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Kardinalzahlaspekt
„Wie viele?“
Anzahlbestimmung
Inhaltlich interpretierte Zahlen
Ordnungszahlaspekt (Ordinalzahlaspekt)
„Der wievielte?“
„An welche Stelle?“
Inhaltlich interpretierte Zahlen
Zählzahlaspekt (Ordinalzahlaspekt)
Reihenfolge
Inhaltlich interpretierte Zahlen
Maßzahlaspekt
„Wie lang/schwer/teuer?“
Größenangaben
Inhaltlich interpretierte Zahlen
Operatoraspekt
„Wie oft?“
Wiederholungen
Inhaltlich interpretierte Zahlen
Rechenzahlaspekt
Rechenbausteine
36 + 17 = 17 + 36 (algebraisch), schriftliche Addition (algorithmisch)
Ohne inhaltliche Interpretation verwendete Zahlen
Kodierungsaspekt
Bezeichnung
PLZ 63607, Telefonnummer
Ohne inhaltliche Interpretation verwendete Zahlen
Relationaler Zahlaspekt
„In Beziehung zu…“
Lagebeziehung → 5 liegt zwischen 2 und 7
Ohne inhaltliche Interpretation verwendete Zahlen
Geometrischer Aspekt
Verwendung in geometrischen Zusammenhängen
Dreieck, Viereck, etc.
Narrativer Aspekt
Symbolische Bedeutung von Zahlen in Märchen & Kulturen
13 als Unglückszahl, 7 in Märchen
Simultane Anzahlerfassung
Erfassung kleiner, ungeordneter Mengen auf einen Blick ohne Zählprozess
Keine Verwendung der Zahlwortreihe
Quasi-simultane Anzahlerfassung
Erfassung größerer Mengen (> 6) ohne Zählen durch Nutzung von Strukturen
Wahrnehmung + Bestimmung der Anzahl
String level - Zahlwortreihe als Ganzheit (Entwicklungsniveau der Zahlwortreihe)
Aufsagen wie Gedicht, keine Trennung der Wörter, nicht zur Anzahlbestimmung nutzbar
Unbreakable chain level - Unflexible Zahlwortreihe (Entwicklungsniveau der Zahlwortreihe)
Einzelwörter trennbar, aber Beginn immer bei „eins“, Anzahlbestimmung und Größenvergleich möglich
Breakable chain level - Teilweise flexible Zahlwortreihe (Entwicklungsniveau der Zahlwortreihe)
Beginn bei beliebiger Zahl möglich; Vorgänger/Nachfolger nennbar; Rückwärtszählen; einfache Addition/Subtraktion zählend lösbar
Numerable chain level - Flexible Zahlwortreihe (Entwicklungsniveau der Zahlwortreihe)
Jedes Zahlwort als Einheit; Weiterzählen um bestimmte Schritte; Anzahlbestimmung zwischen zwei Zahlen; Addition/Subtraktion sicherer
Bidirectional chain level - Vollständig reversible Zahlwortreihe (Entwicklungsniveau der Zahlwortreihe)
Vorwärts und rückwärts von jeder Zahl; flexibler Richtungswechsel; wichtige Einsichten für Operationen
Totalität
JEDEM Element aus M wird ein Zahlwort zugeordnet
Injektiv
Wenn für zwei unterschiedliche Elemente aus A zwei unterschiedliche Elemente aus B zugeordnet werden. Nicht alle Elemente bei B müssen zugeordnet sein.
Surjektiv
Wenn jedes Element von B mindestens ein Element von A zugeordnet bekommt, jedes Element in B wird mindestens einmal getroffen.
Bijektiv
Sowohl injektiv als auch surjektiv → „eindeutige“ Zuordnung
Basisfertigkeiten (Ebene 1 der Zahlbegriffsentwicklung)
Unterscheiden kleiner Anzahl
Mengenvergleich
Erwerb der Zahlwörter, jedoch noch nicht zugeordnet
Anzahlkonzept (Ebene 2 der Zahlbegriffsentwicklung)
Erkenntnis: Zahlwörter repräsentieren Mengen
Exakter Mengenvergleich möglich
Vollständiges Verständnis der Zählprinzipien
Teil-Ganzes-Konzept entwickelt sich
Mengenrelationen als Anzahlen (Ebene 3 der Zahlbegriffsentwicklung)
Übergang zu arithmetischen Verständnis
Zerlegen und zusammensetzen von Zahlen, Beziehung zwischen Zahlen
Bündelungsprinzip
Fortgesetzte Bündelung von Elementen zu Einheiten
Bündelungseinheiten sind Potenzen von 10
Stellenwertprinzip (Positionssystem)
Der Wert einer Ziffer hängt von ihrer Position in der Zahl ab
Jede Ziffer hat zwei Informationen: Anzahlaspekt, Stellenwert
Nicht besetzte Stellen werten durch 0 kenntlich gemacht
Anwendungsorientierung (Grunderfahrung)
Anwendungs- und Modellierungsaufgaben zu Situationen aus der Lebenswelt
Strukturorientierung (Grunderfahrungen)
Mathematische Gegenstände und Sachverhalten repräsentiert in Sprache, Symbolen, Bildern und Formeln
Problemorientierung (Grunderfahrungen)
Problemlösefähigkeiten, die über die Mathematik hinaus gehen (heuristische Fähigkeiten)
Eindeutigkeitsprinzip
Jedem zu zählenden Objekt wird ein Zahlwort zugeordnet
Prinzip der stabilen Ordnung
Die Reihe der Zahlwörter hat eine stabile Ordnung
Kardinalzahlprinzip
Das zuletzt genannte Zahlwort gibt die Anzahl der Objekte in der Menge an
Abstraktionsprinzip
Es kann jede beliebige Menge ausgezählt werden, egal welche Objekte es sind
Prinzip der Irrelevanz der Anordnung
Anordnung und Reihenfolge der zu zählenden Objekte sind für das Zählergebnis nicht relevant