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Umfassende Lernkarten zur betrieblichen Kommunikation basierend auf dem Prüfungsstoff 2026, einschließlich Lerntheorien, Rhetorik, Kommunikationsmodellen nach Schulz von Thun und Rosenberg sowie Führungsaspekten.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Lernen
Der Erwerb von neuen Einsichten, Einstellungen, Kenntnissen und Fertigkeiten durch die Auseinandersetzung mit der Umwelt und das Sammeln von Erfahrungen.
Verhaltensänderung
Das Hauptmerkmal von Lernen; wer lernt, handelt danach anders als davor.
Kreativität
Die Fähigkeit, aus bereits bekannten Informationen völlig neue Kombinationen zu bilden.
Brainstorming
Kreativitätsmethode, bei der 6 bis 10 Teilnehmer bis zu 30 Minuten lang freie Assoziationen zu einem Thema sammeln, wobei Kritik verboten ist.
Methode 635 (Brainwriting)
Kreativitätsmethode, bei der 6 Teilnehmer je 3 Lösungsvorschläge entwerfen und diese 5-mal an den Nachbarn zur Weiterentwicklung weitergeben.
Morphologischer Kasten
Denkmethode mit dem Ziel, alle logisch denkbaren Möglichkeiten systematisch zusammenzutragen und eingefahrene Strukturen aufzubrechen.
Mindmapping
Notieren von Gedankenverbindungen zu einem Begriff oder Sachverhalt unter Ausnutzung der natürlichen Arbeitsweise des Gedächtnisses.
Mnemotechnik
Gedächtnishilfe, die auf Assoziationen und der Umwandlung von Wörtern in Bilder (z.B. Eselsbrücken) beruht.
Rhetorik
Die Kunst der überzeugenden Kommunikation unter bewusster Nutzung von Sprache, Argumentation und Präsentationstechniken.
5-Schritt-Formel
Strukturmodell zur Redevorbereitung: 1. Interesse wecken, 2. Thema umreißen, 3. Meinung begründen/Beispiel bringen, 4. Schlussfolgerung ziehen, 5. Denkimpuls geben.
Modulation
Nutzung der Stimme als Visitenkarte durch Variation von Lautstärke, Stimmlage, Stimmhärte, Betonung und Stimmtempo.
Artikulation
Eine deutliche Aussprache als wichtigste Voraussetzung, um beim Reden verstanden zu werden.
Nonverbale Ebene
Nicht sprachliche Bestandteile der Kommunikation wie Mimik, Gestik und das allgemeine Auftreten.
Paraverbale Ebene
Hörbare Bestandteile der Sprache wie Tonfall, Lautstärke und die Pausentechnik.
Kongruenz
Zustand, in dem die Inhalte der verbalen und der nonverbalen Signale einer Nachricht übereinstimmen.
Metakommunikation
Das Sprechen über die Art und Weise der Kommunikation, um Missverständnisse zu klären und Probleme zu lösen.
Sachinhalt (4-Ohren-Modell)
Die Ebene der Nachricht, bei der es um die reine Übermittlung von Fakten und Informationen geht („Es ist…“).
Selbstoffenbarung (4-Ohren-Modell)
Die Ebene, auf der der Sender (bewusst oder unbewusst) etwas über seine eigene Persönlichkeit oder Befindlichkeit preisgibt („Ich fühle mich…“).
Beziehungsebene (4-Ohren-Modell)
Ebene, die die emotionale Bewertung des Empfängers durch den Sender und deren Verhältnis zueinander ausdrückt („Du bist…“).
Appell (4-Ohren-Modell)
Die Wirkungsabsicht der Nachricht, mit der der Sender den Empfänger zu einer Handlung auffordert („Du sollst…“).
Scheindialog
Eine Kommunikationsstörung, bei der kein Interesse an einem Gedankenaustausch besteht, sondern nur ein Zuhörer für eigene Anliegen gesucht wird.
Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
Ein Kommunikationsmodell nach Marshall B. Rosenberg, bestehend aus den vier Komponenten Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte.
Empathie
Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Lage und Gefühlswelt des Gegenübers hineinzufühlen.
Motivation
Ein Prozess, in dem es zur Aktivierung von Verhaltensweisen kommt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Manipulation
Der Versuch, das Verhalten oder Denken einer Person durch subtile Beeinflussung meist zum eigenen Vorteil zu steuern.
Es (Instanzenmodell)
Nach Siegmund Freud der primitive, unbewusste Anteil der Persönlichkeit, der Trieben und dem Lustprinzip folgt.
Über-Ich (Instanzenmodell)
Die Instanz nach Siegmund Freud, die aus moralischen Grundsätzen, Normen, Werten und dem Gewissen besteht.
Ich (Instanzenmodell)
Die rationale Einheit nach Siegmund Freud, die zwischen den Trieben (Es) und der Moral (Über-Ich) vermittelt.
Big Five (Fünf-Faktoren-Modell)
Persönlichkeitsmodell mit den Faktoren Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Offenheit und Emotionale Labilität (Neurotizismus).
Flow Erlebnis
Das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit bei hoher Konzentration und Selbstständigkeit, welches Ausdruck intrinsischer Motivation ist.
EOL-Mobile
Ein Sinnbild für die Gruppendynamik, bei dem jedes Element ein Mitglied repräsentiert und Änderungen eines Einzelnen das gesamte System beeinflussen.
Innerer Konflikt
Ein Konflikt innerhalb einer Person, bei dem verschiedene Kräfte oder Wünsche in unterschiedliche Richtungen drängen (Zwiespältigkeit).
Zielkonflikt
Eine Konfliktart, die entsteht, wenn Personen unterschiedliche Absichten verfolgen oder konträre Standpunkte zu einem Thema vertreten.
Rollenkonflikt
Konflikt durch widersprüchliche Erwartungen an eine Person, die verschiedene Funktionen (z.B. Teamleiter und Teammitglied) gleichzeitig innehat.
Autoritärer Führungsstil
Ein Führungsstil, bei dem der Vorgesetzte allein entscheidet und Mitarbeiter die Anweisungen lediglich ausführen.
Halo-Effekt (Hof-Effekt)
Beurteilungsfehler, bei dem eine einzelne positive oder negative Eigenschaft alle anderen Merkmale einer Person überstrahlt.
Leniency-Effekt (Milde-Effekt)
Beurteilungsfehler, bei dem der Prüfer bewusst oder unbewusst zu milde bewertet, um Konflikte zu vermeiden.
Recency-Effekt
Beurteilungsfehler, bei dem vorrangig Ereignisse der letzten Wochen bewertet werden und der Rest des Beurteilungszeitraums in den Hintergrund tritt.