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25 Terms

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Stufenplan Leistungsniveau 1

Alle Leistungen basieren auf digitalen Modellen; herstellerneutrale Formate und AIA sind Pflicht.

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AIA / EIR (Definition)

Auftraggeber-Informationsanforderungen: Spezifizieren den Informationsbedarf des AG fĂĽr die Ausschreibung.

3
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BAP (Definition)

BIM-Abwicklungsplan: Legt dar, wie der Auftragnehmer die Anforderungen aus der AIA technisch umsetzt.

4
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Inhalt AIA (Beispiele)

Anwendungsfälle, Rollen, Lieferzeitpunkte, Austauschformate, LOIN und Koordinatensysteme.

5
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Inhalt BAP (Beispiele)

Softwarewerkzeuge, Dateinamenskonventionen, Modellierungsvorschriften und Verantwortlichkeiten.

6
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Vor-BAP (Zweck)

Wird im Vergabeverfahren vom Bieter eingereicht, um die BIM-Kompetenz und den Lösungsweg zu zeigen.

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LOIN (Level of Information Need)

Beschreibt die Informationsbedarfstiefe (Geometrie, Information, Dokumentation) fĂĽr den Datenaustausch.

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OIR (ISO 19650)

Organizational Information Requirements: Anforderungen in Bezug auf organisatorische Ziele.

9
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AIR (ISO 19650)

Asset Information Requirements: Informationsanforderungen fĂĽr den Betrieb einer Liegenschaft.

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PIR (ISO 19650)

Project Information Requirements: Anforderungen in Bezug auf die Bereitstellung des Assets.

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AIM vs. PIM

AIM = Asset Information Model (Betrieb); PIM = Project Information Model (Planung/Bau).

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IDM (Information Delivery Manual)

Standardisierte Methodik (ISO 29481) zur Beschreibung von Informationslieferungen und Prozessen.

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Process Map (IDM)

Visualisierung der Arbeitsschritte, Beteiligten und Lieferobjekte (oft mittels BPMN).

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CDE / GD

Common Data Environment / Gemeinsame Datenumgebung: Zentrale Plattform fĂĽr den Datenaustausch.

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Data Drops (DatenĂĽbergabepunkte)

Formal definierte Zeitpunkte, an denen spezifische Modellinhalte geprĂĽft und ausgetauscht werden.

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1. Allgemeines und Formalia

  • Thema: Der chronologische Prozess der Vergabe und Projektabwicklung unter Anwendung der BIM-Methode.

  • Kernaussage: Darstellung des Ăśbergangs von den Anforderungen des Auftraggebers (AIA) hin zur vertraglichen Umsetzung durch den Auftragnehmer (BAP).

2. Prozessschritte (chronologischer Ablauf von links nach rechts)

  • 1. Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA):

    • Entspricht dem Lastenheft.

    • Hier definiert der Auftraggeber (AG) seine Ziele und die benötigten Daten/Informationen fĂĽr das Projekt.

  • 2. Ausschreibung:

    • Die Phase, in der der Auftrag auf Basis der AIA am Markt platziert wird.

  • 3. Kompetenzabfrage:

    • ĂśberprĂĽfung der fachlichen und technischen BIM-Fähigkeiten der potenziellen Bieter (Auftragnehmer).

  • 4. Vergabe:

    • Der Meilenstein des Vertragsschlusses. Zu diesem Zeitpunkt fungieren AIA und BAP gemeinsam als Pflichtenheft.

  • 5. BIM-Abwicklungsplan (BAP):

    • Entspricht der Abwicklung (Pflichtenheft des Auftragnehmers).

    • Hier wird konkret geregelt, wie die Anforderungen des AGs technologisch und organisatorisch umgesetzt werden.

  • 6. Mobilisierung:

    • Die finale Phase der Vorbereitung (z. B. Bereitstellung der Software/CDE-Infrastruktur), direkt vor dem eigentlichen Projektstart.

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Struktur & Akteure

  • Thema: Ablauf von BIM-Projektvorbereitung und Vergabe (inkl. Inputs/Outputs).

  • Zuständigkeit: Hauptsächlich BIM-Manager (hellgrĂĽn), die Angebotserstellung (Schritt 5) liegt beim Bieter/AN (dunkelblau).

Chronologischer Ablauf

  • 1–2 (Vorbereitung): Interner Projektstart $\rightarrow$ Entwicklung der BIM-Strategie (Ziele & Anwendungsfälle).

  • 3–4 (Vergabeunterlagen): Erstellung und Ăśbergabe von AIA und Muster-BAP an Bieter.

  • 5 (Angebot): Bieter erstellt basierend darauf den Vor-BAP.

  • 6–8 (Abschluss): Verhandlung $\rightarrow$ (bei Erfolg) Vertragserstellung inklusive Vor-BAP $\rightarrow$ Beauftragung.

