1/17
Definitionen und Konzepte zum Thema Geschäftsprozessmanagement, Prozesshierarchien und die Unterscheidung zwischen primären und sekundären Prozessen basierend auf der Vorlesung von Prof. Dr.-Ing. K. Kiene.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Geschäftsprozessmanagement
Die Planung und Beschreibung der einzelnen Prozesse im Unternehmen mit dem Ziel der Leistungserstellung (Wertschöpfung) unter Einbeziehung von Kennzahlen zur Prozessbewertung und Messung der Kundenzufriedenheit.
Prozessmanagement (Werkzeug)
Ein Werkzeug zum Identifizieren von Kundenwünschen, Eliminieren von Fehlern, Reduzieren von Durchlaufzeiten sowie Prozesskosten, um Qualität, Zeit und Kosten zu optimieren.
Eingaben (Inputs)
Ressourcen wie Menschen, Mittel, Informationen und Methoden, die in einen Prozess einfließen.
Ergebnisse (Outputs)
Das Resultat eines Prozesses, das aus den Eingaben durch Aktivitäten transformiert wurde.
QTK-Kriterien
Typische Kriterien bei Prozessen mit Kundenkontakt, die für Qualität, Termin und Kosten stehen.
Prozessorganisation (Aufbauorganisation)
Ein Aspekt des Prozessmanagements, der die Frage beantwortet: „Wer macht was?“
Prozessführung (Ablauforganisation)
Ein Aspekt des Prozessmanagements, der festlegt: „Was wird wann wie gemacht?“
Prozessüberwachung (Controlling)
Die laufende Prüfung, ob ein Prozess wie geplant durchgeführt wird.
Prozess (Definition)
Legt fest, welche Aktivitäten in welcher Reihenfolge stattfinden, um bestimmte Eingaben in wertvollere Ergebnisse zu verwandeln.
Aktivität
Die Bearbeitung eines Vorgangs, der mit einem Arbeitsergebnis abgeschlossen wird und mehrere Einzeltätigkeiten erfordert, wie z. B. das Schreiben einer Anforderungsliste.
Tätigkeit
Einzelne Arbeitsschritte innerhalb einer Aktivität, wie z. B. das Erfassen von Informationen oder Eintragen von Toleranzen.
Primäre Geschäftsprozesse
Prozesse mit direktem Kundenbezug, in denen die unmittelbare Wertschöpfung durch Erstellung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen stattfindet.
Sekundäre Geschäftsprozesse
Unterstützende Infrastrukturleistungen (Support- oder Infrastrukturprozesse), die für den Kunden in der Regel nicht sichtbar, aber oft wichtig für den Unternehmenserfolg sind.
Geschäftsbereich (GB)
Ein großer Unternehmensbereich oder eine Division in einer Organisationsstruktur, zum Beispiel Daimler PKW oder Daimler LKW.
Geschäftseinheit (GE)
Eine Hauptabteilung oder Business Unit innerhalb eines Unternehmens, wie zum Beispiel die Motorentwicklung.
Zentralstelle (ZS)
Eine Stabsstelle, die übergreifende Funktionen wie Controlling, IT oder Finanzen wahrnimmt.
Lean / KVP
Ansätze zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch die Eliminierung nicht wertschöpfender Teilprozesse und kontinuierliche Verbesserung.
Effektivität und Effizienz
Das Ziel des Geschäftsprozessmanagements, umschrieben als „das Richtige richtig machen“.