllt)

18
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Abkürzendes Zählen

Strukturen genutzt, von belieb. Zahl aus, in zweierschritten, rückwärts

19
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Zahlaspekte

• Ordinalzahlaspekt

→ Zählzahl: an welcher Stelle?

→ Ordnungszahl: der wievielte?

• Kardinalzahlaspekt: wie viele? 

• Masszahlaspekt

• Operatoraspekt: wie oft?  

• Rechenzahlaspekt 

→ Algebraisch

→ Algorithmisch

• Codierungsaspekt

20
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Ordinalzahlaspekt

• Zählzahl: an welcher Stelle? (Folge Nat. Zahlen beim Zählen)

→ eins, zwei, drei, …, Samira ist Nummer drei

• Ordnungszahl: der wievielte? (Rangplatz in geordneter Reihe)

→ März ist der dritte Monat im Jahr

21
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Kardinalzahlaspekt

Anzahl Elemente/Mächtigkeit Menge

→ Vor dem Restaurant stehen 3 Sonnenschirme

22
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Masszahlaspekt

Masszahlen für Grössen

→ Samira ist 3 Jahre alt

23
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Operatoraspekt

Beschreibung der Vielfachheit von Handlung/Vorgang

→ noch dreimal schlafen bis zu den Ferien

24
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Rechenzahlaspekt

• Algebraisch → 5 x 2 = 10 oder Textaufgaben

• Algorithmisch → Rechnen mit Ziffern (schriftlich rechnen)

25
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Codierungsaspekt

Bezeichnung von Objekten

→ Telefonnummern, Postleitzahlen, Autonummer, Haltestelle/Bus Nummer 

26
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Zahlbeziehungen

• Anzahldarstellungen auf unterschiedlichen Repräsentationsebenen

→ Sprache

→ Handlung

→ Zeichen

→ Bild

• Anzahlvergleiche

→ Mengen

→ Zahlen

• Teile-Ganzes-Beziehung 

1. Protoquantitatives Teile-Ganzes-Prinzip

2. Zerlegung und Zusammensetzung konkreter Anzahlen

3. Zerlegung und Zusammensetzung von Zahlen

• Kompensation

• Kovariation

27
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Anzahldarstellungen auf unterschiedlichen Repräsentationsebenen

• Sprache → «sechs»

• Handlung (enaktiv) → «nimm 6 Legos und lege sie in den Korb»

• Zeichen (symbolisch) → 6

• Bild (ikonisch) → Finger, Würfelaugen, 20er-Feld, Plättli, Strichbild

→ Intermodal: unterschiedliche Ebenen (z.B. von ikonisch zu Sprache)

→ Intralmodal: gleiche Ebene (z.B. ikonisch), andere Darstellung

28
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Anzahlvergleiche

• Mengen: mehr/weniger, grösser, länger, höher, gleich viele/gross/lang/hoch

• Zahlen: grösser/kleiner als

29
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Teile-Ganzes-Beziehung

(entwickelt sich in mehreren Stufen)

1. Protoquantitatives Teile-Ganzes-Prinzip

→ u.A. beim Ordnen (Sandkasten)

→ Erkenntnis: Gesamtmenge = versch. Arten v. Teilmengen; Teilmengen → Zusammenfügen/ weiter zerlegen

2. Zerlegung und Zusammensetzung konkreter Anzahlen

→ übertragung 1. Stufe auf konkrete Anzahlen

→ quasi-simultane Anzahlerfassung (7 = 5 Finger (Hand) + 2 Finger)

3. Zerlegung und Zusammensetzung von Zahlen

→ Erkenntnis: jede Zahl kann in Teile zergliedert werden

→ nur auf der Symbolischen Ebene (6 = 6+0 = 5+1 = 4+2 =…)

30
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Kompensation

Das Verschieben eines Elements von einer Teilmenge zu anderen verändert Ergebnis nicht (2+4 = 3+3 = 6 → Konstanzsatz Addition)

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Kovariation

Wird einer Teilmenge etwas hinzugefügt/weggenommen verändert sich Gesamtmenge (2+4 = 6, 3+4 = 7 → Nachbaraufgabe)

32
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Vorstellungen Addition/Subtraktion