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Chronologischer Ablauf

  • 9 (Start): Gemeinsames BIM-Startgespräch (AG und AN).

  • 10–12 (BAP-Finalisierung): * Fortschreibung des Vor-BAP zum finalen BAP durch den AN.

    • PrĂĽfung und Freigabe durch den BIM-Manager (Schleife bei „Nein“).

  • 13 (Infrastruktur): Einrichtung der GD (Gemeinsame Datenumgebung / CDE).

  • 14–17 (Modellbasis): * Erstellung des Grundlagenmodells (z. B. Bestands-/Baugrundmodell) und Ablage in der GD.

    • PrĂĽfung und Freigabe durch den BIM-Manager (Schleife bei „Nein“).

  • 18 (Abschluss): Erfolgreicher Abschluss der Grundlagenermittlung mit freigegebenem Modell und BAP

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2-stufiger Prüfablauf (Chronologie)Stufe 1: Fachbezogene Prüfung (Schritte 25–28)

  • 25.1–25.3: Parallele Modellerstellung der einzelnen Fachdisziplinen basierend auf AIA/BAP.

  • 26 & 27 (Qualitäts-Gate 1): Fachbezogene PrĂĽfung und Freigabe durch den jeweiligen Koordinator (bei „Nein“ zurĂĽck zur Bearbeitung).

  • 28.1–28.3: Ablage der geprĂĽften, einzelnen Fachmodelle in der Gemeinsamen Datenumgebung (GD).

Stufe 2: Fachübergreifende Koordination (Schritte 29–31)

  • 29: ZusammenfĂĽhrung aller freigegebenen Fachmodelle zu einem zentralen Koordinationsmodell.

  • 30 & 31 (Qualitäts-Gate 2): FachĂĽbergreifende ModellprĂĽfung (KollisionsprĂĽfung) durch den BIM-Gesamtkoordinator.

    • Bei „Nein“: ZurĂĽckweisung an die jeweiligen Fachdisziplinen (25.1–25.3) zur Korrektur.

    • Bei „Ja“: Finale Freigabe des Koordinationsmodells.

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  • Konzept: Ein wiederkehrender (iterativer) Prozess beim Ăśbergang in die jeweils nächste Leistungsphase der Planung.

  • 35 (Start): Beginn der nächsten Planungsphase.

  • 36–37 (Ăśbergabe): Neues BIM-Startgespräch und Ăśbergabe der bisherigen Fachmodelle an den Auftragnehmer (AN) als neuen Input.

  • 38 (Bearbeitung): Modellerstellung und -bearbeitung analog zur vorherigen Planungsphase. Der gesamte Modellierungs- und PrĂĽfprozess wiederholt sich entsprechend der beauftragten Phase.

  • 39 (Abschluss): Erfolgreicher Abschluss der aktuellen Planungsphase.

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  • Thema: BIM-Workflow beim ProjektĂĽbergang von der Bau- in die Betriebsphase (Schritte 61–69).

Phase 1: Bauende (Schritte 61–65)

  • 61–62: Ăśbergabe der Baumodelle → Erstellung des „Wie-gebaut“-Modells (As-Built-Modell) durch den Auftragnehmer.

  • 63: Ablage des Modells in der Gemeinsamen Datenumgebung (GD / CDE).

  • 64–65 (Qualitäts-Gate): PrĂĽfung des Modells gegen AIA/BAP → Freigabe durch den BIM-Manager (bei „Nein“ zurĂĽck zur Korrektur an Schritt 62).

Phase 2: Betrieb / Nutzung (Schritte 66–69)

  • 66–67: Ăśbergabe des freigegebenen As-Built-Modells an den Betrieb → Erstellung spezifischer Modelle fĂĽr die Betriebsdatenbank (z. B. CAFM-Systeme).

  • 68–69: Einrichtung und aktive Nutzung der Betriebsdatenbanken sowie kontinuierliche Modellpflege bei Veränderungen während des gesamten Gebäudelebenszyklus.

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Kernkomponenten & Datenmodelle

  • PIM (Projekt-Informationsmodell): Wächst schrittweise während der Planungs- und Bauphase (Stadium 1, 2, ...).

  • AIM (Asset-Informationsmodell): Ăśbernimmt relevante Daten fĂĽr die Betriebsphase bis zum RĂĽckbau.

  • Datenstruktur: Beide Modelle bestehen aus Dokumentation sowie alphanumerischen und geometrischen Infos.

  • CDE (Gemeinsame Datenumgebung): Bildet den prozessualen Rahmen fĂĽr den gesamten Datenfluss.

  • Informationsmenge: Steigt ĂĽber den Lebenszyklus kontinuierlich an; nicht benötigte Daten verbleiben als reine Projektinformation.

Prozesse & Auslöser (Triggers)

  • Anforderungsphase (oben/links): Festlegung von Anforderungen, Team-PrĂĽfung und Mobilisierungsplanung.

