Audit im Finanzmarkt - Modul 1 Review

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Umfassende Practice Flashcards für das Modul 'Audit im Finanzmarkt' Teil 1, basierend auf dem Vorlesungs-Architektur-Script 2026.

Last updated 12:08 AM on 6/8/26
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151 Terms

1
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Wie viele fachliche Bereiche umfasst das Modul 'Audit im Finanzmarkt'?

Das Modul umfasst 6 Bereiche: Financial Market Architecture, Einführung Regulatorische Prüfung, Banken, FinIA/CISA Inst. & KKS, Versicherungen und Übergreifende Themen.

2
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Nennen Sie die zwei Schlüsselbegriffe für den Modulbereich 5 (Versicherungen).

ISA und SST (Swiss Solvency Test).

3
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Was ist die Kernbeschreibung des Bereichs 'Financial Market Architecture'?

Überblick über den Finanzsektor, Klassifikation und Regulierung (FINMA, BA, FinIA, CISA, FinSA, ISA).

4
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Welches sind die sechs Kernfunktionen von Kapitalmärkten?

  1. Kapitalbeschaffung & Intermediation, 2. Liquiditätsbereitstellung, 3. Ressourcenallokation, 4. Preisfindung & Transparenz, 5. Risikomanagement & Diversifikation, 6. Wirtschaftlicher & sozialer Fortschritt.
5
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Wie wird die Funktion 'Kapitalbeschaffung & Intermediation' beschrieben?

Platform für Unternehmen zur Kapitalaufnahme und Kanalisierung von Ersparnissen in produktive Investitionen.

6
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Was ermöglicht die Funktion 'Risikomanagement & Diversifikation'?

Minderung, Teilung, Übertragung und Diversifizierung finanzieller Risiken.

7
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Welchen Anteil am Schweizer BIP macht der Finanzdienstleistungssektor circa aus?

9%9\%.

8
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Wie viele Beschäftigte arbeiteten Stand 2023 im Schweizer Finanzdienstleistungssektor?

Circa 200000200'000 Beschäftigte.

9
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Welche beiden Schweizer Städte gehören zu den Top 20 globalen Finanzzentren?

Zürich und Genf.

10
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Wie hoch ist der Anteil der weltweit grenzüberschreitend verwalteten Privatvermögen in der Schweiz?

Circa ein Viertel.

11
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Welche zwei Entwicklungen prägten den Wandel des Bankgeheimnisses ab 2008?

Druck durch FATCA und OECD-Standards, was zu einem Schwenk zu Transparenz und Compliance führte.

12
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In welchen Bereichen gilt die Schweiz als Nischenmarktführer?

Vermögensverwaltung, Privatbanking und Rückversicherung.

13
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Was sind die strategischen Herausforderungen für den Schweizer Finanzplatz im digitalen Wandel?

Die Balance zwischen Wettbewerbsfähigkeit/digitalem Wandel einerseits und internationalen Steuer- und Transparenzregimes andererseits.

14
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Welche zwei Alleinstellungsmerkmale prägen die 'Neutralität, Stabilität und Rechtssicherheit' der Schweiz?

Starker CHF und ein AAA-Staatsrating.

15
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Wie ist das Verhältnis der Finanzbranche zu den Regulatoren in der Schweiz charakterisiert?

Es besteht eine enge Anbindung über gut verankerte Branchenverbände.

16
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In welche drei Gruppen wird die gesetzlich vorgeschriebene Kundensegmentierung nach FinSA/ISG unterteilt?

Privatkunden, Professionelle Kunden und Institutionelle Kunden.

17
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Wer unterliegt in der Finanzmarkt-Architektur dem höchsten Schutzgrad?

Endkunden und Konsumenten.

18
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Welche vier Hauptkategorien von Marktteilnehmern werden unterschieden?

  1. Gesetzgeber & Regulatoren, 2. Aufsichtsbehörden, 3. Beaufsichtigte Einheiten, 4. Marktteilnehmer.
19
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Welches Bundesministerium unter der Leitung eines Bundesrats ist für die Finanzpolitik zuständig?

Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD).

20
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Was ist die Hauptaufgabe des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF)?

Internationale Finanz- und Steuerpolitik sowie Verhandlungen mit EU, OECD, G20 und FATF.

21
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Welche Steuern erhebt die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) primär?

MWST, Verrechnungssteuer und Stempelabgaben.

22
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Welchen Verfassungsauftrag hat die Schweizerische Nationalbank (SNB)?

