VO 3 - Die Griechische Tempel

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Thermos, Apollon-Tempel C, Rekonstruktion nach Gruber/Ring

  • jĂĽngster und entwickeltste Tempel in dieser Anlage

  • bei Ausgrabungen Reste von Metopen und Dekorationselemente gefunden (alles aus Terrakotta)

Das Material ändert sich – der Formenkanon wird jedoch vom Holzbau beibehalten (die Sehgewohnheiten werden Fortgesetzt!)

  • Tempel werden immer Größer

  • Säulen haben nichts mehr mit Holz zu tun oder Kapitelle mit Sattelhölzern

  • Material: Marmor Ă  Aufbau blieb aber gleich nur Material änderte sich

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  • Krepis = Dreistufige Unterbau des Tempels

  • Euthynterie = oberste Schicht des Fundaments

  • Stylobat = oberste Stufe Säule (Stylos) steht direkt darauf

    (ohne Basis und ohne Plinthe) Säulenschäfte bestehen bei entwickelten Tempeln aus Säulentrommeln (Beispiel Korinth)

  • Anuli = Trennt Schaft und Kapitell (Reihe von Ringen)

  • Echinus und Abakus = darauf liegt Architrav darauf liegen

    dann Balkenköpfe

    Unter Balkenköpfe sind Guttae (kleine Brettchen damit Balkenköpfe nicht verrutschen)

  • Triglyphon (Metrope und Triglyphe)

  • Mutulus und Via

  • Geison

  • Tympanon (Gibelfeld)

  • Schräg-Geison

  • Sima

  • Akroter = Dekoration (Löwe vorne am Dach)

  • Jochbreite = Abstand zwischen den Achsen der Säulen

  • Interkolumnium = weite der dicksten Stelle der Säulen (ca. im ersten Drittel der Länge)

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„Versteinerung“ des dorischen Tempels

  • Anatolisches Flachdach in Holz-Lehm-Konstruktion (MĂĽller-Wiener) Säulenschaft = Holzstamm > Steht auf Stein und steckt nicht in der Erde

  • Rähmholz wird nicht einfach auf den Balkenkopf aufgelegt

  • Sattelholz wird noch darunter gelegt > damit keine Punktlasten entstehen > besserer Lastabtrag

  • Deckenbalken liegen dann auf dem Rähmholz auf

  • dann Dachaufbau

FrĂĽhe Anlagen auch nach dem Prinzip errichtet

  • StĂĽtzen mit Echinus und Abakus

  • Hölzernes Architrav

  • Balkenköpfe mit LĂĽcken dazwischen Ă  Rinne fĂĽr Wasserablauf

  • Ă–ffnungen mit flacher Ziegelplatte verstellt

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Thermos, Apollon-Tempel C, Rekonstruktion nach Gruber/Ring

  • jĂĽngster und entwickeltste Tempel in dieser Anlage

  • bei Ausgrabungen Reste von Metopen und Dekorationselemente gefunden (alles aus Terrakotta)

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Athen, Parthenon, Explosionszeichnung

  • Säulen stehen immer unter einer Triglyphe

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<p><strong><em>Triglyphen (=entspr. „Balkenköpfe“) an der Giebelseite? Traufseite? Problematik?</em></strong></p>

Triglyphen (=entspr. „Balkenköpfe“) an der Giebelseite? Traufseite? Problematik?

Triglyphen gehen ums Ecke - wenn diese genau die Balkenköpfe

darstellen sollten, dĂĽrften sie auf der Giebelseite nicht sichtbar sein. Die Balken

müssten in Spannrichtung aufgelegt werden und können sich nicht überschneiden.

Dies ist der Ecktriglyphenkonflikt (Eckkonflikt)

7
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<p><strong><em>Welche Ordnungesprinzipien des Tryglophenfrieses könnte das beste Lösung sein und warum? </em></strong></p>

Welche Ordnungesprinzipien des Tryglophenfrieses könnte das beste Lösung sein und warum?

Der Ecktriglyphenkonflikt macht die Ecken stabiler und die Asymmetrie offensichtlicher ist.

8
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Paestum, Heratempel II, um 460-450 v. Chr.

9
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Kurvatur und optische Korrekturen:

  • Restaurierung des Parthenon (Gebäude wird gleichzeitig

    repariert und erforscht)

  • Tempelt hat KrĂĽmmungen

  • Wenn man entlang der Krepis schaut erkennt man eine

    KrĂĽmmung nach oben

  • Griechen haben versucht diesen hängenden Linien

    entgegen zu bauen

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Kurvatur und Optische Korrekturen

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Bauchige Form der Säule = Entasis

  • SĂĽditalien > nicht die besten Handwerker

  • Ionische Ecksäulen: dreiteiliges Voluten Kapitell,

    eingerollte Volute wirkt diagonal nach AuĂźen,

    durchlaufende Friese

  • Korinthische Säulen: mit Reliefs

  • Entasis bleiben erhalten und Kurvaturen

  • Dorisch – Ionisch – Korinthisch (Reihenfolge)

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Material und Konstruktion – Steinmetztechnik

  • Ă„uĂźerste Sorgfalt auch in den nicht sichtbaren Bereichen (Anathyrose) = Gegenstand der religiösen Verehrung

  • Trockenmauerwerk: Fixierung der Bausteine miteinander

    ohne Verwendung von Bindemitteln (Mörtel etc.) nur mittels

    Klammern, DĂĽbeln, etc.

  • Schwalbenschwanzförmige Eisenklammern

  • manchmal auch Blei dazu gegossen (das Luftdicht ist und

    das Eisen vor Korrosion geschĂĽtzt ist)

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Mausoleum von Belevi (Nähe Ephesos), Ruine und Rekonstruktion = Hellenistisches Prunk Grabmal

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Detail des Parthenon in Athen, rekonstruktionsversuch von Gottfried Semper (1836)

  • er zeigt nicht nur Flächige Farben sondern auch eine binnengliederung

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Ägina, Aphaia-Tempel, Skulptur des Westgiebels mit dem sogenannten Perserreiter (Bogenschützen), hier: Präsentation der Originale in der Glyptothek in München

  • Waren unter der Erde begraben

  • Rekonstruktion mittels 3D Scan (Gipsabguss hätte Farbreste

    zerstört)

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<p><strong><em>Ist dieser Bau ein sakraler Bau?</em></strong></p>

Ist dieser Bau ein sakraler Bau?

Theseustempel, Volksgarten, Wien, Peter von Nobile, 1819 – 1923

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Donaustauf, Regensburg, Walhalla, Leo von Klenze 1830-1842

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Echinus

A decorative element found in Greek temples.

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Abakus

Another decorative element found in Greek temples.

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Stylobad

The base or platform on which the columns of a Greek temple stand.

21
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Kapitel

The top part of a column in a Greek temple.

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Anuli

Small decorative rings found in Greek temples.

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Geison

A horizontal decorative element in Greek temples.

24
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Schräg-Geison

A sloping decorative element in Greek temples.

25
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Partheon

A famous Greek temple in Athens.

26
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Römische Kaiserzeit

The period of the Roman Empire.

27
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Spätantike

The late antiquity period.

28
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WĂĽrzeln von arkaische-etruskische Tempel

Origins of archaic-Etruscan temples.

29
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Architrav von arkaische-etruskische Tempel

The architrave of archaic-Etruscan temples.