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Wirtschaft
Wirtschaften heißt, knappe Güter geplant so einzusetzen, dass die menschlichen Bedürfnisse bestmöglich befriedigt werden.
Bedürfnis
Empfinden eines Mangels (objektiv oder auch nur subjektiv); auch als unerfüllter Wunsch.
Individualbedürfnisse
Bedürfnisse, die auf Wünschen eines einzelnen Menschen beruhen und vom Einzelnen selbst befriedigt werden.
Kollektivbedürfnisse
Notwendigkeiten oder Wünsche, die viele Menschen gleichzeitig empfinden; Befriedigung oft durch staatliche Maßnahmen.
Ökonomisches Prinzip
Das ökonomische Prinzip beschreibt die Annahme, dass Wirtschaftseinheiten rational handeln und ihren Nutzen oder Gewinn maximieren.
Maximumprinzip
Mit gegebenem Aufwand soll ein maximaler Ertrag erzielt werden.
Minimumprinzip
Ein vorgegebener Ertrag soll mit minimalem Aufwand erzielt werden.
Betriebswirtschaftslehre (BWL)
Ist eine Realwissenschaft, die wirtschaftliche Entscheidungen, Managementprozesse und die Optimierung von Ressourcen untersucht.
Volkswirtschaftslehre (VWL)
Untersucht die Gesamtwirtschaft aus nationaler oder globaler Perspektive, wie Inflation oder Arbeitslosigkeit.
Effizienz
Misst das wirtschaftliche Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis (Output) und den dafür eingesetzten Ressourcen.
Effektivität
Misst den Grad der Zielerreichung, also ob die richtigen Ziele gewählt wurden.
Freie Güter
Sind in fast unbegrenzter Menge vorhanden, nicht knapp und haben einen Preis von Null.
Wirtschaftsgüter
Sind knapp, verursachen Produktionskosten und haben einen Marktpreis.
Produktivität
Mengenmäßiges Verhältnis von Output zu Input des Produktionsprozesses.
Wirtschaftlichkeit
Wertemäßiges Verhältnis (dimensionslos) von Erträgen zu Aufwendungen.
Stakeholder
Personen oder Gruppen, die ein Interesse an den Entscheidungen und Aktivitäten eines Unternehmens haben.
Shareholder
Eine Person oder Organisation, die Anteile eines Unternehmens besitzt und finanziell am Unternehmen beteiligt ist.
Offshoring
Verlagerung von Unternehmensaktivitäten ins Ausland, meist zur Nutzung von Kostenvorteilen.
Rechtsform
Die Rechtsform eines Unternehmens hat Einfluss auf Haftung und Kapitalverfügbarkeit.
Selbstorganschaft
Ein rechtliches Prinzip bei Personengesellschaften, wo die Geschäftsführung direkt durch die Gesellschafter erfolgt.
Fremdorganschaft
Ein rechtliches Prinzip bei Kapitalgesellschaften, wo die Leitung an externe Geschäftsführer übertragen werden kann.
Nutzwertanalyse (NWA)
Ein qualitatives, multikriterielles Scoring-Werkzeug zur Unterstützung optimaler Standortentscheidungen.
Value Chain
Ein strategisches Konzept, das ein Unternehmen in strategisch relevante Aktivitäten zerlegt, um Kostendynamiken zu verstehen.
Innovation
Die erfolgreiche Markteinführung eines neuen Produkts oder einer Dienstleistung.
Marktanteil
Der Anteil eines Unternehmens am gesamten Markt innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
Logistics - 7R’s
Right product, Right quantity, Right quality, Right place, Right time, Right customer, Right price.
Just-in-Time (JIT)
Ein synchronisiertes Lieferkettenmanagement, das Materialien genau zum richtigen Zeitpunkt liefert.
Gewinn
Das Ergebnis der Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen.
Liquidität
Die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen.
Strategic Planning
Langfristige Planungsaktivität, die direkt von der Unternehmensführung durchgeführt wird.
Democratic Style
Führungsstil, der kollektive Diskussion und Input von Mitarbeitern fördert.
Laissez-faire Style
Führungsstil, bei dem der Leiter maximale Autonomie an die Mitarbeiter delegiert.