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erkläre die ebenen der Verhaltenssteuerung
Deklaratives Gedächtnis ermöglicht
Antizipation von zukünftigen Effekten des Verhaltens
mentale Repräsentation des Zielzustandes
Besonderheiten menschlicher Antizipationsfähigkeiten
erweiterter Zeithorizont
Fähigkeit der Antizipation zukünftiger Bedürfnisse
sprachliche Repräsentation
erkläre Effektantizipation und Zielgerichtetheit
W. James (1890): willentliche Handlungen = Antizipation von Handlungseffekten
zufällig produzierte Bewegungen, die systematisch zu bestimmten Effekten führen
Herausbilden von Handlungs-Effekt-Assoziationen
zunehmend komplexeres Bindungswissen über langund kurzfristige Effekte einer Handlung
erkläre die Sprachliche Repräsentation von Zielen
Sprachfähigkeit trägt zur Flexibilität des Verhaltens bei durch
unbegrenzte Anzahl von Instruktionen, Reiz-ReaktionsRegeln und Zielen können sprachlich kodiert werden
Umkonfiguration einer Handlung durch neue Instruktion
Internalisierung der Sprache
Instruktionen werden im Laufe der frühen Kindheit internalisiert (inneres Sprechen ersetzt Instruktion von außen)
Sprachfähigkeit trägt zur Flexibilität des Verhaltens bei durch
unbegrenzte Anzahl von Instruktionen, Reiz-Reaktions Regeln und Zielen können sprachlich kodiert werden
Umkonfiguration einer Handlung durch neue Instruktion
Internalisierung der Sprache
Instruktionen werden im Laufe der frühen Kindheit internalisiert (inneres Sprechen ersetzt Instruktion von außen)
Handlungskontrollmodell (Hommel et al. 2001) Annahme und Kontrolle der Handlung
Annahme: Die Ausführung einer Handlung induziert mehr oder weniger automatisch eine bidirektionale Assoziation zwischen einer Handlung und dem wahrgenommenem Effekt
Kontrolle von Handlungen: Auswahl (Antizipation) der Effekte, die Handlungen in der Vergangenheit hervorgerufen haben
erkläre die beeinflussung von Handlungs-Effekt lernen
Sprache beeinflusst das Handlungs-Effekt Lernen
Handlungs-Effekt Lernen zeigt sich beim Benennen der Handlung und des Effektes
Benennung nur der Handlung oder nur des Effektes scheint Handlungs-Effekt Lernen zu verhindern, da die Aufmerksamkeit zu stark auf nur einen Teil der zu lernenden Assoziation gelenkt wird
Definiere Volition
Klasse psychischer Funktionen, die die „Koordination einer großen Zahl einzelner Teilfunktionen … wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Kognition, Emotion, Motivation, Aktivierung & Bewegungssteuerung … aufgrund eines einheitlichen Steuerungsprinzips vermittelt, das wir ‚Absicht‘ oder ‚Ziel‘ nennen“
Funktion volitionaler Prozesse ist „die mit einem Vorsatz kompatiblen Reaktionstendenzen so deutlich [zu] verstärken, dass sie anstelle der zunächst stärkeren gewohnheitsmäßigen oder impulsiven Reaktion ausgeführt werden können.“
defniniere Kognitive Kontrolle
mechanisms that coordinate lower-level sensory and motor processes along a common theme, an internal goal“
„to select a weaker task-relevant response (or source of information) in the face of competition from an otherwise stronger, but task-irrelevant one
Grundlegende Kontrollprobleme der willentlichen Handlungssteuerung
1. Aufrechterhaltung von Zielen und Kontextinformation
2. flexible (Um-)Konfigurierung von Verhaltensdispositionen oder Zielen
3. reizunabhängige Verhaltensselektion
4. Unterdrückung automatisierter Reaktionen
5. Unterdrückung konkurrierender Motivationstendenzen oder emotionaler Impulse
6. Handlungsplanung & Koordination multipler Ziele
7. Fehler- und Konfliktüberwachung
erkläre das stabilitäts-Flexibilitäts-Dilemma:
Kontrollprobleme ergeben teils antagonistische Anforderungen an Verhaltenssteuerung
Absichten gegen konkurrierende Gedanken abschirmen vs. flexible Anpassung an Aufgabenanforderungen
dynamische, kontextsensitive Balance
unterscheidung zwischen automatischen und kontrollierten Prozessen
Automatische Prozesse
durch Reize ausgelöst
Unbewusste Verhaltenssteuerung
Beanspruchung weniger oder keiner Ressourcen
Kontrollierte Prozesse
durch Intentionen gesteuert
Bewusste Verhaltenssteuerung
begrenzte Kapazität
Modell automatischer und willentlicher Handlungskontrolle
Schemata als WennDann-Regeln im LZG
Auslösebedingungen (trigger conditions)
gleichzeitig aktivierte inkompatible Schemata ➔ laterale Inhibition
Kontrollmechanismus: SAS
Situationen, die das SAS (supervisory attentional system) erfordern
1. wenn Planungs- oder Entscheidungsprozesse erforderlich sind
2. wenn Probleme bei der Zielverfolgung auftreten
3. wenn neue oder wenig geübte Handlungssequenzen auftreten
4. wenn gefährliche oder schwierige Handlungen auszuführen sind
5. wenn starke habituelle Reaktionen oder emotionale Impulse unterdrückt werden müssen
Evidenz für die theoretische Unterscheidung bei den Kognitionspsychologischen Ansätzen
Kognitive Beeinträchtigungen von Patienten mit Frontalhirnläsion
„Utilization behavior“
perseveration errors
→ SAS wurde mit Präfrontalcortex in Zusammenhang gebracht
Alltägliche Handlungskontrollfehler bei Kognitionspsychologischen Ansätzen
Capture errors
Cross-talk errors
„What the hell I am doing here syndrome?“
Program counter failures