Geldpolitik, Finanzstabilität, Liquidität und Überwachung von Zahlungssystemen.

23
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Wofür steht das Akronym MROS?

Meldestelle für Geldwäscherei (Teil der Fedpol-Direktion).

24
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Was ist die Aufgabe der MROS?

Bewertung von Risiken der Geldwäscherei (GW) und Terrorismusfinanzierung (TF); zentrale Stelle für Verdachtsmeldungen.

25
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Welches ist die unabhängige Aufsichtsbehörde, die die Einhaltung der Finanzmarktgesetze sicherstellt?

FINMA.

26
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Nennen Sie drei wichtige Branchenverbände im Schweizer Finanzmarkt.

SBVg (Banken), SVV (Versicherungen) und AMAS (Asset Management).

27
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Was ist die Aufgabe der SIX Swiss Exchange?

Betrieb des Handelsplatzes und Erlass verbindlicher Regelwerke (z. B. Kotierungsreglement).

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Nennen Sie die vier Kernaufgaben der FINMA.

Lizenzierung, Aufsicht, Durchsetzung (Enforcement) und Regulierung.

29
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Was bedeutet 'Enforcement' im Kontext der FINMA?

Massnahmen und Sanktionen bei Gesetzesverstössen.

30
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Wann darf die FINMA eigene Verordnungen erlassen?

Nur bei expliziter gesetzlicher Ermächtigung.

31
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Welches Gesetz bildet die Grundlage für die Aufsichtsbefugnisse der FINMA?

Das Finanzmarktaufsichtsgesetz (FINMAG).

32
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Was sind mögliche Konsequenzen bei Nichterfüllung regulatorischer Anforderungen durch die FINMA?

Geldbussen, Lizenzentzug oder Liquidation.

33
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Welche Behörde beaufsichtigt die Finanzmarktprüfer (Prüfgesellschaften)?

Die Revisionsaufsichtsbehörde (RAB).

34
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Welche zwei Bereiche umfasst ein Prüfmandat bei einer beaufsichtigten Einheit?

Zulassungsprüfung/laufende Aufsichtsprüfung und die Abschlussprüfung (nach Art. 727 ff. OR).

35
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Wie lange ist die Zulassung einer Prüfgesellschaft durch die RAB gültig?

Die Zulassung ist für 55 Jahre gültig.

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Welche Aufgaben hat die RAB im Bereich 'Zulassung'?

Führung eines öffentlichen Registers, unbefristete Zulassung von Personen und befristete Zulassung von Prüfgesellschaften.

37
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Nennen Sie die drei Kategorien rechtlicher Verhaltenspflichten zwischen Marktteilnehmern.

Offenlegungspflichten, Melde- und Anzeigepflichten sowie Informationspflichten.

38
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Was beinhalten die Offenlegungspflichten primär?

Publikation und Einreichung von Jahresberichten und Zwischenabschlüssen an die Öffentlichkeit und die FINMA.

39
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Nennen Sie ein Beispiel für eine Meldepflicht bei Banken.

Meldung von Änderungen bei qualifizierten Beteiligungen oder Liquiditätsanforderungen.

40
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Welches Gesetz regelt die Ad-hoc-Publizität für kotierte Einheiten?

FinfraG (FMIA) in Verbindung mit den SIX-Regelwerken.

41
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Was ist die oberste Rechtsnorm in der Schweiz für die Finanzmarktregulierung?

Die Bundesverfassung (Art. 98 BV).

42
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Welche Bedeutung hat das Völkerrecht in der Schweizer Normenhierarchie?

Die Schweiz folgt einem monistischen System: Internationale Verträge sind direkt anwendbar und vorrangig.

43
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Nennen Sie ein Beispiel für einen internationalen Standard im Schweizer Finanzrecht.

OECD-Standard (CRS - Automatische Informationsaustausch).

44
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Welche Ebene folgt in der Normenhierarchie unmittelbar auf die Bundesverfassung und das Völkerrecht?

Bundesgesetze (z. B. FinfraG).

45
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Wer erlässt Bundesverordnungen in der Schweiz?

Der Bundesrat oder Verwaltungsstellen.

46
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Nennen Sie ein Beispiel für Kantonsrecht im Finanzbereich.

Das Zürcher Bankgesetz oder Kantonalsteuergesetze.

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Was unterscheidet FINMA-Rundschreiben von FINMA-Verordnungen?

