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Diese Flashcards behandeln die Herrschaft von Ludwig XIV., die Struktur der französischen Ständegesellschaft vor der Revolution sowie die Entwicklung der Menschenrechte.
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Ludwig XIV.
König von Frankreich, der von 1661 bis 1715 regierte, sich selbst als „Sonnenkönig“ bezeichnete und den Absolutismus verkörperte.
Absolutismus
Eine Herrschaftsform, in der der König alle wichtigen Entscheidungen allein trifft, seine Macht direkt von Gott ableitet und sich an keine Gesetze gebunden fühlt.
Schloss Versailles
Eine prächtige Schlossanlage in der Nähe von Paris, an der über 22000 Arbeiter fast 30 Jahre bauten und in der zeitweise 20000 Menschen lebten.
Klerus
Die Bezeichnung für den ersten Stand der Gesellschaft, bestehend aus Priestern, Bischöfen und Äbten.
Adel
Der zweite Stand der Gesellschaft, der überwiegend am Hof des Königs lebte, Privilegien wie Steuerfreiheit genoss und das alleinige Jagdrecht besaß.
Dritter Stand
Bevölkerungsschicht bestehend aus Bauern, Handwerkern, Tagelöhnern, Kaufleuten und Anwälten, die die gesamte Steuerlast trug.
Privilegien
Besondere Vorrechte des ersten und zweiten Standes, wie die Befreiung von Steuern und der Zugang zu hohen Ämtern.
Pacht
Abgaben und Dienste, die Bauern an die Adligen leisten mussten, um deren Land nutzen zu dürfen.
Berufsheer
Ein immer einsatzbereites Heer aus Berufssoldaten, das als eine der Stützen der absolutistischen Macht von Ludwig XIV. diente.
Beamte
Vom König eingesetzte Personen, die die Verwaltung steuerten, den Willen des Königs durchsetzten und Steuern eintrieben.
Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte
Ein am 26.August1789 von der Nationalversammlung beschlossenes Dokument, das Gleichheit und Freiheit als Grundrechte festschrieb.
Menschenrechte
Rechte, die universell für jeden Menschen auf der Welt gelten, wie Gleichheit, Freiheit und das Recht auf Leben.
Bürgerrechte
Rechte, die speziell den Bürgern eines Staates vorbehalten sind, wie beispielsweise das Wahlrecht oder die Pressefreiheit.
Grundgesetz
Die aktuelle Verfassung der Bundesrepublik Deutschland von 1949, in der wesentliche Ideen der Menschenrechte verankert sind.
unveräußerlich
Ein Merkmal der Menschenrechte, das bedeutet, dass diese unter keinen Umständen verändert, ersetzt oder abgeschafft werden können.