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Studie von UN Global Compact und Accenture

97 % von mehr als 1000 Geschäftsführer:innen geben an, dass CSR für den langfristigen Erfolg ihrer Unternehmen verantwortlich ist.

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Möglichkeiten von heute

Infolge der aktuellen Transformationswellen, getrieben durch den technischen Fortschritt, sind zahlreiche neue Möglichkeiten entstanden, die neue Geschäftsmodelle hervorgebracht und die Unternehmenswelt revolutioniert haben.

Das 21. Jahrhundert als Zeitalter der Plattformökonomie, der sogenannten Gig-Economy, die analoge Prozesse auf digitale Wege transportiert, gilt als wesentlicher Schritt in Richtung nachhaltige Unternehmenspraktiken:

  • Meetings zwischen verschiedenen Partner:innen können weltweit über soziale Netzwerke abgehalten werden (reduziert Reisetätigkeiten und den CO2-Ausstoß)

  • Elektronische Kommunikationsmöglichkeiten via E-Mail (schonen Ressourcen und beugen der Papierverschwendung vor)

  • Sharing statt neu kaufen als Devise des 21. Jahrhunderts: Ermöglicht durch eine zunehmende Vernetzung im World Wide Web, treten Geschäftsmodelle auf die Bühne, die ohne einen Zugang zum Internet oder Smartphone undenkbar gewesen wären. Ob Autos, Fahrräder, Nahrung, Kinderwagen oder Spiele – im Bereich der Endnutzer sind die sogenannten Sharing Economys kaum noch wegzudenken und erfreuen sich nahezu branchenübergreifend einer zunehmenden Beliebtheit. (Grund: der Wertewandel und das hierdurch geprägte Nachhaltigkeitsbewusstsein)


<p><span>Infolge der aktuellen Transformationswellen, getrieben durch den technischen Fortschritt, sind zahlreiche neue Möglichkeiten entstanden, die neue Geschäftsmodelle hervorgebracht und die Unternehmenswelt revolutioniert haben.</span></p><p><span>Das 21. Jahrhundert als Zeitalter der Plattformökonomie, der sogenannten Gig-Economy, die analoge Prozesse auf digitale Wege transportiert, gilt als wesentlicher Schritt in Richtung nachhaltige Unternehmenspraktiken:</span></p><ul><li><p class="user-scaled-margin-bottom-[16px]"><span>Meetings zwischen verschiedenen Partner:innen können weltweit über soziale Netzwerke abgehalten werden (reduziert Reisetätigkeiten und den CO</span><sub><span>2</span></sub><span>-Ausstoß)</span></p></li><li><p class="user-scaled-margin-bottom-[16px]"><span>Elektronische Kommunikationsmöglichkeiten via E-Mail (schonen Ressourcen und beugen der Papierverschwendung vor)</span></p></li><li><p class="user-scaled-margin-bottom-[16px]"><span>Sharing statt neu kaufen als Devise des 21. Jahrhunderts: Ermöglicht durch eine zunehmende Vernetzung im World Wide Web, treten Geschäftsmodelle auf die Bühne, die ohne einen Zugang zum Internet oder Smartphone undenkbar gewesen wären. Ob Autos, Fahrräder, Nahrung, Kinderwagen oder Spiele – im Bereich der Endnutzer sind die sogenannten Sharing Economys kaum noch wegzudenken und erfreuen sich nahezu branchenübergreifend einer zunehmenden Beliebtheit. (Grund: der Wertewandel und das hierdurch geprägte Nachhaltigkeitsbewusstsein)</span></p></li></ul><p><br></p>
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ass eine ökologische und soziale Lösung im Zeitalter der Nachhaltigkeit eine vielversprechende Möglichkeit für Unternehmen bietet, zeigen unter anderem die Anbieter:

  • Outdoorausrüstung Patagonia und VAUDE,

  • Automobilhersteller Tesla,

  • SAP Fahrgemeinschaft-Softwareprodukt TwoGo

  • Chemieunternehmen Umicore oder

Der Hersteller von Bodenbelägen Interface.

Ziel: den Kundenwert mit einer Wertschaffung in der Gesellschaft zu verbinden. Die Unternehmen können dabei Produkte produzieren, die durch ihre Anwendung soziale oder ökologische Herausforderungen überwinden.