1. Grundvorstellungen

2. Fähigkeit zum Darstellungswechsel

3. Nutzung von Beziehungen

33
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Grundvorstellungen

• dynamisch → Veränderung/Handlung (leichter für Kinder)

• Statisch → Zustand/Vergleich

34
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Dynamische Grundvorstellungen

Addition:

• hinzufügen (dazufliegen, schenken, geben, …) → Addition

→ zu den drei blauen Plättchen werden zwei rote hinzugefügt …

• Wegnehmen (aufessen, schmelzen, …) → Subtraktion

→ Es sind fünf Personen, zwei gehen weg …

Subtraktion:

• Ergänzen/Angleichen → Subtraktion

→ 9 der 12 Puzzleteile sind bereits da. Wieviel müssen noch eingesetzt werden?

35
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Statische Grundvorstellungen

Addition:

• Verbinden/zusammenfassen → Addition

→ Wie viele Punkte sind auf beiden Würfeln zusammen scihtbar?

• Vergleichen → Addition

→ Spieler blau hat neun Punkte, Rot drei mehr. Wie viele hat Spieler Rot?

Subtraktion:

• Vergleichen → Subtraktion

→ Spieler Blau hat 9 Punkte, Spieler Rot 12. Wie viele hat Rot mehr als Blau?

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Fähigkeit zum Darstellungswechsel

(Wechsel der Repräsentationsebenen)

→ Grundvorstellungen aktivieren (Zahlen, Operationen, Strategien) ermöglichen Wechsel der Repräsentationsebenen und umgekehrt (Aufbau Grundvorstellungen)

<p><span>(Wechsel der Repräsentationsebenen)</span></p><p><span>→ Grundvorstellungen aktivieren (Zahlen, Operationen, Strategien) ermöglichen Wechsel der Repräsentationsebenen und umgekehrt (Aufbau Grundvorstellungen)</span></p>
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Wie Operieren Kindergartenkinder? (Noch keine Nutzung von Beziehungen)

• Spiel- und Alltagssituationen auf enaktiver oder ikonischer Ebene 

• Dynamisch leichter als statisch

• Zählen wichtiger Zugang zu Addition und Subtraktion (soll gefördert werden)

• Zählstrategien (alles zählen, weiterzählen), Fingerbilder oder Herleitung aus bekannten Ergebnissen oder Aufgaben

→ alles zählen → weiterzählen → weiterzählen von grösseren Summanden aus → Fingerbilder → (Rechen-)Strategien → Wissen (oder Misch-Strategien)

38
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Nutzung von Beziehungen

• Addition/Subtraktion in der 1. Klasse (→ Beziehungen nutzen)

o Grössere Zahlenräume → weg von zählenden Addieren/Subtrahieren

o Strategien entwickeln, Zahl-/Operationseigenschaften & Struktur des Zehnersystems effektiv nutzen (→ Resultate aus Punktebildern herauslesen)

o Voraussetzung: (quasi-)simultane Anzahlerfassung

39
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20er-Punktefeld (Addition & Subtraktion)

& Strategien (Addition)

Addieren (1. Klasse)

(1) Legen, (2) verschieben (enaktiv → später in Gedanken), (3) Anzahl erkennen → Struktur interpretieren & «ablesen»

Strategien:

a.      Auf den Zehner auffüllen (Zehner als Zeile) → 6+(4+3) = 10+3 = 13

b.      Zehner als Doppelfünfer → (5+1)+(5+2) = (5+5)+(1+2) = 10+3 = 13

c.       Fastverdoppelung → (6+6)+1 oder (7+7)-1

d.      Kraft der Fünf (10+5)-2

Subtrahieren (1. Klasse)

(1) legen, (2) wenden & wegschieben (später in Gedanken), (3) Anzahl erkennen → Struktur interpretieren & «ablesen»

40
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Lehrmittel “Kinder begegnen Mathematik” und Aufbau

Handbuch

Wimmelbuch

Arbeitsmappe

·        Handlungsaspekte: Operieren & Benennen, Erforschen & Argumentieren, Mathematisieren & Darstellen → spielerisch und an Alltagssituationen

