ABWL-Zusammenfassung: VUCA, Circular Economy und Unternehmensführung

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/42

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Umfassendes Vokabular-Set zur ABWL, das VUCA, Circular Economy, Rechtsformen, Produktion, Logistik, Führung, Personalwesen, Finanzierung und Kostenrechnung abdeckt.

Last updated 3:33 PM on 6/6/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

43 Terms

1
New cards

VUCA

Beschreibt eine moderne, dynamische Arbeits- und Geschäftswelt durch die Faktoren Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität.

2
New cards

Volatilität

Schnelle, häufig nicht vorhersehbare Veränderungen, auf die Unternehmen mit Agilität und Flexibilität reagieren müssen.

3
New cards

Unsicherheit

Fehlende Transparenz und mangelnde Vorhersehbarkeit, was die Einführung von Informations- und Wissensmanagement erfordert.

4
New cards

Komplexität

Viele interdependente Einflussfaktoren mit unklaren Zusammenhängen; die Reaktion darauf ist das Rekonstruieren von Verbindungen.

5
New cards

Ambiguität

Mehrdeutigkeit und unklare Ursache-Wirkungszusammenhänge, denen durch Experimentieren und das Finden neuer Lösungen begegnet wird.

6
New cards

Change Management

Das gezielte Planen von Veränderungen im Unternehmen, um sich an Trends und den Wandel anzupassen.

7
New cards

Digitalisierung

Der Ersatz oder die Unterstützung analoger Prozesse durch digitale Technologien, wie z. B. digitale Rechnungen statt Papier.

8
New cards

Digitale Transformation

Ein umfassender strategischer Wandel des gesamten Unternehmens und Geschäftsmodells durch den Einsatz digitaler Technologien.

9
New cards

Circular Economy (Kreislaufwirtschaft)

Ein Wirtschaftssystem, das Ressourcenverbrauch und Abfall minimiert, indem Materialien durch Reparatur, Recycling oder Teilen möglichst lange im Kreislauf gehalten werden.

10
New cards

Lineare Wirtschaft

Ein Wirtschaftsmodell nach dem Prinzip "Take – Make – Dispose" (Nehmen, Herstellen, Wegwerfen).

11
New cards

Stakeholder

Institutionen oder Personen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind oder Interesse an dessen Handeln haben.

12
New cards

Interne Stakeholder

Gruppen innerhalb des Unternehmens, wie Mitarbeiter (wollen sichere Arbeitsplätze), Management (Entscheidungsfreiheit) und Eigentümer (Gewinnmaximierung).

13
New cards

Externe Stakeholder

Gruppen außerhalb des Unternehmens, wie Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber (Banken), der Staat und die Gesellschaft (NGOs).

14
New cards

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen; unterteilt in Kleinstunternehmen (bis 99 Mitarbeiter, bis 22 Mio. Umsatz), kleine Unternehmen (bis 4949 Mitarbeiter, bis 1010 Mio. Umsatz) und mittlere Unternehmen (bis 249249 Mitarbeiter, bis 5050 Mio. Umsatz).

15
New cards

Franchise-Unternehmen

Ein Weg in die Selbstständigkeit, bei dem ein bereits existierendes Konzept und eine bekannte Marke (z. B. McDonalds) gegen Vorgaben genutzt wird.

16
New cards

Circular Start-Ups

Zirkuläre Geschäftsmodelle wie Sharing oder "Product-as-a-Service" mit dem Ziel, Abfall zu vermeiden (z. B. Too good to go).

17
New cards

Business Plan

Ein Dokument, das eine Geschäftsidee, Ziele und die Finanzierung prägnant beschreibt, um insbesondere Geldgeber zu überzeugen.

18
New cards

ESG-Kriterien

Nachhaltigkeitsstrategien in den Bereichen Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (ethische Unternehmensführung).

19
New cards

Konstitutive Entscheidungen

Grundlegende, langfristig bestimmende Entscheidungen eines Unternehmens, wie die Wahl der Rechtsform, des Standorts oder von Kooperationen.

20
New cards

Einzelunternehmen

Ein Unternehmen, das einer einzigen Person gehört, die alle Entscheidungen trifft, die Gewinne erhält, aber auch voll mit dem Privatvermögen haftet.

21
New cards

Personengesellschaft

Ein Zusammenschluss von mindestens zwei Personen (z. B. OHG, KG), bei denen die Gesellschafter oft persönlich und unbegrenzt haften.

