Musterprotokoll KM3 V1 - Messen, Wiegen, Pipettieren

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Vokabel-Flashcards zur Laborsicherheit, statistischen Auswertung und grundlegenden chemischen Berechnungen (Pipettieren, Wiegen, Leitfähigkeit) basierend auf dem KM3-Protokoll.

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18 Terms

1
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Notrufnummer (Deutschland)

Die Notrufnummer der Feuerwehr lautet 112.

2
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6-W-Regel

Verfahren beim Notruf: Wer ruft an? Wo? Was ist passiert? Welche Art von Verletzungen? Wie viele Personen? Warten auf Rückfragen.

3
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Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Besteht aus einem geschlossenen, knielangen Laborkittel aus Baumwolle, einer Schutzbrille mit Seitenschutz und situationsangepassten Handschuhen.

4
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Maßnahmen bei verschütteten Säuren und Basen

Keine Neutralisationsversuche durchführen, sondern mit reichlich Wasser nachspülen und Wischlappen gründlich auswaschen.

5
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H- und P-Sätze

Gefahren- (Hazard) und Sicherheitshinweise (Precautionary), mit denen man sich vor Aufnahme der Labortätigkeit vertraut machen muss.

6
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Gravimetrische Kalibrierung

Methode zur Ermittlung eines systematischen Fehlers (z. B. einer Kolbenhubpipette) durch mehrfaches Pipettieren und Wiegen eines Volumens.

7
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Mittelwert mm

Wird berechnet, indem die Einzelwerte einer Messreihe addiert und durch die Anzahl der Werte geteilt werden.

8
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Standardabweichung ss

Ein Maß für die Streuung von Messwerten, berechnet als Quadratwurzel aus der Varianz.

9
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Variationskoeffizient VKVK

Dimensionsloses Maß für die Genauigkeit, berechnet durch die Formel s×100m\frac{s \times 100}{m}. Besonders geeignet zum Vergleich verschiedener Messgrößen.

10
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Signifikante Abweichung

Liegt bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5%5\,\% vor, wenn der Mittelwert um mehr als zwei Standardabweichungen (2×s2 \times s) vom Sollwert abweicht.

11
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Gauß'sche Normalverteilung (Prozentbereiche)

Ca. 68%68\,\% aller Messwerte liegen innerhalb m±sm \pm s, 95%95\,\% innerhalb m±2sm \pm 2s und 99%99\,\% innerhalb m±3sm \pm 3s.

12
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Leitfähigkeit

Kehrwert des elektrischen Widerstandes RR (Stromstärke II geteilt durch Spannung UU), angegeben in Siemens [S][S].

13
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Ionenstärke-Faktoren

Die Leitfähigkeit hängt von der elektrischen Feldstärke, der Anzahl, der Wertigkeit und der Wanderungsgeschwindigkeit der gelösten Ionen ab.

14
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Isotonische Kochsalzlösung

Eine zum Plasma isotone Lösung mit einer Plasmaosmolarität von 290 bis 300mosmol/L290 \text{ bis } 300\,mosmol/L, was ca. 0,9%0,9\,\% NaCl (150mM150\,mM) entspricht.

15
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Dichte

Definiert als Masse pro Volumen (kg/m3kg/m^3 oder g/cm3g/cm^3). Der Literaturwert für isotonische Kochsalzlösung beträgt 1,005g/cm31,005\,g/cm^3 bei 20C20\,^∘C.

16
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Verdünnungsformel

Basiert auf einer konstanten Stoffmenge nn: c1×V1=c2×V2c_1 \times V_1 = c_2 \times V_2.

17
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Konzentration von Wasser (rein)

Wird berechnet als 1000g/L18g/mol\frac{1000\,g/L}{18\,g/mol}, was 55,56mol/L55,56\,mol/L ergibt.

18
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Milliard-Q (MilliQ) Wasser

Hochreines, entionisiertes Wasser, das im Labor für Verdünnungsreihen und zum Spülen von Elektroden verwendet wird.