1 Grundkurs okologie: Comprehensive Introduction to Ecological Principles

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Diese Flashcards decken die grundlegenden Definitionen, Forschungsrichtungen und biozönotischen Gesetze der ersten Ökologie-Vorlesung ab.

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25 Terms

1
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Ökologie (Haeckel 1866)

Die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt, einschließlich aller Existenzbedingungen.

2
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Ökologie (Likens 1992)

Die wissenschaftliche Untersuchung der Prozesse, die die Verteilung und Abundanz von Organismen, die Interaktionen zwischen Organismen sowie die Interaktionen zwischen Organismen und dem Fluss von Energie und Stoffen beeinflussen.

3
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IPM (Integrated Pest Management)

Integrierte Schädlingsbekämpfung, die verschiedene Methoden kombiniert, um Schädlinge effizient und nachhaltig zu kontrollieren.

4
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Autökologie

Ökologische Forschungsrichtung, die die Perspektive einzelner Arten betrachtet (z. B. Chemische Ökologie oder Ökophysiologie).

5
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Ökophysiologie

Untersuchung des Einflusses von biotischen und abiotischen Faktoren auf die Stoffwechselphysiologie von Organismen.

6
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Populationsökologie

Forschungsrichtung, die Fortpflanzungsgemeinschaften einer Art (Populationen) und deren Dynamik (z. B. Populationsgenetik oder Epidemiologie) untersucht.

7
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Biozönose (Lebensgemeinschaft)

Die Gemeinschaft von Populationen verschiedener Arten in einem bestimmten Lebensraum (Möbius 1877).

8
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Biotop

Der räumlich abgrenzbare Lebensraum einer Biozönose.

9
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Habitat

Der spezifische Lebensraum einer Art (z. B. der Schlamm eines Teiches für eine bestimmte Wurmart).

10
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Ökosystem

Ein Wirkungsgefüge aus einer Biozönose und ihrem Biotop (abiotische Faktoren), das ein übergeordnetes Ganzes bildet.

11
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Biom

Die Gesamtheit der Biozönosen eines Großklimabereiches, wie beispielsweise eine Tundra oder eine tropische Savanne.

12
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Abundanz

Die Dichte von Organismen pro Flächen- oder Raumeinheit, angegeben in Individuen/m2\text{Individuen} / m^2 oder Individuen/m3\text{Individuen} / m^3.

13
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Trophische Ebene

Stufe in einer Nahrungskette oder einem Nahrungsnetz (z. B. Primärproduzenten, Herbivore, Carnivore).

14
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Gilden

Gruppen von Arten, die unabhängig von ihrer Verwandtschaft ähnliche Ressourcen auf ähnliche Weise nutzen (z. B. Nektarfresser).

15
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Isotopenanreicherung (15N/14N^{15}N/^{14}N)

Methode zur Bestimmung der trophischen Ebene; jede Ebene weist ein charakteristisches Verhältnis der Stickstoffisotope auf, da 14N^{14}N bevorzugt eingebaut wird.

16
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  1. Biozönotisches Grundgesetz (Thienemann)

Vielseitige Lebensbedingungen ermöglichen eine große Artenvielfalt (Biodiversität), meist bei geringer Individuenzahl der einzelnen Arten.

17
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  1. Biozönotisches Grundgesetz (Thienemann)

Einseitige und extreme Lebensbedingungen führen zu Artenarmut, wobei die wenigen toleranten Arten in sehr hoher Individuendichte vorkommen.

18
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  1. Biozönotisches Grundgesetz (Franz)

Je länger und kontinuierlicher sich Umweltbedingungen in einem Lebensraum entwickelt haben, desto artenreicher, ausgeglichener und stabiler ist die Lebensgemeinschaft.

19
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Sukzession

Die zeitliche Abfolge von Lebensgemeinschaften in einem Ökosystem, beginnend bei einer Primärsukzession bis hin zum Klimaxstadium.

20
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Mosaikzyklus-Theorie

Konzept, nach dem eine stabile Biozönose ein Mosaik aus verschiedenen Miniatursukzessionen darstellt, die durch Störungen wie Feuer oder Sturm ausgelöst werden.

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Ökologischer Wirkungsgrad

Maß für den Biomasseanteil, der von einer Trophie-Ebene in die nächste übergeht: Biomasse Trophie-EbeneN+1Biomasse Trophie-EbeneN\frac{\text{Biomasse Trophie-Ebene}_{N+1}}{\text{Biomasse Trophie-Ebene}_N}.

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Autochtone Biozönosen

Selbständige Biozönosen, die nicht auf den Eintrag organischer Substanz von außen angewiesen sind (z. B. Wälder).

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Allochtone Biozönosen

Lebensgemeinschaften ohne eigene Primärproduzenten, die von externem Energieeintrag abhängen (z. B. Höhlen oder die Tiefsee).

24
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Experimente (Mesokosmos)

Systematische Variation einer ökologischen Variable unter Konstanthaltung anderer Faktoren, durchgeführt in einem skalierten, kontrollierbaren System.

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Agentenbasierte Modelle

Konkrete Simulationen ökologischer Systeme, die oft verwendet werden, um allgemeine Muster und Vorhersagen über das Verhalten individueller Agenten zu ermitteln.