Pädagogik Matura Vorbereitung

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Umfassende Lernkarten für die Pädagogik-Matura, basierend auf dem bereitgestellten Transkript zu den Themen Psychologie, Pädagogik, Entwicklung, Philosophie und soziale Kompetenz.

Last updated 5:41 PM on 6/1/26
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25 Terms

1
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Was bedeutet der Begriff 'Pädagogik' etymologisch?

Er leitet sich aus dem Griechischen ab: 'Pais' (Knabe) + 'agogos' (Führer), was ursprünglich 'Knabenführer' bedeutete.

2
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Wie wird 'Psychologie' heute definiert?

Als die Lehre vom Erleben, Empfinden und Verhalten des Menschen.

3
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Was ist der Unterschied zwischen 'Verhalten' und 'Erleben' in der Psychologie?

Verhalten ist alles, was von außen sichtbar ist; Erleben umfasst innere Vorgänge wie Träume und Gefühle, die nur die Person selbst beobachten kann.

4
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In welche zwei großen Bereiche wird die Psychologie unterteilt?

In die theoretische Psychologie (Erforschung grundlegender Prozesse) und die angewandte Psychologie (Lösung konkreter Alltagsprobleme).

5
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Nenne drei Gütekriterien für wissenschaftliche Tests.

Objektivität (Unabhängigkeit von der Testperson), Reliabilität (Zuverlässigkeit/Wiederholbarkeit) und Validität (Gültigkeit/misst, was er soll).

6
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Was beschreibt das 'Asch-Experiment'?

Die Untersuchung von Gruppendruck und Konformität, bei der Versuchspersonen Linien verglichen und sich oft der (falschen) Mehrheitsmeinung anpassten.

7
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Welches Hauptergebnis lieferte das 'Milgram-Experiment'?

Es untersuchte Gehorsam gegenüber Autoritäten; 65%65\,\% der Teilnehmer gingen bis zur maximalen Spannung von 450V450\,V, obwohl sie Schmerzen beim Opfer vermuteten.

8
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Was versteht man unter dem 'Bystander-Effekt'?

Die Verantwortungsdiffusion in großen Gruppen: Je mehr Zuschauer anwesend sind, desto geringer ist die Hilfsbereitschaft des Einzelnen.

9
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Erkläre das Prinzip der 'Klassischen Konditionierung' nach Pawlow.

Ein neutraler Reiz wird mit einem unkonditionierten Reiz gekoppelt, bis der vormals neutrale Reiz allein eine konditionierte Reaktion auslöst.

10
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Nenne die vier Phasen des 'Modelllernens' nach Albert Bandura.

  1. Aufmerksamkeitsprozesse, 2. Gedächtnisprozesse, 3. Reproduktionsprozesse, 4. Motivationsprozesse.
11
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Was sind die 'fünf Säulen der Erziehung' nach Tscheppe-Schöffler?

  1. Liebe und emotionale Wärme, 2. Achtung und Respekt, 3. Kooperation und Mitbestimmung, 4. Struktur, Grenzen und Verbindlichkeit, 5. Förderung und Unterstützung.
12
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Was kennzeichnet den 'Laissez-fairen Erziehungsstil'?

Der Leiter ist passiv, gibt minimale Vorgaben und überlässt das Vorgehen sowie Entscheidungen fast vollständig den Kindern.

13
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Wie definierte Sigmund Freud die drei Instanzen der Persönlichkeit?

ESES (Lustprinzip/Bedürfnisse), ICHICH (Realitätsprinzip/Vermittlung) und U¨BERICHÜBER-ICH (Moralitätsprinzip/Werte).

14
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Welche Krise steht im 1. Lebensjahr laut Erikson im Vordergrund?

Urvertrauen versus Misstrauen.

15
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Wie unterscheiden sich 'Erbtheorie' und 'Milieutheorie'?

Die Erbtheorie sieht alles durch Gene vorprogrammiert; die Milieutheorie betrachtet den Menschen als Produkt von Umwelt und Erfahrung ('tabula rasa').

16
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Was ist der 'Halo-Effekt' bei der Beobachtung?

Ein Beurteilungsfehler, bei dem eine einzelne positive oder negative Eigenschaft die gesamte Wahrnehmung einer Person überstrahlt.

17
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Was beschreibt der 'Rosenthal-Effekt' (Pygmalion-Effekt)?

Dass Erwartungen eines Beobachters das tatsächliche Verhalten und die Ergebnisse der beobachteten Person beeinflussen (selbsterfüllende Prophezeiung).

18
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Was versteht man unter 'Resilienz'?

Die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und sozialen Risiken.

19
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Nenne die sieben Säulen der Resilienz.

Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, Verantwortungsübernahme, Netzwerkorientierung und Zukunftsplanung.

20
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Wie lautet der 'Kategorische Imperativ' von Immanuel Kant?

'Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.'

21
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Was ist das Ziel der 'Mäeutik' bei Sokrates?

Dass Menschen durch gezielte Fragen ihr bereits in ihnen vorhandenes Wissen selbst 'gebären' bzw. entdecken.

22
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Was verdeutlicht Platons 'Höhlengleichnis'?

Den schwierigen Aufstieg von der Welt der bloßen Sinneswahrnehmung (Schatten) zur wahren Erkenntnis der Ideen (Licht/Sonne).

23
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Was ist der Unterschied zwischen 'Sex' und 'Gender'?

'Sex' bezeichnet das biologische Geschlecht; 'Gender' die gesellschaftlich konstruierten Rollen und Erwartungen.

24
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Was versteht man unter 'AisB' im pädagogischen Kontext?

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung, bei der Sprachförderung natürlich in den Alltag eingebunden wird (z. B. durch Scaffolding oder Redirect).

25
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Wie erklärt das 'biopsychosoziale Modell' psychische Krankheiten?

Krankheit entsteht durch das dynamische Zusammenwirken von biologischen Faktoren (Gene), psychologischen Faktoren (Stress/Trauma) und sozialen Faktoren (Umfeld).