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Zusammenfassung der Lektion über das endokrine System, Hormondrüsen, Schilddrüsenerkrankungen (Hyper- und Hypothyreose) sowie Diabetes mellitus Typ 1 und 2 inklusive Notfallmanagement.
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Was ist der Hauptunterschied in der Arbeitsweise zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem?
Das Nervensystem arbeitet mit elektrischen Impulsen für eine schnelle Signalweiterleitung, während das Hormonsystem Botenstoffe nutzt, die über das Blut gelangen und langsamer, aber nachhaltiger wirken.
Nach welchem Prinzip wirken Hormone gezielt an bestimmten Zellen?
Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, wobei jedes Hormon nur an Zellen mit der passenden Rezeptur wirkt.
Welche Rolle übernimmt der Hypothalamus bei der Hormonsteuerung?
Er dient als zentrale Steuereinheit, die bei Hormonmangel die Produktion steigert und bei einem Überschuss die Produktion bremst, um Stabilität zu gewährleisten.
Was ist die Funktion der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse)?
Sie ist die zentrale Steuerstelle des Hormonsystems.
Welches Hormon wird in der Zirbeldrüse produziert und was ist seine Aufgabe?
Melatonin; es steuert den Wach-Schlaf-Rhythmus.
Welche Hormone produziert die Schilddrüse (Glandula thyreoidea)?
Sie produziert T3 (Trijodthyronin), T4 (L-Thyroxin) und Calcitonin.
Wie verändern sich die Laborwerte bei einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)?
Die Werte für T3 und T4 sind erhöht, während der TSH-Wert erniedrigt ist (negative Rückkopplung).
Nenne drei Ursachen für eine Schilddrüsenüberfunktion.
Schilddrüsen-Autonomie, Schilddrüsenkarzinom und Morbus Basedow.
Welche Symptome sind spezifisch für Morbus Basedow?
Teigige Unterschenkelschwellungen, Tränenfluss, Lichtscheu, Hervortreten der Augen (Exophthalmus) und Sehstörungen.
Was versteht man unter einer thyreotischen Krise?
Eine lebensbedrohliche Komplikation der Überfunktion mit Tachykardie, Vorhofflimmern, Fieber, Koma und Kreislaufversagen.
Wie verändern sich die Laborwerte bei einer Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)?
T3 und T4 sind erniedrigt oder normal, während der TSH-Wert erhöht ist.
Welche Hormone produziert die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zur Blutzuckerregulation?
Insulin (senkt den Blutzucker) und Glukagon (hebt den Blutzucker).
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2?
Bei Typ 1 produziert der Körper kein Insulin mehr (absoluter Mangel), bei Typ 2 reagiert der Körper nicht mehr richtig auf das vorhandene Insulin (Insulinresistenz).
Ab welchen Blutzuckerwerten spricht man von einer Hyperglykämie?
Bei Werten von über 120 bis 250 mg/dl.
Was sind typische Warnzeichen einer Hypoglykämie (Unterzucker)?
Blutzucker < 60 mg/dl, Kaltschweißigkeit, Tachykardie, Zittern, Heißhunger, Unruhe und Schwindel.
Welche lebenswichtige Regel gilt bei Bewusstlosigkeit eines Diabetikers im Zweifelsfall?
Im Zweifel immer Glukose zuführen, da eine Unterzuckerung lebensgefährlich ist und Glukose bei einer Überzuckerung nicht sofort schadet.
Was ist die Ursache einer Ketoazidose?
Ein Insulinmangel führt zum Abbau von Fett zur Energiegewinnung, wobei saure Ketonkörper entstehen, die das Blut übersäuern.
Welches Symptom am Atem ist typisch für eine Ketoazidose?
Ein Azetongeruch im Atem, der nach Nagellack riecht.
Welche Blutzuckerwerte werden beim hyperosmolaren Koma erreicht?
Werte von über 600 mg/dl.
Wie lautet die Pflegeanweisung für die Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten wie L-Thyroxin?
Die Einnahme muss regelmäßig 30 Minuten vor dem Frühstück auf nüchternen Magen erfolgen.
Welche Folgeerkrankungen können durch dauerhaft hohe Glukosewerte bei Diabetes entstehen?
Schlaganfall, Erblindung (Retinopathie), Herzinfarkt, Nierenerkrankungen und der diabetische Fuß.