·        Erste Begegnungen

·        Anknüpfen an Vorwissen

·        Aktive Beteiligung der Kinder mit Unterstützung der LP

·        Hinführung an Sprache der Mathematik

·        Lehrwerkteile: Handbuch für LP, Bilderbuch (Wimmelilder), Arbeitsmappe

41
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Handbuch “Kinder begegnen Mathematik”

→ methodisch-didaktische Hinweise

→ Unterrichtsvorschläge: alltagsnah, handelnd, entdeckend

o   1 Begleitheft (Jahresplanung)

o   6 Unterrichtshefte

Aufbau der Themen (Zielsetzung, Didaktische Hinweise, Unterrichtsvorschläge, Kopiervorlagen)

Struktur: Einstimmung → Erfahrungen sammeln → Erfahrungen vertiefen → Auswertung → Weiterarbeit

Differenzierungsmöglichkeiten (Lernfortschritte anhand Beobachtungsbogen im Anhang)

→ Unterrichtsvorschläge für Arbeit mit ganzer Klasse konzipiert

42
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Wimmelbuch “Kinder begegnen Mathematik”

→ Alltagserfahrungen der Kinder

→ Mathematische Fragen thematisieren (Klasse, Gruppen, einzelne Kinder)

o   Einlageblatt mit Fragen

o   12 Wimmelbilder

43
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Arbeitsmappe “Kinder begegnen Mathematik”

o   Kopiervorlagen

→ untersch. Schwierigkeitsgrade

→ systematisch fördernd

44
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Lehrmittel “Mathematik Primarstufe” und Aufbau

·        An LP 21 orientiert

·        Leistungsüberprüfung

 

Lehrwerkteile:

·        SuS: Themenbuch (ab 2. Kl.), Arbeitshefte, Filme/Fertigkeitstraining, Digital ab 4. Klasse (wahlweise)

·        LP: Handbuch (auch digital), Lösungen, Arbeitsblätter, Rote-Faden-Übersichten

·        Aufbau:

o   Gelb: Zahlen und Ziffern (K1: Zahl und Variable)

o   Orange: Addition und Subtraktion (K1)

o   Rot: Multiplikation und Division (K1)

o   Blau: Geometrie (K2: Form und Raum)

o   Grün: Grössen und Daten (K3: Grössen, Funktionen, Daten und Zufall)

45
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Handbuch “Mathematik Primarstufe”

o   36 Themen pro Schuljahr (Wochenthemen) → Vorschlag für Jahresplanung (inkl. Seitenangaben)

o   Alle Themen Strukturell gleich aufgebaut

o   Hauptzielsetzung (max. 1 Seite) pro Thema (Didaktische Hinweise, Tipps, hinweise für SHP) + Auflistung Materialien

o   Kernstoff (rot) immer am Anfang (Aufgaben = Quadratisches Feld)

o   Zur Auswahl (blau), Aufgaben rundes Feld

→ Differenzierung

o   Kopiervorlagen (Schwierigkeit mit Punkten 1-3)

46
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Themenbuch “Mathematik Primarstufe”

o   Erste Doppelseite: Kernstoff

o   Zweite Doppelseite: zur Auswahl (Schwierigkeitsgrad zunehmend)

o   Aufgaben zum weiterdenken: Ende der Doppelseite oder hinten im Buch (Kl. 4-6)

47
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Arbeitshefte “Mathematik Primarstufe”

o   3-5 Seiten pro Thema

o   Mittleres Niveau (2 Punkte)

48
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Mathematen “Mathematik Primarstufe”

interaktive Werkzeuge, mit denen mathematische Zusammenhänge explorativ erforscht werden können

49
New cards

Filme und Fertigkeiten “Mathematik Primarstufe”

o   Fertigkeitstraining 1-6 mit 12 Aufgaben pro Schuljahr auf 2 Niveaus

o   Dashboard für LP mit Überblick zum Stand der Klasse

o   Erklärfilme 4. Bis 6. Klasse (40-50 Filme)

50
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Differenzierung “Mathematik Primarstufe”

o   Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (Punktesystem)

o   Offene bzw. reichhaltige Aufgaben mit verschiedenen Lösungswegen

o   Wahlmöglichkeiten bezüglich Anzahl, Dauer und Sozialform der Bearbeitung

o   Weiterführende Aufgaben («Zum Weiterdenken»)

