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Diese Flashcards decken die wesentlichen theoretischen Grundlagen, Terminologien, Strukturgruppen und didaktischen Konzepte der Fachdidaktik Turnen ab.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Rollen (Normfrei)
Eine kontinuierliche Fortbewegung des gekrümmten Körpers bei einer gleichzeitigen Rotation um momentane Drehachsen.
Drehen (Normfrei)
Drehbewegungen um eine feste oder freie Drehachse, die um alle drei Körperachsen möglich sind.
Balancieren
Ein unbeständiger Zustand auf begrenzten Flächen, der immer wieder durch neue Bewegungen hergestellt werden muss.
Rutschen und Gleiten
Passives Sich-Fortbewegen-Lassen durch Schwerkraft oder Beschleunigung mit Hilfe von Gegenständen auf ebenen oder abschüssigen Flächen.
Seitverhalten
Die Körperbreitenachse des Turnenden verläuft parallel zur Gerätlängsachse.
Querverhalten
Die Körperbreitenachse des Turnenden verhält sich rechtwinklig zur Gerätlängsachse.
Vorlings
Die Körpervorderseite des Turnenden zeigt zum Gerät.
Ristgriff
Eine Griffart am Gerät, bei der die Handrücken vom Übenden wegzeigen.
Körperlängsachse
Theoretische Raumachse vom Kopf bis zu den Füßen; Drehungen werden mit links oder rechts beschrieben.
Körperbreitenachse
Theoretische Raumachse von Schulter zu Schulter; Drehungen werden mit vorwärts oder rückwärts beschrieben.
Translation
Bewegungsart, bei der alle Körperpunkte deckungsgleich verlaufen und die Kraft den Körperschwerpunkt (KSP) konzentrisch trifft.
Rotation
Bewegungsart, bei der ein exzentrischer Kraftstoß in einem Abstand vom KSP auf die Masse trifft.
Momentane Drehachse
Eine sich ständig ändernde Drehachse am Kontaktpunkt des Körpers zur Unterstützungsfläche, wie sie bei Rollbewegungen auftritt.
Freie Drehachse
Die Achse, um die der Körper im kontaktlosen Zustand (Flugphase) dreht; erfolgt gleichzeitig um die Körperachsen und den KSP.
Strukturgruppen
Systematische Einteilung normierter akrobatischer Elemente aufgrund identischer Hauptfunktionsphasen.
Rollbewegungen (Normiert)
Mit Translation verbundene Rotationsbewegungen um momentane Drehachsen zwischen Unterstützungsfläche und konvex gekrümmter Körperfläche.
Überschlagbewegungen
Mit Translation verbundene Rotationsbewegungen von mindestens 360o um die Körperbreiten- oder Körpertiefenachse.
Beinschwungbewegungen
Bewegungen im Hang oder Stütz, bei denen der impulsgebende Reiz von den Beinen ausgeht, um einen Verhaltenswechsel zum Gerät zu ermöglichen.
Kippbewegungen
Aufwärts gerichtete Verlagerungen des Körpers mit Rotation um die Körperbreitenachse, wobei die Hüftstreckung das entscheidende Merkmal ist.
Felgbewegungen
Rückwärtsrotationen um eine Drehachse, überlagert von einem translatorischen Abschnitt durch eine Beuge-Streck-Bewegung der Hüfte.
Stemmbewegungen
Vor- oder Rückwärtsrotationen um feste Achsen, beginnend mit einem dem Rumpf vorauseilenden Beinschwung und Armkraft.
Technikkonzepte
Didaktische Position, bei der die technisch optimale Lösung turnerischer Elemente als fertigkeitsorientierte Leistung im Mittelpunkt steht.
Mehrdimensionales turndidaktisches Konzept
Ansatz von Baumann & Diener, der Technik- und Integrativkonzepte verbindet und Erziehung durch Bewegung in verschiedenen Sinnperspektiven anstrebt.
Ganzheitsmethode
Lehrmethode, die das Erfahren und Üben der Gesamtbewegung von Beginn an vorsieht.
Teillernmethode
Lehrmethode, bei der funktionelle Teileinheiten nacheinander erlernt und später zur Gesamtbewegung gekoppelt werden.
Transfer
Ein positiver Übertragungseffekt beim Lernen, der durch Strukturverwandtschaft zwischen Bewegungen auftritt.
Interferenz
Ein negativer Übertragungseffekt beim parallelen Lernen von sehr ähnlichen, aber konträren Bewegungsstrukturen.
Methodische Übungsreihe
Eine Folge von Lernschritten, um bewegungstechnische Schwierigkeiten schrittweise zu überwinden und Angst abzubauen.
Helfen
Aktive Bewegungshilfe durch direktes manuelles Eingreifen in den Bewegungsablauf zur Unterstützung des Übenden.
Sichern
Bewegungsbegleitende Maßnahme, bei der ein aktives Eingreifen nur im Notfall erfolgt.