  • Projektphase (unten links): Kontinuierliche Erzeugung von Informationen; Meilensteine enden an definierten Projektstufen.

  • Betriebsphase (unten rechts): Pflege der Daten, getriggert durch planmäßige (Wartung) und unplanmäßige (Schäden) Ereignisse.

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1. Strategische Ebene (Links: Strategie & Ziele)

  • OIR (Organisatorische Informationsanforderung): Ăśbergeordnete Anforderungen des Unternehmens/EigentĂĽmers.

  • PIR (Projektinformationsanforderung): Spezifische Informationsbedarfe fĂĽr ein konkretes Projekt (wird durch das OIR beeinflusst/getragen).

2. Spezifikationsebene (Mitte: Konkrete Vorgaben)

  • AIR (Asset-Informationsanforderung): Kapselt die OIR und definiert, welche Daten fĂĽr den Betrieb des Objekts nötig sind.

  • EIR (Informationsaustauschanforderung): Regelt den konkreten Datenaustausch im Projekt; speist sich aus PIR und AIR.

3. Modellebene (Rechts: Das Ergebnis)

  • AIM (Asset-Informationsmodell): Das fertige Datenmodell fĂĽr die Betriebsphase (wird durch das AIR spezifiziert).

  • PIM (Projektinformationsmodell): Das Datenmodell aus der Planungs- und Bauphase (wird durch die EIR spezifiziert).

VerknĂĽpfungen & Logik

  • Von der Anforderung zum Modell: Anforderungen spezifizieren direkt die späteren Modelle (AIR → AIM; EIR → PIM).

  • Vom Projekt zum Betrieb: Das während des Projekts erstellte PIM trägt am Ende direkt zum Aufbau des AIMbei.besc

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Kernpunkte zur Entwicklung des Detaillierungsgrads (LOD – Level of Development) am Beispiel einer Wand:

LOD-Stufen im Ăśberblick

  • LOD 100: * Skizzenhafte Darstellung / Konzept.

    • Reine Volumenelemente ohne exakte Bauteilinfos.

  • LOD 200: * Festlegung von Wandtypen und grobem Material.

    • Erste geometrische Aussparungen (z. B. Wandöffnung fĂĽr TĂĽren).

  • LOD 300: * Genaue Spezifikation der Bauelemente.

    • Details zu konkreten Materialien, Qualitäten und dem Design (z. B. Zarge/TĂĽrrahmen).

  • LOD 400: * Festlegung aller AusfĂĽhrungsdetails.

    • Exakte Erfassung von AnschlĂĽssen, Verbindungen, Schichten und Oberflächen (z. B. Putz-/Dämmschichten).

  • LOD 500: * NachfĂĽhrung der Modelle gemäß dem tatsächlich gebauten Zustand (As-Built).

    • Dokumentation des realen Ist-Zustands inklusive Unterkonstruktionen (z. B. Ständerwerk).

Kernbotschaft

  • Die Grafik zeigt die kontinuierliche Zunahme an geometrischer und informationeller Tiefe eines BIM-Modells – von der ersten Idee (LOD 100) bis zur fertigen Dokumentation nach der Bauphase (LOD 500).

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1. Auftraggeber-Ebene (Zentrale Steuerung)

  • Auftraggeber (AG): Steht im Zentrum der Projekthierarchie.

  • Beraterstäbe des AG: * Projektsteuerer: UnterstĂĽtzt den AG (vertragliche Bindung).

    • BIM-Manager: Steuert die ĂĽbergeordneten BIM-Prozesse und Zielvorgaben fĂĽr das Projekt im Auftrag des AG.

2. Operative Ebene (Auftragnehmer)

Der Auftraggeber hat direkte vertragliche Beziehungen (durchgezogene Linien) zu den drei Hauptakteuren:

  • Objektplaner: Beinhaltet die Rolle des BIM Gesamtkoordinators (verantwortlich fĂĽr die ZusammenfĂĽhrung der Fachmodelle).

  • Fachplaner: Beinhaltet die Rolle eines BIM-Koordinators (verantwortlich fĂĽr das jeweilige Fachgewerk, z. B. TGA oder Tragwerk).

  • AusfĂĽhrende Firmen: Beinhalten ebenfalls die Rolle eines BIM-Koordinators (fĂĽr die baubegleitende Modellierung/As-Built).

3. Beziehungsarten (Die Legende)

  • Vertragliche Beziehung (durchgezogene Linie): Besteht direkt zwischen dem Auftraggeber und seinen Planern/Firmen sowie den Steuerern/Managern.

  • Koordinationsbeziehung (gestrichelte Linie): Besteht auf der Arbeitsebene zwischen dem BIM-Manager und den jeweiligen BIM-(Gesamt-)Koordinatoren der Planungs- und AusfĂĽhrungsteams zur operativen Abstimmung der BIM-Modelle.