51
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Erarbeitung eines (Wochen-)themas in “Mathematik Primarstufe” I

(Bild)

<p>(Bild)</p>
52
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Erarbeitung eines (Wochen-)themas in “Mathematik Primarstufe” II

(Bild)

<p>(Bild)</p>
53
New cards

Struktur (Wochen-)thema in Handbuch “Mathematik Primarstufe” I

(Bild)

<p>(Bild)</p>
54
New cards

Struktur (Wochen-)thema in Handbuch “Mathematik Primarstufe” II

(Bild)

<p>(Bild)</p>
55
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Didaktische Hinweise (Grundsätze) “Mathematik Primarstufe”

·        Mathematik für alle SuS (untersch. Lernprozesse berücksichtigen/untersch. Niveaus)

·        Aktiv auf eigenen Wegen lernen (aktive Auseinandersetzung den Vorkenntnissen entsprechend – versch. Zugänge)

·        Miteinander und voneinander lernen (festhalten, austauschen, voneinander lernen)

·        Prozessbezogene Kompetenzen erwerben (durch forschen, argumentieren, begründen, darstellen, interpretieren, etc)

·        Mathe verstehen und beschreiben (vernetzung von verhandenem Wissen und neuen Erfahrungen)

·        Mathematik auf Grundfertigkeiten (Routinen) aufbauen

o   Verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt und Versprachlicht (Sprechblasen)

o   Einfache Sprache

o   Verschiedene Darstellungsebenen (Untersch. Lern- und Lösungswege)

56
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Grundvorstellungen Addition/Subtraktion (→ Siehe LZ 4)

Schlüsselaufgaben Einspluseins-Tabelle (→ Siehe LZ 13)

57
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Repräsentationsebenen Addition/Subtraktion (→ siehe LZ 4)

o   Subtrahieren auf dem 20er-Feld: Plättli umdrehen und weglegen oder angestrichene Kreise durchstreichen

o   Ab 3. Klasse: Systemholz (Würfel = 1000, Plättli = 100, Stäbli = 10, Würfeli = 1)

→ 4. Klasse: Analogien → Nullen anhängen

58
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Grundvorstellungen Multiplikation

o   Handlung: zeitlich-sukzessiv (dynamischer Vorgang)

→ Wiederholung derselben Handlung

→ 3x in Keller, jedes Mal 2 Flaschen: 2+2+2=6 (fortgesetzte Addition) → 3*2=6

o   Zustand: räumlich-simultan (statische Situation)

→ Zusammenfassen, Anordnung betrachten

→ 3 Tische im Raum, jeder hat 4 Beine: 3*4=12

→ Darstellung Punktefeld (mittlere Abstraktion)

o   Kombinatorisch:

→ 4 T-Shirts, 2 Hosen, 2 Paar Schuhe: 4*2*2=16

→ Baumdiagramme als geeignete Darstellungsmittel

59
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Grundvorstellungen Division

Verteilen (statisch/dynamisch)

o  Statisch: simultanes Bilden einer vorgegebenen Anzahl Teilmengen

→ 15 Kinder haben insg. 75 Stifte, jedes Kind hat gleich viele → wie viele hat jedes Kind?

o  Dynamisch: sukzessives Verteilen auf eine vorgeg. Anzahl Teilmengen

→ A. verteilt 75 Stifte an 15 Kinder → Wie viele bekommt jeder?

Aufteilen (statisch/dynamisch)

o  Statisch: simultanes Bilden gleichmächtiger Teilmengen

→ Auf jedem Tablett stehen 6 Gläser, insgesamt 30 → wie viele Tabletts?

o  Dynamisch: sukzessives Bilden gleichmächtiger Teilmengen

→ A. stellt immer 6 Gläser auf ein Tablett, 30 Gläser → wie viele Tabletts?

