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Allgemeine Fakten
-wenig wissenschaftliche aber viel kommerzielle Forschung (Marktforschung)
-dient Überprüfung der Ziele von Werbe- und PR Maßnahmen
-Ergebnisse=„Währung“ für Werbeleistung
Kritik:
-eigenes Interesse der Forschenden im Vordergrund: Werbung soll möglichst wirksam dargestellt werden um neue kund:innen anzulocken
-keine Repräsentativität durch bestehende Panels
->kritische Distanz!
Effekte
Effekte bei…
-Individuen (Mikroebene)
-Gruppen (Mesoebene)
-Gesellschaften (Makroebene)
Effekte auf…
-Vorstellungen, Wissen, Einstellungen und Entscheidungen (kognitiv)
-Emotionen (affektiv)
-Verhalten (konativ)
Was machen Medien mit Menschen?
-Medienwirkung ist schwer nachzuweisen
Phase: Stimulus-Response-Modell der Medienwirkung
Medienbotschaft als Stimulus (S)—-—>Medienwirkung als Reaktion (R)
-Massenmedien wichtig für Propaganda
-politische Propaganda=maßgeblich für Entwicklung der Medienwirkungsforschung
->starke und direkte Medienwirkung angenommen, aber empirisch schlecht belegt
2. Phase: S-O-R-Modell der Medienwirkung:
(S) —> Individulle Verarbeitung der Botschaft im Organismus (O)—> (R)
-Paradigmenwechsel von „Medienallmacht“ zur „Medienohnmacht“
-individuelle Einstellungen, soziale Beziehungen und die Selektivität der Mediennutzung als wichtige Einflussfaktoren
->“begrenzte Effekte“: Rezipient:innen als intervenierende Variablen
3. Phase: Empirische Belege, dass Medienwirkungen…
-kurzfristig und langfristig auftreten können
-sich auf verschiedene Bereiche (Kognitionen, Emotionen, Einstellungen, Verhalten) auswirken können
-Effekte in diesen Bereichen verstärken oder verstetigen können
->differenzierte Wirkungsmodelle zur Beschreibung komplexer Zusammenhänge
->Beginn der 4. Phase durch rasante Entwicklung der digitalen Kommunikation: Interaktion von Medien und Rezipient:innen gerät zunehmend in den Fokus
Konzept der Meinungsführerschaft
Medienbotschaft—>Meinungsführer:innen—>Informationsempfänger:innen
(Bsp. Politik: Leute die politisch interessiert sind, konsumieren politische Inhalte in Medien und geben diese an (unpolitisches) Umfeld weiter, welches dadurch beeinflussbar ist)
Wissensklufthypothese
Annahme: Wissenskluft zwischen Menschen mit höherer formaler Bildung vs. Mit geringerer formaler Bildung wird durch die Mediennutzung vergrößert
Faktoren formaler Bildung: Vorwissen, Soziale Kontakte, Selektionsfähigkeit, Kommunikations- und Medienkompetenz