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Kompakte Vokabelfragen zu Schlüsselbegriffen der Musterlösungen: Phasen, Dispersion, Isotope, Reaktionsgleichungen, Thermodynamik, Kinetik, Bindungen, Elektrochemie, und Spektroskopie.
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Phase
Abgegrenzte Menge eines einheitlichen Stoffes; homogen, optisch einheitlich; durch scharfe Grenzflächen von anderen Phasen abgegrenzt.
Dispersionsmittel
Kontinuierliche Phase einer Dispersion; die dispergierte Phase liegt darin fein verteilt; z. B. Öl in Wasser oder Wasser in Öl.
Dispersion
System aus zwei oder mehr Phasen, bei dem eine Phase kontinuierlich (Dispersionsmittel) und mindestens eine dispergiert ist; neigt zur Entmischung.
Aerosol
Dispersion von flüssig in gasförmig (Nebel) oder fest in gasförmig (Rauch).
Emulsion
Flüssig-in-flüssig-Dispersion, z. B. Wasser-in-Öl (Handcreme) oder Wasser-in-Öl-Vinaigrette.
Suspension
Aufschlämmung von festen Teilchen in einer Flüssigkeit; heterogen.
Lösung
Homogene Mischung, in der gelöste Teilchen auf Molekül-Ebene mit dem Lösungsmittel wechselwirken; meist kleinste Teilchen.
Suspension vs. Lösung vs. Emulsion (Beispiel/Unterscheidung)
Suspensionen: fest-in-Flüssig (heterogen); Lösungen: homogen (fest/gelöst in Flüssigkeit); Emulsionen: Flüssig-in-Flüssig.
Phase (Dispersion) – Beispiel für Portale
Dispersionssysteme bestehen aus kontinuierlicher Phase (Dispersionsmittel) und dispergierter Phase; z. B. Öltröpfchen auf Wasser.
Phase (thermodynamisch)
Abgegrenzte Menge eines einheitlichen Stoffes, homogen, optisch einheitlich, durch Grenzflächen abgegrenzt.
Isotop
Atomhülle mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl; verschiedene Nuklide desselben Elements.
Monoisotopisch
Element mit nur einem stabilen Nuklid; besitzt genau ein stabiles Isotop.
Isobare Nuklide
Nuklide mit derselben Massenzahl A, aber unterschiedlicher Protonen-/Nukleonenzusammensetzung.
Isobare – Beispiele
Beispiele: Elemente oder Nuklide mit identischer Massenzahl, aber verschiedene Zusammensetzungen; z. B. m=40 Ar vs. 40 Ca.
Nuklid
Beliebige Kombination aus Protonen und Neutronen im Atomkern; definierte Massenzahl A, Ordnungszahl Z.
Elektronenaffinität (EA)
Energieaufnahme oder -abgabe beim Aufnahme eines Elektrons durch ein Atom; oft negativ, d. h. Energie wird beim Elektronenaufbau frei.
Ionisierungsenergie (EI)
Energie, die benötigt wird, um ein Elektron aus einem Atom zu entfernen; EI ist positiv.
Elektronegativität (EN)
Bestreben von Atomen, Bindungselektronen anzuziehen; steigt von links unten nach rechts oben im PSE; Edelgase ausgenommen.
Edelgasregel
Bestreben, in Verbindungen die Elektronenkonfiguration der jeweils benachbarten Edelgasekonfiguration zu erreichen.
Oxidationszahl
Formale Zuordnung der Elektronen in Verbindungen; dient zum Bestimmen von Redoxreaktionen.
Redoxreaktion
Chemische Reaktion mit gleichzeitiger Reduktion und Oxidation zweier Teilchen.
Oxidationsmittel
Stoff, der andere Stoffe oxidiert; selbst reduziert.
Reduktionsmittel
Stoff, der andere Stoffe reduziert; selbst oxidiert.
Nernst-Gleichung
Zusammenhang E = E0 + (RT/zF) ln(activityOx/activityRed) zwischen Potentialen und Aktivitäten.
Standardpotential (E0)
Standardpotential einer Halbzelle unter Standardbedingungen; Referenzwert für Nernst-Gleichung.
Gitterenergie
Energie, die frei wird, wenn sich ein festes Ionenkristall aus Gasphasen bildet; hängt von Ionenladungen, Abständen ab.
Hydrathülle/Hydratation
Schicht aus Wasser um gelöste Ionen; beeinflusst Dampfdruck und Löslichkeit in Lösungen.
Katalysator
Beschleunigt eine Reaktion, ändert ggf. Mechanismus, beeinflusst nicht die Lage des Gleichgewichts; selbst unverändert.
Aktivität
Effektive Konzentration in Lösungen; definiert als ai = γi c_i / c°; Relevanz im MWG.
Löslichkeitsprodukt (KL)
Produkt aus den Gleichgewichts-konzentrierungen gelöster Ionen in gesättigten Lösungen; KB- oder KL-Wert.
Molare Masse (M)
Masse von 1 Mol eines Stoffes in Gramm; Verhältnis aus Atommassen/Summe der Formwelemente.
Formelmasse (F)
Summe der Atommassen der Elemente einer chemischen Verbindung; bezogen auf 1 Molekül.
Mol
Basisgröße der Stoffmenge; 6,022×10^23 Teilchen pro Mol; Einheit zur Quantifizierung chemischer Stoffmenge.
