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Thermos, Apollon-Tempel C, Rekonstruktion nach Gruber/Ring
jĂĽngster und entwickeltste Tempel in dieser Anlage
bei Ausgrabungen Reste von Metopen und Dekorationselemente gefunden (alles aus Terrakotta)
Das Material ändert sich – der Formenkanon wird jedoch vom Holzbau beibehalten (die Sehgewohnheiten werden Fortgesetzt!)
Tempel werden immer Größer
Säulen haben nichts mehr mit Holz zu tun oder Kapitelle mit Sattelhölzern
Material: Marmor à Aufbau blieb aber gleich nur Material änderte sich

Krepis = Dreistufige Unterbau des Tempels
Euthynterie = oberste Schicht des Fundaments
Stylobat = oberste Stufe Säule (Stylos) steht direkt darauf
(ohne Basis und ohne Plinthe) Säulenschäfte bestehen bei entwickelten Tempeln aus Säulentrommeln (Beispiel Korinth)
Anuli = Trennt Schaft und Kapitell (Reihe von Ringen)
Echinus und Abakus = darauf liegt Architrav darauf liegen
dann Balkenköpfe
Unter Balkenköpfe sind Guttae (kleine Brettchen damit Balkenköpfe nicht verrutschen)
Triglyphon (Metrope und Triglyphe)
Mutulus und Via
Geison
Tympanon (Gibelfeld)
Schräg-Geison
Sima
Akroter = Dekoration (Löwe vorne am Dach)
Jochbreite = Abstand zwischen den Achsen der Säulen
Interkolumnium = weite der dicksten Stelle der Säulen (ca. im ersten Drittel der Länge)

„Versteinerung“ des dorischen Tempels
Anatolisches Flachdach in Holz-Lehm-Konstruktion (Müller-Wiener) Säulenschaft = Holzstamm > Steht auf Stein und steckt nicht in der Erde
Rähmholz wird nicht einfach auf den Balkenkopf aufgelegt
Sattelholz wird noch darunter gelegt > damit keine Punktlasten entstehen > besserer Lastabtrag
Deckenbalken liegen dann auf dem Rähmholz auf
dann Dachaufbau
FrĂĽhe Anlagen auch nach dem Prinzip errichtet
StĂĽtzen mit Echinus und Abakus
Hölzernes Architrav
Balkenköpfe mit Lücken dazwischen à Rinne für Wasserablauf
Ă–ffnungen mit flacher Ziegelplatte verstellt

Thermos, Apollon-Tempel C, Rekonstruktion nach Gruber/Ring
jĂĽngster und entwickeltste Tempel in dieser Anlage
bei Ausgrabungen Reste von Metopen und Dekorationselemente gefunden (alles aus Terrakotta)

Athen, Parthenon, Explosionszeichnung
Säulen stehen immer unter einer Triglyphe

Triglyphen (=entspr. „Balkenköpfe“) an der Giebelseite? Traufseite? Problematik?
Triglyphen gehen ums Ecke - wenn diese genau die Balkenköpfe
darstellen sollten, dĂĽrften sie auf der Giebelseite nicht sichtbar sein. Die Balken
müssten in Spannrichtung aufgelegt werden und können sich nicht überschneiden.
Dies ist der Ecktriglyphenkonflikt (Eckkonflikt)

Welche Ordnungesprinzipien des Tryglophenfrieses könnte das beste Lösung sein und warum?
Der Ecktriglyphenkonflikt macht die Ecken stabiler und die Asymmetrie offensichtlicher ist.

Paestum, Heratempel II, um 460-450 v. Chr.

Kurvatur und optische Korrekturen:
Restaurierung des Parthenon (Gebäude wird gleichzeitig
repariert und erforscht)
Tempelt hat KrĂĽmmungen
Wenn man entlang der Krepis schaut erkennt man eine
KrĂĽmmung nach oben
Griechen haben versucht diesen hängenden Linien
entgegen zu bauen

Kurvatur und Optische Korrekturen

Bauchige Form der Säule = Entasis
SĂĽditalien > nicht die besten Handwerker
Ionische Ecksäulen: dreiteiliges Voluten Kapitell,
eingerollte Volute wirkt diagonal nach AuĂźen,
durchlaufende Friese
Korinthische Säulen: mit Reliefs
Entasis bleiben erhalten und Kurvaturen
Dorisch – Ionisch – Korinthisch (Reihenfolge)

Material und Konstruktion – Steinmetztechnik
Äußerste Sorgfalt auch in den nicht sichtbaren Bereichen (Anathyrose) = Gegenstand der religiösen Verehrung
Trockenmauerwerk: Fixierung der Bausteine miteinander
ohne Verwendung von Bindemitteln (Mörtel etc.) nur mittels
Klammern, DĂĽbeln, etc.
Schwalbenschwanzförmige Eisenklammern
manchmal auch Blei dazu gegossen (das Luftdicht ist und
das Eisen vor Korrosion geschĂĽtzt ist)

Mausoleum von Belevi (Nähe Ephesos), Ruine und Rekonstruktion = Hellenistisches Prunk Grabmal

Detail des Parthenon in Athen, rekonstruktionsversuch von Gottfried Semper (1836)
er zeigt nicht nur Flächige Farben sondern auch eine binnengliederung

Ägina, Aphaia-Tempel, Skulptur des Westgiebels mit dem sogenannten Perserreiter (Bogenschützen), hier: Präsentation der Originale in der Glyptothek in München
Waren unter der Erde begraben
Rekonstruktion mittels 3D Scan (Gipsabguss hätte Farbreste
zerstört)

Ist dieser Bau ein sakraler Bau?
Theseustempel, Volksgarten, Wien, Peter von Nobile, 1819 – 1923

Donaustauf, Regensburg, Walhalla, Leo von Klenze 1830-1842
Echinus
A decorative element found in Greek temples.
Abakus
Another decorative element found in Greek temples.
Stylobad
The base or platform on which the columns of a Greek temple stand.
Kapitel
The top part of a column in a Greek temple.
Anuli
Small decorative rings found in Greek temples.
Geison
A horizontal decorative element in Greek temples.
Schräg-Geison
A sloping decorative element in Greek temples.
Partheon
A famous Greek temple in Athens.
Römische Kaiserzeit
The period of the Roman Empire.
Spätantike
The late antiquity period.
WĂĽrzeln von arkaische-etruskische Tempel
Origins of archaic-Etruscan temples.
Architrav von arkaische-etruskische Tempel
The architrave of archaic-Etruscan temples.