22
New cards

Kapitalgesellschaft

Eine eigene juristische Person (z. B. GmbH, AG), bei der das Kapital im Fokus steht und die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen begrenzt ist.

23
New cards

GmbH

Gesellschaft mit beschränkter Haftung; erfordert ein Mindestkapital von 25.000,0025.000,00 (12.500,0012.500,00 Mindesteinlage) und einen Eintrag ins Handelsregister.

24
New cards

Nutzwertanalyse

Eine Methode zur Standortentscheidung, bei der verschiedene Ziele gewichtet und bewertet werden.

25
New cards

Kooperation

Zusammenarbeit von Unternehmen, bei der diese wirtschaftlich und rechtlich unabhängig bleiben (z. B. Kartelle, ArGe, Unternehmensverbände).

26
New cards

Konzentration

Zusammenschluss von Unternehmen, bei dem die wirtschaftliche Eigenständigkeit verloren geht (z. B. Konzerne oder Fusionen).

27
New cards

ABC-Analyse

Klassifizierung von Gütern nach ihrem Wertanteil: A-Güter (ca. 80%80\, \% Wertanteil, 10%10\, \% Menge), B-Güter (mittel) und C-Güter (ca. 5%5\, \% Wertanteil, 70%70\, \% Menge).

28
New cards

Just-in-time-Beschaffung

Einsatzsynchrone Anlieferung von Materialien genau dann, wenn sie benötigt werden, um Lagerkosten zu minimieren.

29
New cards

Supply Chain Management

Unternehmensübergreifende Planung und Kontrolle aller Waren-, Informations- und Geldflüsse vom Rohstoff bis zum Endkunden.

30
New cards

Reverse Logistics (Rückwärtslogistik)

Logistische Prozesse zur Organisation des Rückflusses von Produkten oder Verpackungen vom Kunden zum Hersteller für Recycling oder Reparatur.

31
New cards

Stückliste

Zerlegung eines fertigen Produkts in seine Einzelteile zur produktionsorientierten Materialbedarfsermittlung.

32
New cards

Werkstattfertigung

Verrichtungsorientierte Organisation, bei der gleichartige Tätigkeiten in Werkstätten zusammengefasst werden.

33
New cards

Fließfertigung

Ablauforientierte Organisation, bei der Arbeitsplätze in der Reihenfolge der Tätigkeiten angeordnet sind (hoch effizient, aber starr).

34
New cards

Vision

Ein langfristiges Fernziel, das den idealen zukünftigen Zustand des Unternehmens beschreibt.

35
New cards

Management by Objectives (MBO)

Führen durch Zielvereinbarungen; Vorgesetzte und Mitarbeiter definieren gemeinsam messbare Ziele, deren Umsetzung dem Mitarbeiter überlassen bleibt.

36
New cards

Triple-Bottom-Line-Prinzip

Gleichberechtigte Berücksichtigung der Dimensionen People (Soziales), Planet (Ökologie) und Profit (Ökonomie).

37
New cards

Zielkomplementarität

Eine Zielbeziehung, bei der das Erreichen von Ziel A das Erreichen von Ziel B unterstützt (Idealfall).

38
New cards

Job Enrichment

Qualitative Aufgabenerweiterung durch Übertragung anspruchsvollerer Tätigkeiten mit mehr Verantwortung.

39
New cards

Liquidität 1. Grades (Barliquidität)

Liquide Mittelkurzfristige Verbindlichkeiten×100\frac{\text{Liquide Mittel}}{\text{kurzfristige Verbindlichkeiten}} \times 100; gibt an, wie viel der Schulden sofort bar bezahlt werden können.

40
New cards

Factoring

Der Verkauf von offenen Forderungen an einen Dienstleister, um sofortige Liquidität zu erhalten.

41
New cards

Break-Even-Punkt

Die Gewinnschwelle, an der die Gesamterlöse genau den Gesamtkosten entsprechen (Fixkosten/Deckungsbeitrag\text{Fixkosten} / \text{Deckungsbeitrag}).

42
New cards

Gemeinkosten

Kosten, die nicht direkt einem Produkt zugeordnet werden können (z. B. Miete, Strom) und über Verteilungsschlüssel verrechnet werden müssen.

43
New cards

Einzelkosten

Kosten, die einem Produkt direkt zugeordnet werden können, wie z. B. Materialeinzelkosten oder Lohn pro Stück.