Test und Testkonstruktion

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19 Terms

1
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Was wird unter einem Test verstanden?

Messmethode

Merkmal soll erfasst werden

Standardisiertes Vorgehen

Schließt die Erhebung einer Verhaltensstichprobe ein

Untersuchtes Verhalten wird durch die spezifischen Bedingungen des Tests hervorgerufen

Variation im Testverhalten —> Variation des zu messenden Verhaltens

Quantitative oder qualitative Aussage über das Merkmal als Ziel

2
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Fragebogen

Direkt beobachtbare Merkmale

—> Alltagsverständnis

3
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Test

Meist nicht direkt beobachtbare Merkmale

—> wissenschaftliches Verständnis

4
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Operationalisierung

Welche beobachtbaren (manifesten) Indikatoren lassen Rückschlüsse auf das zugrundeliegende, latente, Merkmal zu

5
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Testtheorie

Überprüfbare Annahme zum Zusammenhang zwischen manifesten Indikatoren und latenten Merkmalen

6
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Testaufbau

Instruktion

Testaufgabe

Demographische Angaben (alter, Geschlecht etc)

7
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Leistungstests

Testaufgaben deren Bearbeitung inhaltlich als richtig oder falsch bewertet werden kann

—> maximale Verhaltensleistung

8
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Persönlichkeitstests

Testaufgaben die für das Merkmal charakteristisch sind und deren Bearbeitung auf hohe bzw. Niedrige Merkmalsausprägung schließen lässt

—> typisches Erleben und Verhalten

9
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Leistungstests: Speedtests

Einfache Items, die bei unbegrenzter Zeit von allen Testpersonen gelöst werden können

—> Differenzierung durch Bearbeitungsgzeit

10
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Leistungstests: Powertests

Items aufsteigender Schwierigkeit, die bei unbegrenzter Zeit von keiner Testperson vollständig gelöst werden können

—> Differenzierung durch das bewältigte Schwierigkeitsniveau

11
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Wonach werden Tests unterschieden

Messgegenstand/ Inhalt

Annahme über das Zustandekommen der Testantworten

Anwendungsbereiche

Zielgruppe

Durchführungsbedingungen

12
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Annahme klassischer Testtheorie

Der wahre Wert ist unbekannt und der Fehlerwert hat folgende Eigenschaften:

Mittelwert ist 0

Fehlerwert E und wahrer Wert T sind unabhängig voneinander

Fehlerwert wiederholter Messungen sind unabhängig voneinander

13
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Wie kommt es zu Fehlerwerten?

Fehler bei der Testkonstruktion

Fehler bei der Durchführung

Fehler bei der Auswertung

14
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Probleme der KTT

Annahmen sind empirisch nicht überprüfbar

Annahmen sind nicht immer plausibel

Die Parameter sind Stichproben- und populationsabhängig

15
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Ziel eines Tests

Unterschiede zwischen Menschen in einem Merkmal (quantitativ) zu erfassen

—> Items müssen Merkmal in seiner Breite abbilden können

—> Items müssen bei unterschiedlicher Ausprägung auch zu unterschiedlichen Reaktionen/Antworten führen

16
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Beispiel DEMAT-5: Lehrplananalyse

Umfang: 16 Bundesländer mit mindestens 3 Regelschularten —> 42 Lehrpläne

Problem: Lehrpläne unterscheiden sich stark

Zb Inhalt, Umfang etc

17
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Schwierigkeitenanalyse

Itemschwierigkeit P gibt an, wie groß der Anteil an Personen ist, die das Item im Sinne des Merkmals (richtig) beantwortet haben

—> höhrer/niedriger Schwierigkeitsgrad wichtig für die Ausprägung des Merkmals

18
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Itemvarianz

Maß für die Differenzierungsfähigkeit eines Items in der untersuchten Stichprobe

—> je extremer die Itemschwierigkeit, desto weniger Unterscheidungen kann das Item treffen

19
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Trennschärfe

In welchem Maß das einzelne Item zwischen der Merkmalsausprägung im gesamten Test bzw der gesamten Dimension des Tests unterscheidet