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191 Terms
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Emotionen
Komplexes Muster von Veränderungen, das physiologische Erregung, Gefühle, kognitive Prozesse und Verhaltensweisen umfasst ( dabei sind sie einzelne, konkrete Zustände, die zeitlich datiert werden können)
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Aktuelle emotionale Episode
Ein distinktes Ereignis
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Emotionale Disposition
„Grundstimmung"; in der die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer emotionalen Episode erhöht ist
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Qualität
Ausprägung der Emotion; z.B. Ärger/ Freude/ Wut
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Intensität
Stärke der Emotion; z.B. schwach/stark
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Zeitliche Dauer
Verlauf einer Emotion; z.B. langsam/ schnell bis zum Max.
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Objektgerichtetheit von Emotionen
Die Episode/ Disposition bezieht sich auf ein Objekt (muss nicht real existierend sein)
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Erlebensaspekt
„Subjektive Komponente"; eine Emotion fühlt sich irgendwie an! z.B. Bewusstseinselemente, körperliche Empfindungen, Handlungsimpulse
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Physiologischer Aspekt
Periphysiologische Änderungen (Reaktionen des autonomen Nervensystems/ zentralnervöse Änderungen); z.B. Schwitzen, Erröten, etc.
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Verhaltensaspekt
2. Unterpunkte: Emotionsexpression und instrumenteller Aspekt
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Emotionsexpression
„Emotionsausdruck"; z.B. Mimik, Gestik, Sprechstimme, etc.
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Instrumenteller Aspekt
„Handlungsaspekt"; z.B. aus Wut heraus etwas Beleidigendes sagen (allerdings: neutrale Stimme!)
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Affekt
Besonders intensive Emotion
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Stimmung
evtl. geringere Intensität, nicht objektgerichtet, längere Dauer
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Verhaltenstheorien
Emotionen ausgelöst durch spezielle Reize (Erlebensaspekt spielt keine Rolle)
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Mentalistische Emotionstheorien
Emotionen sind mit bewussten mentalen Zuständen verknüpft; Einschätzungen und Bewertungen spielen eine Rolle; z.B.: Sorge/ Hass
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Syndromtheorien
Verbinden mentalistische mit Verhaltenstheorien; Emotionen: komplexe Syndrome von mentalen Zuständen und Verhalten einschließlich physiologischen Änderungen
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Dysthymie
Affektive Störung; leichte Vorstufe einer Depression; Antriebslosigkeit, Trübsinn, etc.
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Viszerale Reaktionen
Reaktionen der inneren Organe (Herz, Lunge, Magen)
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Vasomotorische Reaktionen
Reaktionen der Blutgefäße
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„Gröbere" Emotionen
Basisemotionen mit stärkeren körperlichen Rückwirkungen; z.B.: Wut/ Freude/ Hass
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„Feinere" Emotionen
Nicht-Basisemotionen, die etwas schwieriger zu fassen sind; z.B.: Genugtuung/ Dankbarkeit
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Latenz
Vorhandensein einer Sache, die (noch) nicht in Erscheinung getreten ist
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Thalamische Theorie
W. Cannon; „Veränderungen im Thalamus sind entscheidend für das Emotionserleben"
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Neo-jamesianer
Seit den 1970ern wieder Aufschwung von James Theorie; jedoch weniger Fokus auf viszeralen Einflüssen
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(Facial)Feedback Hypothese
Reiz + Gesichtsausdruck = Gefühl
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Theorie der somatischen Marker
Damasio; Body Loop& „As if" Loop; Schleifen führen zu emotionaler Bewertung
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Primäre Basisemotionen
Angeborene Basisemotionen; Furcht/ Wut/ Liebe
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Sekundäre Basisemotionen
Erlernte Basisemotionen
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Reizersetzung
Ganz unterschiedliche Reize können ein und dieselbe Basisemotion auslösen
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Rekonditionierung mit Belohnung
Nach einer Furchtkonditionierung wird mithilfe eines positiven Stimulus eine neue Reaktion erzeugt, die alte ablösen soll
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Reizreaktivität
„cue-reactivity"; Wie stark reagiert ein Individuum auf einen Reiz?