Rundschreiben brauchen keine explizite Rechtsgrundlage, sondern erläutern die Aufsichtspraxis zu übergeordneten Bestimmungen.

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Was ist der Zweck von 'FINMA-Guidance'?

Informationsmittel für Institute, um Erwartungen zu setzen oder auf Risiken hinzuweisen.

49
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Wie definiert man 'Finanzmarktregulierung'?

System von Regeln und Aufsichtspraktiken zur Sicherstellung von Integrität, Stabilität, Effizienz und Fairness sowie zum Schutz vor Systemrisiken.

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Welcher Lizenztyp im Bankensektor hat die höchste Regulierungsdichte?

Banken.

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Was ist das Kerngeschäft einer Bank gemäss der Lizenzpyramide?

Einlagengeschäft und Kreditvergabe.

52
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Was charakterisiert 'Effektenhändlerinnen' (Securities Firms)?

Handel mit Effekten auf eigene oder fremde Rechnung.

53
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Welches Gesetz reguliert Fondsleitungsgesellschaften (Management Companies)?

CISA (KAG).

54
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Ab wann benötigen Portfolioverwalter und Trustees eine FinIA-Lizenz?

Ab Erreichen definierter Schwellenwerte gemäss Finanzinstitutsgesetz (FinIG).

55
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Welche drei Hauptsparten werden im Versicherungssektor unterschieden?

Leben, Nichtleben und Gesundheit.

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Was ist eine 'Rückversicherungsgesellschaft'?

Ein Unternehmen, das andere Versicherer versichert.

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Besteht für Versicherungsvermittler eine Registrierungspflicht?

Ja, es besteht eine Pflicht zur FINMA-Registrierung.

58
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In welche vier Kategorien lässt sich die Regulierungsstruktur für Banken und Versicherungen gliedern?

01 Governance, 02 Rechnungslegung/Risikomanagement, 03 Produkte/Verhaltensregeln, 04 Spezialgesetzgebung.

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Was regelt das FINMA-RS 2018/03?

Outsourcing.

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Nennen Sie zwei Erlasse, die zur Kategorie '02 Rechnungslegung & Reporting' bei Banken gehören.

Eigenmittelverordnung (ERV) und Liquiditätsverordnung (LiqV).

61
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Welches Rundschreiben regelt die Marktverhaltensregeln?

FINMA-RS 2013/08.

62
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Welche Ziele verfolgt die staatliche Bankenaufsicht?

Schutz der Gläubiger und Stabilität des Finanzsystems.

63
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Was bedeutet der 'risikoorientierte Ansatz' der FINMA?

Die Einteilung der Institute in Aufsichtskategorien 11 bis 55 zur Bestimmung der Aufsichtsintensität.

64
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Wer unterliegt der konsolidierten Aufsicht?

Institute, die eine wirtschaftliche Einheit mit anderen Finanzunternehmen bilden.

65
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Welches Gesetz regelt die Organisation von Asset Managern?

Das Finanzinstitutsgesetz (FinIG/FinIA).

66
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Wofür stehen die Abkürzungen KAG und KKV?

Kollektivanlagengesetz und Kollektivanlagenverordnung.

67
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Wie werden Portfolioverwalter und Trustees von der FINMA beaufsichtigt?

In Zusammenarbeit mit Aufsichtsorganisationen (AO).

68
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Welche drei Formen der Selbstregulierung gibt es?

I. Freiwillig, II. Als Mindeststandard anerkannt, III. Obligatorisch.

69
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Was regelt das Versicherungsvertragsgesetz (VVG)?

Die Regeln für Versicherungsverträge und den Angebotsprozess.

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Welche Bilanzsumme wird zur Einteilung der Versicherungskategorien herangezogen?

Die Bilanzsumme ist die gängige Messgrösse für die Kategorien 11 bis 55. (Wobei Kat 11 die höchste Intensität ist).

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Welche EU-Richtlinie schützt Kunden beim Wertpapierhandel?

MiFID II.

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Was regelt die EMIR-Verordnung der EU?

Wertpapier- und Derivattransaktionen.

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Was bedeutet PRIIP?

Packaged Retail and Insurance-Based Investment Products.

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Was ist ein 'KID' im Rahmen der PRIIP-Regulierung?

Ein Basisinformationsblatt (Key Information Document).

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Wie wird sichergestellt, dass die Regulierung praxisnah ist?