60
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Repräsentationsebenen Multiplikation/Division

61
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Rechengesetze

Kommutativ (Vertauschung)

Assoziativ (Verbindung) 

Distributiv (Verteilung)

Konstanzsätze (Ausgleich)

62
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Kommutativgesetz

o   Wenn Reihenfolge Summanden/Faktoren vertauscht → Summe/Produkt unverändert (a+b = b+a oder a*b = b*a)

→ Tauschrechnungen mit Würfeln

→ Vorgegebene Zahlen, verschiedene Rechnungen

63
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Assoziativgesetz

o   Summanden/Faktoren von Summe/Produkt dürfen beliebig zusammengefasst werden (a+b+c+d = (a+b)+(c+d) = a+(b+c)+d) = … oder a*b*c*d = …)

→ Rechne aus. Überlege, welche Zahlen du zuerst verwenden willst.

64
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Distributivgesetz

o   Zusammenhang von Multiplikation/Division und Addition/Subtraktion (a*(b+c) = a*b + a+c oder (a-b):c = a:c – b:c oder …)

→ Zehner und Einer oder Punkte auf dem Punktefeld sinnvoll ordnen: 3*27 = 3*20 + 3*7

65
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Konstanzsätze

Addition & Multiplikation (gegensinniges Verändern): Summe bleibt gleich, wenn Summand 1 + x und Summand 2 – x  (7+3 = 8+2); Produkt = Faktor 1 x und Faktor 2 : x (84 = 16*2)

Subtraktion & Division (gleichsinniges verändern): Differenz bleibt gleich, wenn Minuend und Subtrahend gleichsam vergrössert (+) oder verkleinert (-) werden (14-5 = 15-6); Quotient = Dividend und Divisor gleichsam vergrössert (*) oder verkleinert (:) werden (28 : 4 = 14 : 2)

66
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Grundgedanken Multiplikation

o   Neue Operation verstehen → Grundvorstellungen aufbauen

o   Erkennen multiplikative Strukturen

o   Netz von Beziehungen

67
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Grundgedanken Division

o   Aufbau Operationsverständnis über Handlungen (Aufteilen/Verteilen)

→ Handlungsschema und Rechenschema stimmen meist nicht überein

o   Zusammenhang mit Multiplikation (Umkehrfunktion)

68
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Bedeutung Grundvorstellungen für LP

o   Alle Grundvorstellungen für Verständnis aller Grundoperationen verstehen

o   Verständnis der Grundoperationen (Rechengesetze) für das Operieren

69
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Additives und Multiplikatives Netzwerk (Voraussetzungen & Bedeutung)

Voraussetzungen:

o   Grundvorstellungen aufbauen

o   Flexibler Wechsel zw. Repräsentationsebenen

 

Bedeutung Netzwerke aufbauen:

o   Zahlbeziehung für Rechnen nutzen lernen

o   Einsicht in Beziehungen zwischen Rechnungen gewinnen

o   operatives (= auf Handlung/umfassendes System integriertes) Denken

o   Unbekannte Aufgaben mit bekanntem verbinden

o   Einblick in Operationseigenschaften (z.B. Rechengesetze) erwerben

70
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Additives Netzwerk

(→ Einspluseins-Tabelle)

o   Schlüsselaufgaben: Addition mit 0 & 10, mit 1, mit 5, Verdoppelungen, Zerlegung der Zahl 10

o   Nachbarrechnungen (7+9, 6+9, 8+9, 7+8, … oder 10-4, 10-5, 10-6, …) → Zusammenhänge diskutieren

71
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Multiplikatives Netzwerk

(→ Einmaleins-Tabelle)

o   Schlüsselrechnungen: Multiplikation mit 0 & 10, 1, 5 und die Quadratzahlen

o   Nachbarrechnungen (6*7 → 6*6, 6*8, 5*7, 7*7 )

o   Zusammenhänge Distributivgesetz (6*9=54, deshalb weiss ich auch 7*9, 5*9 und 9*6)

o   Verwandte Rechnungen (von 6*4): Nachbarrechnungen (5*4), Tauschrechnung (4*6), Halbieren (3*4), Verdoppeln (12*4), Gegensinnig verändern (12*2)

→ Arbeit mit Reihenklavier: aus Verwandten Rechnungen andere ableiten

→ Numerisches Netzwerk mit verwandten Rechnungen aufzeichnen lassen

→ Erweitern: Multiplizieren mit Zehnerpotenzen

72
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Zentrale Begriffe Zahlensysteme:

