Betriebliche Kommunikation 2026 - Lernkarten

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Umfassende Lernkarten zur betrieblichen Kommunikation basierend auf dem Prüfungsstoff 2026, einschließlich Lerntheorien, Rhetorik, Kommunikationsmodellen nach Schulz von Thun und Rosenberg sowie Führungsaspekten.

Last updated 1:39 PM on 5/3/26
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38 Terms

1
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Lernen

Der Erwerb von neuen Einsichten, Einstellungen, Kenntnissen und Fertigkeiten durch die Auseinandersetzung mit der Umwelt und das Sammeln von Erfahrungen.

2
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Verhaltensänderung

Das Hauptmerkmal von Lernen; wer lernt, handelt danach anders als davor.

3
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Kreativität

Die Fähigkeit, aus bereits bekannten Informationen völlig neue Kombinationen zu bilden.

4
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Brainstorming

Kreativitätsmethode, bei der 6 bis 10 Teilnehmer bis zu 30 Minuten lang freie Assoziationen zu einem Thema sammeln, wobei Kritik verboten ist.

5
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Methode 635 (Brainwriting)

Kreativitätsmethode, bei der 6 Teilnehmer je 3 Lösungsvorschläge entwerfen und diese 5-mal an den Nachbarn zur Weiterentwicklung weitergeben.

6
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Morphologischer Kasten

Denkmethode mit dem Ziel, alle logisch denkbaren Möglichkeiten systematisch zusammenzutragen und eingefahrene Strukturen aufzubrechen.

7
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Mindmapping

Notieren von Gedankenverbindungen zu einem Begriff oder Sachverhalt unter Ausnutzung der natürlichen Arbeitsweise des Gedächtnisses.

8
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Mnemotechnik

Gedächtnishilfe, die auf Assoziationen und der Umwandlung von Wörtern in Bilder (z.B. Eselsbrücken) beruht.

9
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Rhetorik

Die Kunst der überzeugenden Kommunikation unter bewusster Nutzung von Sprache, Argumentation und Präsentationstechniken.

10
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5-Schritt-Formel

Strukturmodell zur Redevorbereitung: 1. Interesse wecken, 2. Thema umreißen, 3. Meinung begründen/Beispiel bringen, 4. Schlussfolgerung ziehen, 5. Denkimpuls geben.

11
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Modulation

Nutzung der Stimme als Visitenkarte durch Variation von Lautstärke, Stimmlage, Stimmhärte, Betonung und Stimmtempo.

12
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Artikulation

Eine deutliche Aussprache als wichtigste Voraussetzung, um beim Reden verstanden zu werden.

13
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Nonverbale Ebene

Nicht sprachliche Bestandteile der Kommunikation wie Mimik, Gestik und das allgemeine Auftreten.

14
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Paraverbale Ebene

Hörbare Bestandteile der Sprache wie Tonfall, Lautstärke und die Pausentechnik.

15
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Kongruenz

Zustand, in dem die Inhalte der verbalen und der nonverbalen Signale einer Nachricht übereinstimmen.

16
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Metakommunikation

Das Sprechen über die Art und Weise der Kommunikation, um Missverständnisse zu klären und Probleme zu lösen.

17
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Sachinhalt (4-Ohren-Modell)

Die Ebene der Nachricht, bei der es um die reine Übermittlung von Fakten und Informationen geht („Es ist…“).

18
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Selbstoffenbarung (4-Ohren-Modell)

Die Ebene, auf der der Sender (bewusst oder unbewusst) etwas über seine eigene Persönlichkeit oder Befindlichkeit preisgibt („Ich fühle mich…“).

19
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Beziehungsebene (4-Ohren-Modell)

Ebene, die die emotionale Bewertung des Empfängers durch den Sender und deren Verhältnis zueinander ausdrückt („Du bist…“).

20
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Appell (4-Ohren-Modell)

Die Wirkungsabsicht der Nachricht, mit der der Sender den Empfänger zu einer Handlung auffordert („Du sollst…“).

21
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Scheindialog

Eine Kommunikationsstörung, bei der kein Interesse an einem Gedankenaustausch besteht, sondern nur ein Zuhörer für eigene Anliegen gesucht wird.

22
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Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Ein Kommunikationsmodell nach Marshall B. Rosenberg, bestehend aus den vier Komponenten Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte.

23
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Empathie

Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Lage und Gefühlswelt des Gegenübers hineinzufühlen.

24
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Motivation

Ein Prozess, in dem es zur Aktivierung von Verhaltensweisen kommt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

25
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Manipulation

Der Versuch, das Verhalten oder Denken einer Person durch subtile Beeinflussung meist zum eigenen Vorteil zu steuern.

26
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Es (Instanzenmodell)

Nach Siegmund Freud der primitive, unbewusste Anteil der Persönlichkeit, der Trieben und dem Lustprinzip folgt.

27
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Über-Ich (Instanzenmodell)

Die Instanz nach Siegmund Freud, die aus moralischen Grundsätzen, Normen, Werten und dem Gewissen besteht.

28
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Ich (Instanzenmodell)

Die rationale Einheit nach Siegmund Freud, die zwischen den Trieben (Es) und der Moral (Über-Ich) vermittelt.

29
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Big Five (Fünf-Faktoren-Modell)

Persönlichkeitsmodell mit den Faktoren Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Offenheit und Emotionale Labilität (Neurotizismus).

30
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Flow Erlebnis

Das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit bei hoher Konzentration und Selbstständigkeit, welches Ausdruck intrinsischer Motivation ist.

31
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EOL-Mobile

Ein Sinnbild für die Gruppendynamik, bei dem jedes Element ein Mitglied repräsentiert und Änderungen eines Einzelnen das gesamte System beeinflussen.

32
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Innerer Konflikt

Ein Konflikt innerhalb einer Person, bei dem verschiedene Kräfte oder Wünsche in unterschiedliche Richtungen drängen (Zwiespältigkeit).

33
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Zielkonflikt

Eine Konfliktart, die entsteht, wenn Personen unterschiedliche Absichten verfolgen oder konträre Standpunkte zu einem Thema vertreten.

34
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Rollenkonflikt

Konflikt durch widersprüchliche Erwartungen an eine Person, die verschiedene Funktionen (z.B. Teamleiter und Teammitglied) gleichzeitig innehat.

35
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Autoritärer Führungsstil

Ein Führungsstil, bei dem der Vorgesetzte allein entscheidet und Mitarbeiter die Anweisungen lediglich ausführen.

36
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Halo-Effekt (Hof-Effekt)

Beurteilungsfehler, bei dem eine einzelne positive oder negative Eigenschaft alle anderen Merkmale einer Person überstrahlt.

37
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Leniency-Effekt (Milde-Effekt)

Beurteilungsfehler, bei dem der Prüfer bewusst oder unbewusst zu milde bewertet, um Konflikte zu vermeiden.

38
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Recency-Effekt

Beurteilungsfehler, bei dem vorrangig Ereignisse der letzten Wochen bewertet werden und der Rest des Beurteilungszeitraums in den Hintergrund tritt.