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Alliteration
Gleiche Anfangsbuchstaben bei aufeinander folgenden Wörtern z.B Milch macht müde Männer munter.
Anapher
Wiederholung gleicher Wörter am Satzbeginn
z.B Er lacht nicht laut, er lacht lieber leise. Schön ist das Glück, schön die Liebe.
Antithese
Gegenüberstellung von gegensätzlichen Begriffen/Gedanken z.B schön und hässlich; jung und alt; Gut ist mein Gedanke, böse mein Wille.
Chiasmus
Wörter oder Satzteile stehen in einer überkreuzten Reihenfolge z.B Ich singe am Morgen, am Abend schweige ich.
Correction
Berichtigung eines zu schwachen/ unzutreffenden Ausdrucks z.B Diese Äpfel haben einen guten, nein, den besten Geschmack.
Ellipse
Auslassung eines Satzteils/Wortes; führt zu unvollständigem Satz z.B Er rannte nach draußen. [er] Blieb stehen. [er] Keuchte.
Epipher
Wiederholung gleicher Wörter am Satzende
z.B Deine Augen sind wie Sterne, wie funkelnd leuchtende Sterne!
Euphemismus
Beschönigung
z.B “preisgünstig" vs. "billig" "nicht übermäßig intelligent" vs. "dumm"
Hyperbel
Starke Übertreibung
z.B Starke Übertreibung
Inversion
Unübliche Anordnung der Satzteile z.B Glänzend sind deine Augen.
Ironie
Offensichtlich unwahre Behauptung, mit der das Gegenteil ausgedrückt wird z.B Auf diese Klassenarbeit haben Sie sicher zwei Wochen gelernt.
Klimax
Steigerung z.B Ich kam, sah und siegte.
Litotes
Verneinung des Gegenteils z.B Das war nicht schlecht.
Metapher
Vergleich ohne "wie"; Bedeutungsübertragung z.B Jakob ist der Einstein in dieser Klasse. Die Sonne lacht.
Metonymie
Begriff durch durch einen bedeutungsverwandten ersetzen (z.B. Ort für Personen, Gefäß für Inhalt ...)
z.B Die Schule dankt dem Herrn Bürgermeister. Schau mal, da drüben sitzt Brille. Trinken wir noch ein Glas.
Neologismus
Wortneuschöpfung z.B Sozialtourismus; Rentnerschwemme; Wutbürger; Cyberkrieg
Onomatopoesie
Lautmalerei
z.B zischen; schnattattattattattern; Er haut ihm eine rein: zosch, tschack
Oxymoron
Verbindung zweier Begriffe mit gegensätzlicher Bedeutung
z.B Hassliebe; geliebter Feind Freiheit ist Sklaverei
Paradoxon
Aussage mit krassem Widerspruch.
z.B Weniger ist mehr. Vor lauter Glück könnte er kotzen.
Parallelismus
Wiederholung einer syntaktischen Struktur
z.B Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
Parenthese
Einschub in einen Satz, meist mit Gedankenstrichen, Komma, Klammer
z.B Ich wollte ihr - sie ahnte es nicht - einen Heiratsantrag machen.
Personifikation
Vermenschlichung
z.B Mutter Natur, Vater Staat
Pleonasmus
Gleiche Bedeutung wird mehrfach zum Ausdruck gebracht (Redundanz)
z.B der weiße Schimmel; der nasse Regen
Repetition
Wiederholung
z.B "Ach! Ach! Wo bist du?" "Herr - warum quält Ihr mich? Herr - was habe ich getan?"
Symbol
Ein Symbol ist etwas (zum Beispiel ein Gegenstand oder eine Farbe), das für eine allgemeine Idee oder Bedeutung steht
z.B @ = Medien Schlange = Versuchung Taube = Frieden Ring = Ewigkeit Farbe Schwarz = böse, Tod
Tautologie
Ein Gedanke wird mit mehreren Wörtern ausgedrückt, die fast oder genau das Gleiche bedeuten.
z.B voll und ganz; nie und nimmer; in Reih und Glied; nackt und bloß Krieg ist Krieg
Vergleich
Zwei verschiedene Dinge werden miteinander verbunden, weil sie etwas gemeinsam haben.
z.B Achill ist stark wie ein Löwe.
Parataxe
Aneinanderreihung von Hauptsätzen
z.B Mooser ist krank; er liegt im Bett. Mooser ist krank. Er liegt im Bett. Mooser ist krank und liegt im Bett.
Hypotaxe
Unterordnung von Nebensätzen unter Hauptsätze (-> zusätzliche Informationen)
z.B Er singt, weil er fröhlich ist. Er, obwohl er das Rennen verloren hat, singt, weil er fröhlich ist.