Ziffer, Zahl, Ziffernwert, Stellenwertsystem, Stellenwerttafel / -tabelle, Wertziffer, Zehnerpotenzen, Bündelung, fortgesetzte Bündelung, Zahlensystem, Zweier-, Dreier-Zahlensysteme, Basis, Zehnersystemholz, Stellenwertkarten

·        Ziffer: einzelnes Zeichen (0–9)

·        Zahl: Menge/Grösse bestehend aus Ziffern (z.B. 345)

·        Ziffernwert: fester Wert einer Ziffer an sich (z.B. die 5 steht immer für „fünf“)

·        Stellenwertsystem: Wert einer Ziffer hängt von ihrer Position ab (z.B. Einer, Zehner)

·        Stellenwerttafel / -tabelle: Zeigt, welche Stelle welchen Wert hat (Einer, Zehner, …)

·        Wertziffer: Die Ziffer zusammen mit ihrem Stellenwert (z.B. die 5 in 345 = 50).

·        Zehnerpotenzen: Grundlage des Dezimalsystems (101 = 10, 102 = 100, …)

·        Bündelung: Zusammenfassen von Einheiten (10 Einer = 1 Zehner oder 5 Finger = 1 Hand)

·        fortgesetzte Bündelung: Bündelung über mehrere Stellen (10 E = 1 Z, 10 Z = 1 H, …)

·        Zahlensystem: Allgemeine Art, wie Zahlen dargestellt werden (z.B. Dezimalsystem)

·        Zweier-, Dreier- Zahlensysteme mit anderer Basis (z.B. Binärsystem mit Basis 2)

·        Zehnersystemholz (Stäbchen, Würfel, etc.) & Stellenwertkarten 

73
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Prinzipien Dezimalsystem

• Bündelungsprinzip

• Stellenwertprinzip

• Additives Prinzip

• Multiplikatives Prinzip

74
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Bündelungsprinzip

Fortgesetzte Zehnerbündelung (10 Einer = 1 Zehner, 10 Zehner = 1 Hunderter, usw.)

75
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Stellenwertprinzip

Stellenwertschreibweise (Zehnerpotenzen) = Grösse der Bündel

→ 2148 = 2 x 103 (Tausender) + 1 x 102 (Hunderter) + 4 x 101 (Zehner) + 8 x 100 (Einer)

→ Stellenwerttabelle, Stellenwertkarten, Zehnersystemholz

Ziffernwert: 4, Stellenwert: Zehner, (Zahlen-)Wert: 40

76
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Additives Prinzip

Gesamtwert Zahl = Summe der Werte der einzelnen Stellen

→ 486 = 400 + 80 + 6

77
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Multiplikatives Prinzip

Jede Ziffer gibt ausserdem Anzahl Bündel (nach Stellenwert) an

→ 486 = 4 x 100 + 8 x 10 + 6 x 1

78
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Zahlen im alten Ägypten

Hieroglyphen für 1, 10, 100, 1000, usw.

79
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Römische Zahlzeichen (Vergleich Dezimalsystem)

o   Alternierende Fünfer-Zweier-Bündelung (DS: Zehnerbündelung)

o   Jede Ziffer gibt Bündelungseinheit an (DS: Stellung = Bündelungseinheit)

o   Jede Ziffer hat einen festen Wert (DS: Wert = Position in Zahl)

o   Jede Ziffer zeigt nur den Zahlenwert an (DS: jede Ziffer = Zahlen- & Stellenwert)

o   Den Zahlenwert erhält man durch Addition => keine 0 (DS: nicht besetzte Stellen müssen mit 0 gekennzeichnet werden)

o   Grössere Zahlen => man ständig weitere Zeichen (DS: 10 Ziffern für alle Zahlen)

o   Zahlwörter sind lang und kompliziert zu lesen, schriftliche Operationen sind kompliziert durchzuführen.

