1/35
Looks like no tags are added yet.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Typische Falle: NaBH4 vs. LiAlH4
NaBH4 reduziert vor allem Aldehyde und Ketone. LiAlH4 ist viel stärker und reduziert auch Ester, Carbonsäuren, Amide und Nitrile.
Typische Falle: Br2/HOAc vs. Br2/NaOH
Br2/HOAc: saure alpha-Bromierung, meist Monobromierung. Br2/NaOH: Haloform-Bedingungen bei Methylketonen -> Carbonsäure/Carboxylat.
Typische Falle: Grignard an Nitril
Nitril + RMgBr ergibt nach Hydrolyse ein Keton, nicht direkt einen Alkohol.
Typische Falle: Amid + LiAlH4
Amide werden mit LiAlH4 zu Aminen reduziert, nicht zu Alkoholen.
Typische Falle: Lactam + LiAlH4
Lactame geben cyclische Amine; das Carbonyl bleibt nicht als Alkohol erhalten.
Typische Falle: Ester + RMgBr
Grignard reagiert meist zweimal; Endprodukt ist oft ein tertiärer Alkohol, nicht ein Keton.
Typische Falle: DIBAL-H
DIBAL kann selektiv bis zum Aldehyd reduzieren, aber nur unter kontrollierten Bedingungen.
Typische Falle: LDA
LDA ist vor allem eine starke, sperrige, nicht-nukleophile Base. Es bildet Enolate; es wird meist nicht als normales Nucleophil eingesetzt.
Typische Falle: LDA, -78 °C
Diese Bedingungen führen oft zum kinetischen Enolat, also zum schneller gebildeten, weniger substituierten Enolat.
Typische Falle: TMSCl
TMSCl bildet oft nur einen Silylenolether oder schützt eine Funktion; es ist nicht selbst die eigentliche C-C-Knüpfung.
Typische Falle: nBu4NF
nBu4NF entfernt TMS-Gruppen. Es ist typischerweise ein Desilylierungsreagenz.
Typische Falle: mCPBA/Peroxycarbonsäure
Immer zuerst das Substrat prüfen: Alken -> Epoxid, Keton -> Baeyer-Villiger-Produkt.
Typische Falle: Baeyer-Villiger
Nicht einfach 'O rein' merken; entscheidend ist auch, welche Gruppe migriert.
Typische Falle: Beckmann-Umlagerung
Es wandert die anti zur OH/Abgangsgruppe stehende Gruppe.
Typische Falle: Pinakol-Umlagerung
Nicht einfach nur Wasserabspaltung; entscheidend ist die 1,2-Verschiebung.
Typische Falle: Halogene als Dirigenten
Halogene sind deaktivierend, aber trotzdem ortho/para-dirigierend.
Typische Falle: OMe/OH/NH2
Diese Gruppen sind stark ortho/para-dirigierend und aktivierend; para ist oft Hauptprodukt, wenn ortho sterisch gehindert ist.
Typische Falle: Carbonylgruppe am Aromaten
CHO, COR, COOR, COOH und ähnliche Carbonylgruppen direkt am Ring sind meta-dirigierend und deaktivierend.
Typische Falle: Friedel-Crafts an deaktivierten Ringen
Stark deaktivierte Ringe wie Nitrobenzol reagieren schlecht oder gar nicht in Friedel-Crafts-Reaktionen.
Typische Falle: Friedel-Crafts mit freier Aminogruppe
Freie Aminogruppen komplexieren oft AlCl3 und stören die Reaktion; häufig muss zuerst geschützt werden.
Typische Falle: Vilsmeier-Haack
DMF/POCl3 bedeutet Formylierung zu CHO, nicht einfach 'irgendeine Substitution'.
Typische Falle: Luche-Reduktion
NaBH4/CeCl3 bei Enonen reduziert bevorzugt die Carbonylgruppe (1,2), nicht einfach die Doppelbindung.
Typische Falle: Ozonolyse
Ozonolyse spaltet Doppelbindungen; entscheidend ist die Aufarbeitung, z. B. reduktiv mit Zn/AcOH.
Typische Falle: Claisen-/Dieckmann-Base
Man nimmt meist das Alkoxid passend zum Esterrest, um Umesterung/Nebenreaktionen zu vermeiden.
Typische Falle: Claisen/Dieckmann nur katalytische Base?
Nein. Das Produkt wird oft erneut deprotoniert; deshalb braucht man effektiv stöchiometrische Base.
Typische Falle: beta-Ketoester + H3O+, Hitze
Nicht beim beta-Ketoester stehen bleiben: erst Hydrolyse, dann Decarboxylierung -> Keton.
Typische Falle: Malonester-/Acetessigester-Synthese
Nach Alkylierung folgt meist Hydrolyse und Decarboxylierung; das Endprodukt ist nicht einfach der alkylierte Ester.
Typische Falle: Robinson-Annellierung
Erst Michael-Addition, dann intramolekulare Aldolreaktion, dann Dehydratisierung.
Typische Falle: Michael-Addition
Das ist eine 1,4-Addition am beta-C einer alpha,beta-ungesättigten Carbonylverbindung.
Typische Falle: Wittig-Reaktion
Wittig macht aus Carbonylverbindungen Alkene, nicht Alkohole.
Typische Falle: Carbonyl + primäres Amin vs. sekundäres Amin
Primäres Amin -> Imin. Sekundäres Amin -> Enamin.
Typische Falle: Hydroxyaldehyd/Hydroxyketon unter Säure
Oft zuerst intramolekulare Hemiacetal-/Halbketalbildung, besonders wenn günstige 5- oder 6-Ringe entstehen.
Typische Falle: Säurechlorid
Sehr reaktiv; oft nucleophile Acylsubstitution statt einfacher Addition.
Typische Falle: SNAr
Für SNAr braucht man meist einen elektronenarmen Halogenaromaten mit stark elektronenziehender Gruppe.
Typische Falle: pKa und Basen
Bei Basen vergleicht man meist den pKa der konjugierten Säure: je höher dieser pKa, desto stärker die Base.