Zentrale Begriffe und Modelle

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20 Terms

1
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Was ist der Gegenstand der Entwicklungspsychologie?

Langfristige und meist irreversible Veränderungen und Entwicklungen des Menschen über das gesamte Leben hinweg

2
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Normatives Wissen in der Entwicklungspsychologie

Veränderungen/ Entwicklungsschritte (normativ und differentiell)

Entwicklungsgewinne/-verluste

Leistungsinventare

Risiken, Krisen und Probleme

3
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Aufgaben der Entwicklungspsychologie

Entwicklungsaufgaben und Ziele

Ursachen und Folgen bestimmter Entwicklung und deren Mechanismen und Strukturen

Diagnostik und Förderung

4
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Diskontinuierliche Entwicklung

universelle, mehrschrittige, unumkehrbare

Veränderungen

Phasen/ Stufen bauen aufeinander auf

implizieren End- bzw. Reifezustand, der

gegenüber Ausgangszustand höherwertiger ist

nur qualitative Unterschiede

5
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Kontinuierliche Entwicklung

graduellen Entwicklungsverläufen

differentiellen (interindividuellen,soziokulturellen) Unterschieden, Sondergruppen, Entwicklungsdefiziten

allen langfristigen Veränderungen (Gewinnen und Verlusten)

Faktoren, die Entwicklungsverläufe beeinflussen / Interaktion von Anlage und Umwelt

6
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Transaktionale Modelle

Dynamische Wechselwirkung zwischen Subjekt und Umwelt

7
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Aktionale Modelle

Aktives Subjekt verarbeitet passive Umwelteinflüsse

8
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Exogenetische Modelle

Alles kommt aus dem Umfeld/ der Umwelt

9
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Endogenetische Modelle

Alles kommt aus der eigenen Veranlagung

10
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Wachstum in der Entwicklungspsychologie

Zunahme an Fähigkeiten, Kenntnissen etc

11
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Quantitative Veränderungen

verraten nichts über Gründe der Veränderungen/ evtl. qualitative Ursachen

➔ sind eindimensional, sagen wenig über differentielle Unterschiede aus

➔ hängen immer mit quantitativen und qualitativen Veränderungen in anderen Bereichen zusammen

12
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Reifung

genetisch gesteuert; eher qualitative Entwicklung

Unabhängig von Üben/Lernen

Reifungsprozesse können auch unter ungünstigen Voraussetzungen noch auftreten (Bsp. Hopi-Kinder)

13
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Deprivation

Entzug von Anreizen, der die psychische und

körperliche Entwicklung eines Kindes massiv

beeinträchtigt

14
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Sensible Phasen

Zeitspanne, in der ein sich entwickelnder Organismus besonders anfällig für die Wirkung von äußeren Einflüssen ist

15
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Ursachen für sensible Phasen

reifungs-/alterungsbedingte Veränderungen von Hirnfunktionen

Verlust zerebraler Plastizität mit steigendem Alter

Dispositionen und Erwartungen stabilisieren sich selbst

16
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Prägung / Bindung

Auslöseschema für Instinkthandlungen —> Bindung an erwachsenen Vertreter der eigenen Art

17
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Bindungstheorie nach Bowlby

Biologische Veranlagung von Kindern um eigene Überlebenschancen zu erhöhen

18
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Differenzierung

Suche nach Ordnung und Regelmäßigkeit

Verfeinerung, Erweiterung und Strukturierung von Wahrnehmung und Verhaltensweisen

Bilden von Kategorien → erleichtert Verarbeitung

19
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Sozialisation

Lernen durch Interaktion, Kommunikation und Rollenübernahme

20
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Wovon ist Sozialisation abhängig?

Sozialer Schicht

Kultur und Gesellschaft

Erziehungsvorstellungen

Erziehungsstilen und Persönlichkeitseigenschaften der Interaktionspartner