Molvolumen (Vm)
Molare Volumen eines Gases: Volumen, das 1 Mol Gas bei bestimmter T und p einnimmt (z. B. 22,414 L/mol bei 0 °C, 1 atm).
Dichte
Masse pro Volumen; z. B. Dichte g/mL oder kg/m^3; temperatur- und druckabhängig.
Siedepunkt/Gefrierpunkt
Temperaturen, bei denen Dampfdruck die Umgebungsbedingungen bzw. Gefrierpunkt erreichen; beeinflusst durch intermolekulare Kräfte.
Latente Wärme
Enthalpie, die bei Phasenübergängen (Schmelzen/Verdampfen) ohne Temperaturänderung zugeführt/abgegeben wird.
Hess’scher Satz
Gesamtenthalpie eines Reaktionswegs ist die Summe der Enthalpien der Teilschritte; Zustandsgrößen.
Entropie (S)
Maß für Unordnung/Anordnung; Änderungen bei Reaktionen beschrieben; S↑ bedeutet größere Unordnung.
Gibbs-Energie (ΔG)
Freie Energieänderung, Bestimmung, ob Reaktion spontan ist: ΔG = ΔH − TΔS.
Le Chatelier
Prinzip, wonach ein System auf eine Störung reagiert, indem es versucht, die Störung zu mindern.
MWG (Massenwirkungsgesetz)
Beziehung der Reaktanten- und Produktkonzentrationen durch Koeffizienten; Gleichgewichtszustand.
Neutralpunkt/Äquivalenzpunkt
pH-Wert, bei dem Lösung neutral ist (OH− = H3O+); Äquivalenzpunkt entspricht vollständiger Neutralisation.
Indikator
Stoff, der den Äquivalenzpunkt einer Titration durch Farbwechsel markiert; muss saure/basieformen zweier Form unterscheiden.
Puffer
Lösung, die durch Zugabe von Säure/Base den pH-Wert annähernd konstant hält; wirkt gegen Störungen.
pH/Wert
Minuslogarithmus der Aktivität von H3O+ in Lösung; Maß für saure/basische Lösung.
pOH
Minuslogarithmus der Hydroxidaktivität; zusammen mit pH ergibt sich pH + pOH = 14 (bei 25 °C).
pKS/pKB
Negativer Logarithmus der Säure-/Base-Konzentration; Maß für Stärke von Säuren/Basen.
Phasendiagramm von Wasser
Phasendiagramm mit Tripelpunkt und kritischem Punkt; außergewöhnliche Schmelz-/Dampfdruckverläufe von Wasser.
Kern-Nuklid-Relation
Isotope, Nuklide, Z, A; Beziehung N(n) = A − Z; Isobare, etc.
Orbitale
ℓ bezeichnet Bahndrehimpuls; m Magnetquantenzahl; s, p, d, f Orbitale mit charakteristischen Formen.
Knotenflächen
Orte/Flächen, an denen die Wellenfunktion Ψ null ist; im Kern verschiedenartige Orbitale gekennzeichnet.
VSEPR-Modell
Elektronenpaar-Abstoßungsmodell zur Vorhersage der Molekülgeomtrie (ABnEm).
Hybridisierung
Aufbau geometrischer Orbitale durch die Kombination von s- und p-Orbitalen; erklärt Tetraederform u.a.
Lösungsmittel/Dispersionsmittel vs. Dispersions-Phase
Unterscheidung, welches Teilchen kontinuierlich ist; welches fein verteilt.
Walx/Fluss von Elektronen in Metallen
Elektronen als Elektronengas, p-T Zustand: Bändermodell; Leitung durch frei bewegliche Elektronen.
Gitterenergie – Vergleich AgBr vs. AgI
Abstand und Ladung bestimmen Gitterenergie; größere Ionen → schwächere Anziehung, geringere Gitterenergie.
Bal eher: Reaktive Stoffe – Starke/Schwache Säuren/Basen
KS/KB bzw. pKS/pKB-Werte geben Stärke; starke Säure/Base nahezu vollständige Dissoziation; schwache kaum.
Säure/Base (Bronsted-Lowry)
Säure gibt Proton ab, Base nimmt Proton auf; Neutralisation: H+ + OH− ⇌ H2O.
Haber-Bosch (NH3)
N2 + 3 H2 ⇌ 2 NH3; Beispiel für stöchiometrische Reaktion; starke Relevanz in Ammoniak-Synthese.
Rydberg-Formel (RYDBERG)
Für ein-Elektronen-Systeme: λ- oder ΔE hängt nur von n1, n2 ab; Übergänge erzeugen Spektrallinien.
Bindungsarten
Chemische Bindungen: metallisch, ionisch, kovalent; Elektronenbeteiligung unterschiedlich.
Kationen/Anionen
Kationen tragen positive Ladung, Anionen negative Ladung; zentrale Bausteine in Salzen.
Katalysator – Auswirkungen
Erhöht Reaktionsgeschwindigkeit, beeinflusst Mechanismus, ändert nicht Aktivierung Energie ΔG signifikant.
Oxidationszahlen – Beispiele
Zahl, die Elektronenbilanz in einer Verbindung angibt; nützlich zur Feststellung von Redox-Reaktionen.
MWG – dimensional losen Ausdruck
Verwendung von Partialdrücken in MWG, oft durch Normaldruck geteilt, um Dimensionslosigkeit zu erlangen.
Aktivität vs Konzentration
Aktivität ai = γi c_i/c°; Idealverdünnte Näherung a ≈ c; reale Lösungen Abweichungen durch γ.