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Genotyp
Gesamtheit der Gene eines Organismus
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Phänotyp
Erscheinungsbild, Gesamtheit der Merkmale eines Individuums; Der aus dem Genotyp im Laufe der Individualentwicklung entstehende Organismus
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Industrieller Melanismus
Dunkelfärbung von Schmetterlingsarten in Gegenden hoher industrieller Luftverschmutzung
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Psychische Dispositionen
Wie erlebt ein Individuum etwas
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Verhaltensdisposition
Wie verhält sich ein Individuum
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Inklusive Fitness
Gesamtfitness einer Art; die Möglichkeit als Art zu überleben
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Aktualgenese
Entstehung und Verlauf einer menschlichen Aktivität; z.B. einer Handlung, einer Wahrnehmung oder eines Urteils
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Emotionsausdruck
Beobachtbare körperliche Veränderung
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Piloarrektion
Aufstellen der Körperhaare
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Organismische Funktion
Darwin; direkt die inklusive Fitness steigernd; Situationen einschätzen und anderen Individuen die Situation nahe bringen; evtl. Gefahrensituation
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Kommunikative Fähigkeit
Vermittlung von Gedanken/ Wünschen/ Handlungsabsichten
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Neuro
Ekman; Basal angeborene Reaktionen
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Kulturell
Ekman; Regeln der Kontrolle des Emotionsausdruckes
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Reading the mind in the eye
Testverfahren; Ausschnitt eines Augenpaares + Adjektive zur Emotionsbeschreibung
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Sexuelle Eifersucht
Zeugen eines Kindes mit einer/m anderen
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Emotionale Eifersucht
Verlassen werden für eine/n andere/n
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Elektrische Hautleitfähigkeit
„EDA"; Reaktion auf Berührung mit der Haut
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Sex
Biologisches Geschlecht
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Gender
Psychosoziale Geschlecht
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Kognition
Alle psychischen Vorgänge/ Prozesse, die mit dem Gewahrwerden und Erkennen zusammenhängen
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2. Faktorentheorie
„Kognitiv-physiologische Emotionstheorie"; Schachter; Körperliche Erregung ist notwendig, aber nicht hinreichend; Physiologische Erregung& geeignete Kognition über Erregungszustand
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Sympathikus
Erhöhte Leistungsbereitschaft des Organismus („fight or flight")
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Attribution
Interpretation und Ursachensuche der wahrgenommenen Erregung
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Fehlattribution
ProbandInnen werden kognitiv beeinflusst, sodass sie ihre Emotionen falschen Ursachen zuschreiben
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Impulse
Handlungswünsche
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Tatsachenüberzeugung
Man befindet sich in einer gewissen Situation (z.B. sieht man Schlange); Arnold
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Werteüberzeugung
Man schätzt die Situation ein (z.B. Schlange ist gefährlich); Arnold
60
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Handlungsimpulse
Physiologische Reaktion tritt ein (z.B. Schreien); Arnold
61
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Einschätzungsprozess
Vor der Introspektion verborgener, unbewusster/ ungewollter Bewertungsprozess, der schnell abläuft
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3. Einschätzungsdimensionen
Arnold; Bewertung, Anwesenheit vs. Abwesenheit, Bewältigbarkeit
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Stressemotionen
Lazarus; Stressreaktionen die primär und sekundär eingeschätzt werden (Appraisal)
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Primäre Einschätzung
Lazarus; Anwesenheit und die Bedeutung von Stress
65
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Sekundäre Einschätzung
Lazarus; Bewältigbarkeit von Stress
66
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Reaktionssyndrome
Lazarus; multidimensionale Zustände; Kognitive Komponenten und Erlebenskomponenten und Konative Komponenten und physiologische Komponenten
67
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Coping
Bewältigungsstrategien der konativen Komponenten; Emotionsorientiert vs. Problemorientiert; 14. unterschiedliche Coping-Strategien (funktionale und dysfunctional); wichtig in Stresssituationen—> Emotionsregulation
68
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Furcht
Zentrale Stressemotion; Person glaubt ein antizipiertes negatives Ereignis nicht sicher verhindern zu können
69
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FOMO
Fear of missing out
70
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FOBO
Fear of better options
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Antezedens-fokussierte Emotionsregulation
Einschätzung und Manipulation der Situation
72
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Reaktions-fokussierte Emotionsregulation
Reaktionsveränderung
73
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Challenge
Beherrschbare/ bewältigbare Situation?
74
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Threat
Zu erwartender Schaden/ Verlust?
75
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Harm/loss
Erlittener Schaden/ Verlust
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Emotionsregulation
Prozesse, durch die wir beeinflussen, welche Emotionen wir haben, wann wir sie haben, wie wir sie erleben und wie wir sie ausdrücken
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Sexueller Dimorphismus
Deutliche Unterschiede in geschlechtsreifen Männchen/ Weibchen derselben Art
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Keimdrüsenhormone
z.B. Östrogene und Androgene, werden von den Hoden/ Ovarien ausgeschüttet
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Gestagen
Progesteron; bereitet Brüste und Gebärmutter auf Geburt vor
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Coolidge Effekt
Wachsender Überdruss, wenn ein Individuum ohne Abwechslung immer wieder mit demselben Paarungspartner kopuliert
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Ejakulation
Samenerguss
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Hypophyse
Hauptdrüse des neuroendokrinen Systems; reguliert die Ausschüttung von Hormonen anderer Drüsen; Freisetzung der Keimdrüsenhormone
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Gonadenhormone
Zyklus von 28.Tagen
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Wolffscher Gang
Vorläufer der männlichen Geschlechtsorgane
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Müllerscher Gang
Vorläufer der weiblichen Geschlechtsorgane
86
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Bipotentes Vorläuferorgan
Grundlage für die Ausbildung männlicher/ weiblicher äußerlicher Geschlechtsorgane
87
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Freie Nervenendigungen
Hochsensitive Reaktionen auf Berührung
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Intrazelluläre Flüssigkeit
Zellwasser; innerhalb der Zelle befindliche Flüssigkeit; ~67%
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Extrazelluläre Flüssigkeit
Flüssigkeit ausserhalb der Zelle; ~33%
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Isoton
Gleich osmotische Konzentration; kein Bestreben zum Ausgleich zwischen zwei Flüssigkeitsräumen
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Hypertone Lösung
Mehr extrazelluläre Flüssigkeit; Wasser wird dem Zellinneren entzogen
92
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Hypotone Lösung
Mehr intrazelluläre Flüssigkeit; Wasser strömt ins Zellinnere und verdünnt
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Natriumchlorid
Wichtigster osmotisch wirksamer Bestandteil
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Osmose
Wasser fließt in Richtung der höheren Teilchenkonzentration
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Perspiratio insensibilis
Unbemerktes Schwitzen
96
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Respiration
Atmung
97
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Defäkation
Kotausscheidung
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Evaporation
Verdunstung durch die Haut
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Osometrischer Durst
Zelluläre Dehydrierung
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Zelluläre Dehydrierung
Verringerung des intrazellulären Flüssigkeitsvolumens