80
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Verschiedene Zahlsysteme (nicht Prüfungsrelevant)

Zehnersystem, Zwölfersystem, Fünfersystem, Sechzigersystem

<p>Zehnersystem, Zwölfersystem, Fünfersystem, Sechzigersystem</p>
81
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Verschiedene Stellenwertsysteme

o   Zehner-System

o   Siebner-System (73 = 343, 72 = 49, 71 = 7, 70 = 1)

o   Sechser-System (63 = 216, 62 = 36, 61 = 6, 60 = 1)

o   Dreier-System (33 = 27, 32 = 9, 31 = 3, 30 = 1)

o   Dualsystem (23 = 8, 22 = 4, 21 = 2, 20 = 1)

82
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Umrechnung Dezimalsystem in andere Systeme und umgekehrt

Grundsätzlich immer mit Tabellen arbeiten

Dezimalsystem

o   2 x 103 + 1 x 102 + 3 x 101 + 7 x 100 = 2173

Siebner-System

o   74 = 2401 (zu gross)

o   2173 : 73 = 6 (und Rest) → 2173 – 6 x 73 = 115

o   115 : 72 = 2 (und Rest) → 115 – 2 x 72 = 17

o   17 : 71 = 2 (und Rest) → 17 – 2 x 71 = 3

=> 2173 (Dezimal) = 6223 (Siebner-System)

Umkehrung: 6 x 73 + 2 x 72 + 2 x 71 + 3 x 70 = 2173

Sonderfall Dualsystem (Binärsystem)

o   Trick (nur im Binär): immer durch 2 Teilen und Rest von unten nach oben lesen

→ 62:2 = 31 R0 → 31:2 = 15 R1 → 15:2 = 7 R1 → 7:2 = 3 R1 → 3:2 = 1 R1 → 1:2 = 0 R1

=> 111110

83
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Aufbau der Zahlraumerweiterung (1. - 6. Klasse) im obligatorischen Lehrmittel

→ Gelb im Lehrmittel

o   1. Klasse: bis 24

→ diese Zahlen muss man auswendig lernen (Sprechweise), danach wird’s regelmässig

→ Themen grundsätzlich nur Zahlraumerweiterung

o   2. Klasse: bis 100

→ Themen: halb Zahlraum, halb Addition/Subtraktion

o   3. Klasse: bis 1’000

→ Themen: Grossteil Zahlraum, ergänzt mit Längen/Uhrzeit, Addition/Subtraktion

o   4. Klasse: bis 1'000’000

→ Themen: Grossteil Zahlraum, ergänzt mit Längen/Uhrzeit, Addition/Subtraktion

o   Ab 5. Klasse: Brüche und Dezimalzahlen

84
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Aufbau der Zahlraumerweiterung (1. - 6. Klasse) im obligatorischen Lehrmittel

genereller Aufbau und Ziele

·        Eigenschaften und Beziehungen von/zwischen Zahlen erkennen und Beschreiben

Aufbau:

1.      Überblick & Vorkenntnisse aktivieren

a.      Orientierung im Zahlenraum

b.      Zählen, Anzahlen bestimmen, Bündeln

c.       Zahlen lesen und schreiben

2.      Genau hinschauen

a.      Einsatz didaktischer Materialien (→ Zahlaspekte)

b.      Dezimales Stellenwertsystem

c.       Zahlbeziehungen

Ziele:

o   systematische Fortsetzung des Bündelungsprinzips,

o   systematische Fortsetzung des Stellenwertprinzips,

o   Sprechweise von Zahlen,

o   abstrahierte und flexibilisierte Darstellung von Zahlen auf Zahlenstrahl 

85
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Didaktische Materialien: Grundlegendes

·        Unterstützung Aufbau flexibler Vorstellungen

·        Verschiedene Materialien = Verschiedene Aspekte, Wechsel zw. Repräsentationsebenen

·        Sie sind Lernstoff (regelmässiger Gebrauch, Fortsetzung, kleine aber gute Auswahl)

·        Zahlaspekte (Kardinal, Ordinal)

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Didaktische Materialien (9)

Zahlenstrahl (unendlich) / Zahlenband (physisch, endlich) und Rechenstrich (Linie, auf der Zahlen geordnet werden, Abstände irrelevant)

Tafeln 100er-Tafel (2. Kl.), 1’000er-Leporello (3.Kl.), Millionenbuch (ab 4.Kl.)

Punktefelder 20er mit/ohne Wendeplättchen (1.Kl.), 100er (2.Kl.), 1’000er/kariertes Papier (3.Kl.), Millimeterpapier (ab 4.Kl.)

