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Vokabel-Flashcards zur Geschichte, Terminologie und den Funktionen der Filmmusik basierend auf dem begleitenden Unterrichtsmaterial.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Kinematograph
Wörtlich "Bewegungsschreiber", eine Erfindung der Brüder Auguste und Louis Lumiere von 1895 zum Fotografieren von Bewegungen.
Kompilation
Eine Musikzusammenstellung für Filme, die sich aus verschiedenen bereits existierenden Musikstücken zusammensetzt.
Cuesheets
Von Filmproduzenten erstellte Listen, die genau aufführen, welche Musik zu welchem Abschnitt des Films zu spielen ist.
Inzidenzmusik (Handlungsmusik)
Musik, die regelrecht Bestandteil der Handlung ist, wie z.B. eine Kapelle in einem Tanzlokal oder Fanfaren bei der Ankunft eines Reiters.
Expressionsmusik (Ausdrucksmusik)
Musik, deren Absicht es ist, eine Stimmung wie Verzweiflung, Freude oder Verliebtheit auszudrücken.
Kinoorgel
Ein Tasteninstrument mit Manualen und Pedalwerk, das neben Pfeifenregistern auch Effektregister wie "Sturm", "Regen" oder "Pistolenschuss" besitzt.
Talkies
Bezeichnung für die frühen Tonfilme, abgeleitet von der Tatsache, dass die Gestalten auf der Leinwand nun sprechen konnten.
Vitaphone-Verfahren (Nadelton)
Ein frühes Tonfilmverfahren, bei dem der Ton auf einer großen Schallplatte aufgezeichnet und synchron mit der Filmspule gestartet wurde.
Lichttonprinzip (Tri-Ergon)
Ein Verfahren, bei dem der Ton als optisch lesbare Spur direkt auf dem Filmstreifen neben dem Bild gespeichert wird.
Hollywood-Sinfonik
Ära der Filmmusik in den 30er und 40er Jahren, geprägt durch den Einsatz großer Sinfonieorchester mit Streichern, Bläsern und Schlagwerk.
Underscoring
Ein Verfahren, bei dem Filme großflächig mit Musik unterlegt werden, die auch während der Dialoge leise weiterklingt.
Leitmotiv
Musikalisches Erkennungszeichen für Personen, Orte oder Ideen, das dazu dient, diese zu charakterisieren und wiederzuerkennen.
Mickeymousing
Ein aus dem Trickfilm stammendes Verfahren der Filmmusik, bei dem Bewegungen im Bild musikalisch verdoppelt oder nachgezeichnet werden.
Paraphrasierung
Die Musik umschreibt exakt das, was im Filmbild zu sehen ist, beispielsweise romantische Musik zu einer romantischen Szene.
Polarisierung
Die Filmmusik schafft Klarheit bei stimmungsmäßig eindeutig einzuordnenden Filmbildern, indem sie eine bestimmte Wirkung betont.
Kontrapunktierung
Ein Verhältnis, bei dem sich Filmbild und Musik widersprechen, wie z.B. schrille Musik zu einem zärtlichen Filmkuss.
Jingle
Ein kurzer, meist gesungener Werbeslogan mit hohem Wiedererkennungswert.
Performance-Clips
Videoclips, die die Musiker direkt beim Musizieren auf der Bühne oder im Studio zeigen.
Concept-Clips
Videoclips, die eine zum Song passende Geschichte erzählen, entweder narrativ, episodisch oder frei assoziativ.
Sample
Ein digitaler "Klangabdruck" eines echten oder künstlichen Klanges, der mit einem Sampler wiedergegeben werden kann.
Temp Track
Eine vorläufige Musikspur aus bestehenden Stücken, die zur Absprache zwischen Regisseur und Komponist über die Musikbeschaffenheit dient.
Timecode
Eine computerlesbare Informationsspur auf dem Film, die die bildgenaue Synchronisation von Musik und Bild ermöglicht.
Atmo
Abkürzung für atmosphärische Geräusche wie Atmen, Herzklopfen oder knarrende Dielen, die zur Illustration einer Szene dienen.
GEMA
Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, die Gebühren für die Nutzung von Musik einzieht.