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Entstehung des Jazz
Jazz entstand um 1900 in den Südstaaten der USA und wurde von Afroamerikanern entwickelt.
Tonbildung im Jazz
Das wichtigste Merkmal im Jazz ist die Ausdruckskraft der Musiker, die mit ihrem Instrument Gefühle kommunizieren.
Unterschied zur klassischen Musik
Im Jazz ist jeder Klang individuell ohne feste Regeln, während die Klassik eine genaue Wiedergabe des Werkes anstrebt.
Klang im Jazz
Der Klang im Jazz ist nicht immer schön, sondern ausdrucksstark, mit oft veränderten Tönen und bewusster 'unsauberer' Intonation.
Hot Intonation (Klangtechniken)
Techniken wie Smear, Glissando, Dirty Tones, Vibrato, Growl und Slapping prägen den Jazzsound.
Rhythmus & Swing
Jazz lebt vom Rhythmus, mit Gegensätzen, Offbeats und einem typischen Swing-Gefühl.
Improvisation im Jazz
Musiker erfinden Melodien spontan basierend auf einem Schema, wobei ein Durchgang als Chorus bezeichnet wird.
Arrangement im Jazz
Teile werden vorher festgelegt, bleiben aber flexibel, was besonders wichtig bei Bigbands ist.
Wurzeln des Jazz - Afrikanisch
Beinhaltet Worksongs zur Rhythmusunterstützung und Spirituals, religiöse Lieder der Sklaven.
Blues
Entstand nach der Sklaverei mit persönlichen, traurigen Texten und oft einem 12-Takt-Schema.
Ragtime
Frühe Klaviermusik und Vorläufer des Jazz, oft notiert gespielt.
Swing (Jazzstil)
Entwickelt ab 1930 als Tanzmusik mit großen Bands (Bigbands) und einem spezifischen Rhythmusgefühl.
Bebop (Jazzstil)
Entwickelt ab 1940, sehr schnell und komplex, als Reaktion auf Swing.
Cool Jazz (Jazzstil)
Entwickelt ab 1950, ruhiger und entspannter mit weniger extremer Lautstärke.
Rock’n’Roll
Ein früher Rockstil mit starkem Beat und einfacher Struktur, Ausdruck von Protest.
Wichtige Richtungen in der Musik
Beinhaltet Punk, Protestsongs, Reggae, Disco, Hip-Hop und Heavy Metal, die jeweils spezifische Merkmale aufweisen.
Techno
Elektronische Tanzmusik mit Fokus auf Rhythmus und kaum Melodie, gespielt in Clubs und auf Partys.
Wurzeln des Jazz - Europäisch
Umfasst europäische Instrumente wie Blasinstrumente, die zur Entwicklung des Jazz beitrugen.
Improvisation und Schema
Die Grundlage für Improvisation im Jazz sind oft festgelegte Schemas, wie z. B. das AABA-Schema.
Call and Response
Ein bedeutendes Element in der afrikanischen Musiktradition, bei dem ein Sänger eine Phrase singt und die Gruppe darauf antwortet.
Spirituals
Religiöse Lieder der Sklaven, die Emotionen und spirituelle Themen verkörpern.
Hard Bop (Jazzstil)
Entwickelt ab 1955, eine intensivere Form von Bebop, die Elemente des Blues und Gospel integriert.
Free Jazz (Jazzstil)
Entwickelt ab 1960, ein experimenteller Stil, der eine vollständige Freiheit der musikalischen Struktur sucht.
Fusion (Jazzstil)
Entwickelt ab 1970, kombiniert Jazz mit anderen Musikrichtungen wie Rock und Funk.
Protestsongs
Lieder mit politischen Botschaften, die soziale Ungerechtigkeiten anprangern.