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Vokabel-Flashcards zur Laborsicherheit, statistischen Auswertung und grundlegenden chemischen Berechnungen (Pipettieren, Wiegen, Leitfähigkeit) basierend auf dem KM3-Protokoll.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Notrufnummer (Deutschland)
Die Notrufnummer der Feuerwehr lautet 112.
6-W-Regel
Verfahren beim Notruf: Wer ruft an? Wo? Was ist passiert? Welche Art von Verletzungen? Wie viele Personen? Warten auf Rückfragen.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Besteht aus einem geschlossenen, knielangen Laborkittel aus Baumwolle, einer Schutzbrille mit Seitenschutz und situationsangepassten Handschuhen.
Maßnahmen bei verschütteten Säuren und Basen
Keine Neutralisationsversuche durchführen, sondern mit reichlich Wasser nachspülen und Wischlappen gründlich auswaschen.
H- und P-Sätze
Gefahren- (Hazard) und Sicherheitshinweise (Precautionary), mit denen man sich vor Aufnahme der Labortätigkeit vertraut machen muss.
Gravimetrische Kalibrierung
Methode zur Ermittlung eines systematischen Fehlers (z. B. einer Kolbenhubpipette) durch mehrfaches Pipettieren und Wiegen eines Volumens.
Mittelwert m
Wird berechnet, indem die Einzelwerte einer Messreihe addiert und durch die Anzahl der Werte geteilt werden.
Standardabweichung s
Ein Maß für die Streuung von Messwerten, berechnet als Quadratwurzel aus der Varianz.
Variationskoeffizient VK
Dimensionsloses Maß für die Genauigkeit, berechnet durch die Formel ms×100. Besonders geeignet zum Vergleich verschiedener Messgrößen.
Signifikante Abweichung
Liegt bei einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% vor, wenn der Mittelwert um mehr als zwei Standardabweichungen (2×s) vom Sollwert abweicht.
Gauß'sche Normalverteilung (Prozentbereiche)
Ca. 68% aller Messwerte liegen innerhalb m±s, 95% innerhalb m±2s und 99% innerhalb m±3s.
Leitfähigkeit
Kehrwert des elektrischen Widerstandes R (Stromstärke I geteilt durch Spannung U), angegeben in Siemens [S].
Ionenstärke-Faktoren
Die Leitfähigkeit hängt von der elektrischen Feldstärke, der Anzahl, der Wertigkeit und der Wanderungsgeschwindigkeit der gelösten Ionen ab.
Isotonische Kochsalzlösung
Eine zum Plasma isotone Lösung mit einer Plasmaosmolarität von 290 bis 300mosmol/L, was ca. 0,9% NaCl (150mM) entspricht.
Dichte
Definiert als Masse pro Volumen (kg/m3 oder g/cm3). Der Literaturwert für isotonische Kochsalzlösung beträgt 1,005g/cm3 bei 20∘C.
Verdünnungsformel
Basiert auf einer konstanten Stoffmenge n: c1×V1=c2×V2.
Konzentration von Wasser (rein)
Wird berechnet als 18g/mol1000g/L, was 55,56mol/L ergibt.
Milliard-Q (MilliQ) Wasser
Hochreines, entionisiertes Wasser, das im Labor für Verdünnungsreihen und zum Spülen von Elektroden verwendet wird.