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Wie können statistische Tests unterschieden werden?
→ Nach mehreren Dimensionen:
Verteilungsannahmen (Normalverteilung vs. keine Annahme)
Art der Hypothese/Prüfgröße (Mittelwert, Median, Varianz, Verteilung)
Parametrik (parametrisch vs. nonparametrisch)
Exaktheit (exakt vs. asymptotisch)
Robustheit (empfindlich vs. unempfindlich gegenüber Verletzungen)
Was sind exakte vs. asymptotische Tests?
→ Exakte Tests:
Prüfgröße folgt exakter theoretischer Verteilung unter H₀
keine Approximation, gültig auch bei kleinem n
Beispiel: t-Test (t-Verteilung mit df = n−1)
→ Asymptotische Tests:
verwenden Approximationen der Verteilung
werden erst für große Stichproben korrekt (n → ∞)
Beispiel: Normalapproximation (z statt t, Binomial → Normal)
Was sind (non-)parametrische Tests?
→ Parametrisch:
setzen konkrete Verteilung voraus (z. B. Normalverteilung)
testen Parameter (v. a. Mittelwert)
meist höhere Teststärke, wenn Annahmen erfüllt sind
→ Nonparametrisch:
keine spezifische Verteilungsannahme notwendig
basieren oft auf Rängen statt Rohwerten
testen z. B. Median oder Verteilungsunterschiede
robuster, aber oft weniger Power
Was sind robuste Verfahren und welche zentrale Differenzierung gibt es?
→ Robuste Verfahren:
speziell entwickelte Methoden, die weniger empfindlich gegenüber Ausreißern/Annahmeverletzungen sind
nutzen z. B. getrimmte oder winsorisierte Mittelwerte/Varianzen
→ Zentrale Unterscheidung:
Robustes Verfahren: konkretes alternatives Verfahren
Robustheit eines Verfahrens: Eigenschaft eines Tests / einer Methode (bleibt trotz Verletzungen weitgehend gültig)
→ wichtig: klassische Tests können gewisse Robustheit besitzen, ohne selbst „robuste Verfahren“ zu sein

Was sind Bootstrapping-Ansätze?
→ Ziel: Verteilung der Prüfgröße direkt aus den Daten schätzen (Resampling-Verfahren)
Nonparametrisches Bootstrapping: wiederholtes Ziehen von Stichproben mit Zurücklegen → Berechnung der Prüfgröße → empirische Verteilung
Parametrisches Bootstrapping: Verteilungsform vorgegeben, Parameter aus Daten geschätzt → daraus neue Stichproben generiert → Vorteil: Tests möglich ohne starke Verteilungsannahmen, v. a. bei verletzten Voraussetzungen
Ein & Zweistichproben Varianztest