Zehnersystemholz

Stellenwertkarten & Stellenwerttafel H-Z-E (3.Kl.), HT-ZT-T-H-Z-E (4.Kl.), Dezimal (5.Kl.)

Mathematen

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Zahlenstrahl, Zahlenband, Rechenstrich

o   Ordinalzahlaspekt (Reihenfolge)

o   Anordnung der Zahlen

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Tafeln

o   Ordinalzahlaspekt (Reihenfolge)

o   Dezimale Systematik

o   Analogien

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Punktefelder

o   Kardinalzahlaspekt

o   Strukturierte Anzahlerfassung/-darstellung

o   Bündelungsprinzip

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Zehnersystemholz

o   Kardinalzahlaspekt

o   Bündelungsprinzip

o   Dezimale Systematik

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Stellenwertkarten & Stellenwerttafel

o   Zahlschreibweise

o   Eigenwert/Stellenwert

o   Zahldarstellungen vernetzen

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Mathematen

o   Virtueller Raum mit Visualisierungsmöglichkeiten, die real nicht möglich sind

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Kopfrechnen (unter Ausnutzung von Strategien)

→ Grundbaustein für alle anderen Rechenmethoden

→ Herstellung von Beziehungen zw. Aufgaben (Rechengesetze nutzen)

→ Zahlenrechnen

→ Flexibel und schnell (Blitzrechnen) → Entlastung Gedächtnis bei komplexen Aufgaben

1. Grundlegung (Einsicht) → nicht zu früh auswendig lernen (Verständnis fehlt)

2. Automatisieren (Erhöhung der Schnelligkeit im Abrufen Kenntnisse / Fertigkeiten)

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Schnelles Kopfrechnen

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Halbschriftliches Rechnen (Notation Zwischenschritte oder Teilergebnisse)

→ Zentrum: Ökonomische Rechenart (Teil davon im Kopf)

→ Flexibles rechnen: Notationsweise/Rechenwege  nicht vorgegeben

→ Zahlenrechnen (nicht Ziffernrechnen)

→ Verschiedene Lösungsstrategien

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Schriftliches Rechnen (konventionalisierte Verfahren (Algorithmen))

→ nur noch als «Abrundung»

→ Ziffernrechnen

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Taschenrechner (Alltag und auch von Kindern)

→ Hilfsmittel (Ergebniskontrolle, entdeckendes Lernen, Ergebnisse Anwendungsaufgaben)

→ Rahmenbedingungen: Zahlvorstellungen, Kopfrechnen/halbschriftliche Strategien, Grössenverständnis

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(Haupt-)Strategien des halbschriftlichen Rechnens (in Verbindung mit Rechengesetzen)

·        es gibt nicht «die Beste Strategie» (kommt auf Präferenz und Aufgabe/Zahlen an)

·        auch innerhalb der Strategien untersch. Strategien / Mischformen

Strategien:

·        Schrittweise → Assoziativ (Verbindung) & Distributiv (Verteilung)

·        Rechenvorteile nutzen (Hilfsaufgabe) → Konstanz (Ausgleich)

·        Ergänzen

·        «Stellenwert extra» (Stellenweise) → Assoziativ (Verbindung) & Distributiv (Verteilung)

·        Rechnung vereinfachen → Konstanz (Ausgleich) & Distributiv (Verteilung)

·        Tauschrechnung (Umkehraufgabe) → Kommutativ (Vertauschung)

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Schrittweise

o   Addition: 209 + 479 → erst + 400 dann + 70 dann + 9

o   Subtraktion: 560 – 189 → erst - 100 dann - 80 dann – 9

o   Multiplikation: 15 x 34 → 15 x 30 = 450 dann 15 x 4 = 60 → Zwischenergebnisse Zusammenzählen

o   Division: 482 : 2 → 400 : 2 dann 80 : 2 dann 2 : 2 → Zwischenergebnisse Zusammenzählen

100
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Rechenvorteile nutzen (Hilfsaufgabe)

o   Addition: 209 + 479 → erst + 480 dann – 4

o   Subtraktion: 560 – 189 → erst - 190 dann + 1

o   Multiplikation: 16 x 29 → 16 x 30 dann 16 x 1480 - 16

o   Division: 232 : 8 → 240 : 8 dann 8 : 830 – 1