Vorbereitung auf die Notfallsanitäter-Prüfung: Rechtliche Aspekte und Sozialversicherung

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Diese Flashcards behandeln wichtige rechtliche Grundlagen, Aufgaben des Notfallsanitäters, Sozialversicherungsrecht sowie straf- und zivilrechtliche Aspekte im Rettungsdienst.

Last updated 10:09 AM on 6/14/26
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22 Terms

1
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§ 4 NotSanG Aufgaben

Beschreibt die drei wesentlichen bzw. originären Aufgaben von Notfallsanitätern als Fachkräfte in der Gefahrenabwehr.

2
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Körperverletzung (Strafrecht)

Eine Straftat, die durch die invasive Anlage eines venösen Zugangs erfüllt werden kann, sofern keine wirksame Einwilligung vorliegt.

3
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Beweislastumkehr

Im Rechtsstreit muss der Behandelnde den Beweis erbringen, dass eine ordnungsgemäße Aufklärung des Patienten stattgefunden hat.

4
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5 Elemente der deutschen Sozialversicherung

Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Unfallversicherung.

5
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Träger der Unfallversicherung

Finanziert die Krankenbehandlung, wenn sich ein Unfall auf dem direkten Weg zur Arbeit ereignet (Wegeunfall).

6
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Sonderrecht (§ 35 StVO)

Die Befreiung von den Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben in dringenden Fällen.

7
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Wegerecht (§ 38 StVO)

Ordnet an, dass andere Verkehrsteilnehmer sofort freie Bahn zu schaffen haben, wenn blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet wird.

8
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Fahrlässigkeit

Das Außerachtlassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt.

9
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Vorsatz

Handelt, wer die Verwirklichung eines Straftatbestandes für möglich hält und sie billigend in Kauf nimmt (Wissen und Wollen).

10
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Rechtsfähigkeit

Die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein; sie beginnt mit der Vollendung der Geburt.

11
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Volle Geschäftsfähigkeit

Tritt ab der Vollendung des 18.18. Lebensjahres ein.

12
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Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Zustand eines Minderjährigen im Zeitraum vom vollendeten 7.7. bis zum vollendeten 18.18. Lebensjahr.

13
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Notwehr

Die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von einem Menschen von sich oder einem anderen abzuwenden.

14
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Notstand

Die Abwehr einer Gefahr, die von einer Sache oder einem Tier ausgeht, um ein höheres Rechtsgut zu schützen.

15
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Zwangseinweisung (Indikation)

Ist zulässig, wenn bei einer Person aufgrund einer psychischen Erkrankung eine gegenwärtige erhebliche Eigengefährdung oder Fremdgefährdung besteht.

16
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Patientenverfügung

Regelt den Umgang mit dem eigenen Körper für den Fall, dass der Patient nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen selbst zu erklären.

17
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Vorsorgevollmacht

Damit regelt eine volljährige Person die Rechte und Pflichten eines von ihr eingesetzten Bevollmächtigten für den Fall des Verlusts der geistigen Fähigkeiten.

18
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Haftung

Die Verpflichtung, für einen verursachten Schaden gegenüber dem Geschädigten einzustehen (Schadensersatz).

19
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Regress

Die Rückforderung von Schadensersatzzahlungen durch den Arbeitgeber gegenüber dem Mitarbeiter bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln.

20
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Freiheitsberaubung (Beispiel)

Das Festhalten eines Menschen oder das Anlegen eines Bauchgurtes gegen dessen Willen ohne rechtliche Grundlage.

21
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Mindesturlaub

Die Anzahl der Werktage im Jahr (gesetzlich festgelegt), die ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mindestens gewähren muss.

22
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Arbeitsunfähigkeit (Leistung)

Nach dem Auslaufen der Entgeltfortzahlung erhält der Versicherte bei andauernder Krankheit Krankengeld von der Krankenkasse.