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Forschungsfelder
Medieninhaltsforschung = mehrfache Konstruktionsleistung
• Kommunikator:innen konstruieren Wirklichkeit (Medieninhalt),
Forscher:innen/Rezipient:innen konstruieren eigene Wirklichkeit aus
Medieninhalt
• Auch Forscher:innen können nicht objektiv auf Inhalte schauen, aber:
systematische, methodische, intersubjektive Vorgehensweise
Ziel
(Kritische) Analyse der Medienberichterstattung und Untersuchung
gesellschaftlichen Wandels (Medien als Seismograf von Veränderungen)
Inhalte
• Manifeste Inhalte: Bedeutung „materiell“ vorhanden (z.B. Erwähnung einer bestimmten Person)
• Latente Inhalte: „mitschwingende“ Bedeutungen, Konnotationen (z.B. Ironie, Kritik etc.)
→ Medieninhaltsforschung umfasst sowohl die „Message“ als auch die „Meanings“
Methoden
-quantitative Inhaltsanalyse (zählt und kategorisiert Inhalte um Muster und Trends sichtbar zu machen)
-qualitative Inhaltsanalyse (untersucht Bedeutungen, Argumentationsmuster, Interpretation)
-Frameanalyse (welche Deutungsrahmen werden genutzt (Gefahr, Chance,..)
-Diskuranalyse (welche gesellschaftlichen Bedeutungen, Normen, Machtstrukturen werden in Texten sichtbar)
-Medieninhalte sind konstruiert
-unterschiedliche Medien rahmen Themen anders
-Wahrnehmung hängt davon ab, wie etwas dargestellt wird
->Medieninhaltsforschung untersucht systematisch, was in Medien steht, wie Themen dargestellt werden und welche Muster sich darin finden lassen
Arten von Medieninhalten
-Printmedien, Rundfunk & Fernsehen, Online-Medien, Social Media, PR & Werbung,..
-durch Medieninhaltsforschung gibt es datenbasierte Erkenntnisse, durch die WiKo strategischer, effizienter, risikoärmer wird (weil Entscheidungen auf systematisch erhobenen Medieninformationen basieren)