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Was ist ein Aktionspotential?
Eine positive Änderung des Membranpotentials nach der Erregung
Welche Phasen kann man bei einem Aktionspotential unterscheiden?
Depolarisation, Repolarisation, Hyperpolarisation
Was geschieht während der Depolarisation?
spannungsabhängige Na+ Kanäle öffnen sich und Na+ strömt in die Zelle
Was ist die Folge des Einstroms von Na+?
Weitere Na+ Kanäle öffnen sich. Das Membranpotential steigt auf +30mV
Was geschieht während der nachfolgenden Repolarisation?
Es öffnen sich spannungsabhängige K+ Kanäle infolge der Depolarisation
Was ist die Folge dieser Öffnung?
K+ strömt nach außen und das Zellinnere wird negativer.
Was bezeichnet man mit dem Begriff Hyperpolarisation?
Ein Anstieg der negativen Spannung im Inneren unter den Wert des RPs
Wie wird das Ruhepotential im Anschluss wieder hergestellt?
Die Na+K+ Pumpe stellt die Ionenverhältnisse des RPs wieder her.
Was ist eine Refraktärzeit?
Zeitraum, in dem die Nervenzelle nicht bis kaum erregbar ist.
Was ist die Ursache für die Refraktärzeit?
Inaktivierung der Na+ Kanäle; Wiederherstellung des RPs
Wo werden APs ausgelöst?
Im Axonhügel des Soma.
Je stärker der Reiz, desto…
…höher die Frequenz der APs.
Wie werden APs weitergeleitet?
kontinuierlich bzw. saltatorisch
Was geschieht bei der kontinuierlichen Erregungsweiterleitung?
Die Membran des Axons wird schrittweise depolarisiert.
Wo findet man kontinuierliche Erregungsweiterleitung?
Bei nicht myelinisierten Nervenzellen, z.B. von Wirbellosen Tieren
Was ist der Nachteil der kontinuierlichen Erregungsweiterleitung?
Sie ist langsamer
Wie wird dennoch eine schnelle Leitungsgeschwindigkeit erreicht?
über einen großen Axondurchmesser
Was geschieht bei der saltatorischen Erregungsleitung?
Die Membran des Axons wird sprunghaft depolarisiert.
Wo findet man die saltatorische Erregungsleitung?
Bei myelinisierten Nervenzellen der Wirbeltiere
Was sind Vorteile der saltatorischen Erregungsleitung?
Schnelligkeit, geringer Platzbedarf, Energiesparung
Warum werden Aps nur in eine Richtung weitergeleitet?
Die Inaktivierung der Na+ Kanäle bedingt dies.
Wie wird eine Erregung von einer Nervenzelle zur nächsten übertragen?
biochemisch über die Synapsen an den Endknöpfchen
Woraus besteht eine Synapse?
prä- und post- synaptische Membran und synaptischer Spalt
Was ist der erste Schritt der Signalübertragung an einer Synapse?
Erreicht das Signal das Endknöpfchen, öffnen sich Ca2+ Kanäle.
Was ist die Folge der Öffnung der Ca2+ Kanäle?
Ca2+ strömt ein; es kommt zur Exocytose transmittergefüllter Vesikel
Von welchem Neurotransmitter ist dabei häufig die Rede?
Acetylcholin
Was bewirkt Acetylcholin im synaptischen Spalt?
Öffnung spannungsgesteuerter Na+ Kanäle der postsynapischen Membran.
Was geschieht anschließend mit dem Acetylcholin?
Es wird durch Acetylcholinstarase (AChE) gespalten.
Je höher die Erregung, die an einer Synapse eintrifft, desto …
… höher die Ausschüttung der Transmitter.
Wie können Synapsen wirken?
erregend (exzitatorisch) und hemmend (inhibitorisch)
Was geschieht an einer hemmenden Synapse?
Es kommt zu einer Hyperpolarisation an der postsynaptischen Membran.
Wie nennt man diese Hyperpolarisation noch?
IPSP = inhibitorisches postsynaptisches Potential
Was haben IPSPs zur Folge?
Sie erschweren die Bildung von APs an der Postsynapse.
Wie können Synapsengifte wirken?
z.B. Hemmung der Ach-Exocytose oder -Rezeptoren oder der AChEsterase
Was sind Beispiele für solche Synapsengifte?
Botulinumtoxin, Curare oder Alkylphosphate