Eine zweite Möglichkeit bietet auch ein immaterieller Kundenwert, indem Kund:innen eine Marke bevorzugen, die gemeinwohlorientierte Haltungen und Werte verspricht. (Beispiele: das Non-Profit-Unternehmen Krochet Kids mit seinen in Strick- und Häkelarbeit produzierten Mützen sowie den Schuhhersteller Toms)

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Aspekte, die bei allen CSR-Aktivitäten berücksichtigt werden sollten.

  • hohe Erwartungen an Konzerne, weltweit gesellschaftspolitisches Engagement zu zeigen.

  • es wird immer wichtiger, dass Unternehmen ihre CSR-Konzepte in Abhängigkeit von ihrem geschäftlichen Nutzen aufbauen. Dass dies jedoch auch Kritik hervorruft, lässt sich am Beispiel des Unternehmens BMW gut darstellen.

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Beispiel BMW Group

  • einer der größten internationalen Konzerne.

  • Über 100.000 Angestellten in mehr als 140 Staaten

  • Folge: großer gesellschaftspolitischer Einfluss.

  • Für die strategische Ausrichtung ihrer Corporate Responsibility analysierte BMW zunächst alle aktuellen gesellschaftlichen Trends in den Bereichen Megacities, Umwelt, Politik und Kunden, um sich den gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen.

  • Im Jahr 2013 erstellte BMW eine neue CSR- und Kulturstrategie. BMW sieht sich dabei als ein Teil der Zivilgesellschaft und möchte in keiner Weise Substitutionen von Staat und Politik betreiben.

  • Ziel der CSR-Strategie: durch gesellschaftliches Engagement neue Kompetenzen zu erwerben, die dem Kerngeschäft nützlich sind.

  • Möglichkeit: dazu beizutragen, Missstände der Gesellschaft wie soziale Ungleichheit, Exklusion und Armut durch die Förderung von interkultureller Verständigung und sozialer Stabilität auszugleichen

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Am Unternehmen Simacek Facility Management lässt sich der Change-Prozess hin zu einer nachhaltigen Entwicklung exemplarisch sehr gut darstellen.

  • 1942 in Österreich gegründet

  • über 7.000 Angestellten

  • Spezialisierung: Unterhaltsreinigung, Klinikhygiene, Verpflegung und Catering, Sonderreinigung sowie Sicherheit und Bewachung

  • profitiert von einem integrierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystem, das dafür sorgt, dass Kund:innen neueste Dienstleistungen auf dem aktuellen Stand der Technik erhalten.

  • Die CSR-Strategie hat sich dabei über drei Generationen im Unternehmen integriert.

  • erste Generation: bereits Werte mit gesellschaftlichen und sozialen Aspekten wurden verfolgt.

  • zweite Generation: Raum für ein neues Team wurde geschaffen, das sich ausschließlich mit der Neugestaltung der Organisation, der Stärkung der Kernkompetenzen sowie einer strategischen und kulturellen Entwicklung beschäftigte. Auf diese Weise analysiert und bearbeitet das Unternehmen kontinuierlich sämtliche Abläufe und verbessert gleichzeitig seine Reputation und das Bild nach außen.

  • Es wurde eine Strategie entwickelt, die die Themen CSR und Nachhaltigkeit beinhaltete und fest im Implementierungsprozess verankerte. ökologische Ziele wie Energieeinsparungen, die Vermeidung von Emissionen und die Reduktion von Abfallprodukten wurden abgeleitet und auf die Agenda gesetzt.

  • relevanten ökonomischen Zielen: Sicherstellung einer langfristigen Stabilität, die Sicherung der Unabhängigkeit von Großkund:innen sowie die fortschreitende Expansion im Ausland.

  • wichtige soziale Ziele: Chancengleichheit, Gleichbehandlung, die Frauen- und Integrationsförderung und die Mitarbeiterbindung

  • Dritte Generation: Weiterentwicklung zahlreicher CSR-Projekte weiter. (Z.b. Sprachschulungen für Angestellte. Zudem konnte das Unternehmen mit dem B2B-Diversity Day eine Plattform aufbauen, die die Kooperation für interessierte Unternehmen und Workshops für den gemeinsamen Wissenstransfer fördert)

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Übersicht der Lösungsansätze

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