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Die Lerche wars, die Tagverkünderin, Nicht Philomele; sieh den neidschen Streif, Der dort im Ost der Frühe Wolken säumt.
Die Nacht hat ihre Kerzen ausgebrannt, Der muntre Tag erklimmt die dunstgen Höhn;
Nur Eile rettet mich, Verzug ist Tod.
(Ersten 3 Sätze)
Laß sie mich greifen, ja, laß sie mich töten!
Ich gebe gern mich drein, wenn du es willst.
Nein, jenes Grau ist nicht des Morgens
Auge,
Der bleiche Abglanz nur von Cynthias
Stirn.
(letzten 2 Sätze)
Das ist auch nicht die Lerche, deren Schlag Hoch über uns des Himmels Wölbung trifft.
Ich bleibe gern; zum Gehn bin ich verdrossen.
Willkommen, Tod, hat Julia dich beschlossen! -
Nun, Herz? Noch tagt es nicht, noch plaudern wir.
Hell? Dunkler stets und dunkler unsre leiden!
„Die Wärterin kommt herein“