Durch Einladung interessierter Parteien (Verbände, Prüfer) zu Vernehmlassungen im Gesetzgebungsverfahren.

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Nennen Sie ein Beispiel für die Selbstregulierung im Asset Management.

AMAS Code of Conduct (CoC).

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Nennen Sie ein Beispiel für die Selbstregulierung bei Banken.

VSB 20 (Standesregeln zur Sorgfaltspflicht).

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Wie ist eine 'Bank' gemäss BankG definiert?

Ein Institut, das gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegennimmt oder dafür öffentlich wirbt.

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Wann wird 'Gewerbsmässigkeit' bei der Entgegennahme von Einlagen vermutet?

Ab mehr als 2020 Kunden.

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Unter welchen Bedingungen ist eine FinTech-Lizenz möglich?

Entgegennahme von bis zu CHF100Mio.CHF\,100\,Mio. Publikumseinlagen ohne Investierung oder Verzinsung.

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Was ist die 'Sandbox-Regelung'?

Kleine Einlagen bis CHF1Mio.CHF\,1\,Mio. ohne Zinsmargenkreditgeschäft sind ohne Banklizenz möglich, sofern Investoren über den fehlenden Schutz informiert werden.

82
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Was versteht man unter 'Zinsmargengeschäft'?

Die Entgegennahme von Einlagen und die Vergabe von Krediten.

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Nennen Sie die drei ökonomischen Kernfunktionen einer Bank.

Fristentransformation, Losgrössentransformation und Risikotransformation.

84
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Erklären Sie die Fristentransformation.

Überbrückung von Investitionen und Krediten mit unterschiedlichen Laufzeiten (z. B. kurzfristige Refinanzierung für langfristige Kredite).

85
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Was ist die Losgrössentransformation?

Bündelung vieler kleiner Einlagen zu grösseren Krediten oder Investitionen.

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Was beschreibt der 'Geldmultiplikatoreffekt'?

Geldschöpfung durch wiederholte Einlagen-Vergabe-Kreisläufe im Teilreserve-Bankwesen.

87
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Was ist ein 'Bank Run'?

Ein Risiko, bei dem exzessive Abzüge dazu führen, dass die liquiden Mittel einer Bank nicht ausreichen.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Zweigniederlassung und einer Repräsentanz?

Eine Zweigniederlassung führt Kernbankaktivitäten durch und ist rechtlich abhängig; eine Repräsentanz betreibt nur Marketing und Kommunikation ohne Transaktionen.

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Wie viele lizenzierte Banken gab es in der Schweiz Stand Mitte 2025?

205205 Banken.

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Wie hoch war das total verwaltete Vermögen (AuM) in der Schweiz im Jahr 2024?

CHF9284Mrd.CHF\,9'284\,Mrd. (Rekordhoch).

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Wie viele Banken fallen in die Aufsichtskategorie 1 (höchste Intensität)?

22 Institute.

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Wann gilt eine Einheit als Effektenhändlerin?

Wenn sie gewerbsmässig Effekten für Kunden handelt, den Markt durch Eigenhandel dominiert oder als Market Maker auftritt.

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Wofür steht die Abkürzung FMI?

Finanzmarktinfrastruktur.

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Nennen Sie vier Typen von Finanzmarktinfrastrukturen gemäss FinfraG.

Börsen, Zentrale Gegenparteien (CCP), Zentralverwahrer (CSD) und Zahlungssysteme.

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Was ist die Aufgabe einer Zentralen Gegenpartei (CCP)?

Sie agiert als Intermediär und garantiert die Ausführung und Abwicklung von Transaktionen.

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Was ist der Hauptzweck von Asset Management?

Die professionelle Verwaltung von Anlagen im Auftrag Dritter zur Vermögensmehrung und Risikoverwaltung.

97
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Nennen Sie drei Vorteile der Inanspruchnahme von Asset-Management-Dienstleistungen.

Spezialisierung, Marktzugang/Technologie und Skaleneffekte.

98
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Was ist 'Execution only'?

Eine Dienstleistung, bei der die Entscheidung vollständig beim Investor liegt und der Asset Manager nur die Ausführung übernimmt.

99
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Wer gilt als 'Portfolioverwalter'?

Jemand, dessen Kernaufgabe die Verwaltung individueller Portfolios ist.

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Was ist ein 'Trustee' (Treuhänder)?

Eine Person oder Einheit, die Vermögenswerte eines Settlors zur Verwaltung zugunsten eines Begünstigten hält.