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Diese Flashcards decken die wichtigsten Fachbegriffe, Pioniere und psychologischen Experimente aus den ersten Kapiteln des Buches 'Das Pavlov-Projekt' von Simon Prins ab.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Simon Prins
Ein niederländischer Diensthundeausbilder und Autor, der das „Pavlov-Projekt“ startete, um das traditionelle, strafbasierte Training durch wissenschaftlich fundierte, positive Methoden zu ersetzen.
Bob Bailey
Ein Experte für Tiertraining und ehemaliger Leiter von ABE (Animal Behavior Enterprise), der Simon Prins in den Prinzipien der operanten Konditionierung unterrichtete.
Asch-Experiment
Ein wissenschaftlicher Versuch zur Konformität, der zeigt, wie Personen ihre eigene Wahrnehmung der Meinung einer Gruppe anpassen, selbst wenn diese offensichtlich falsch ist.
Milgram-Experiment
Ein Experiment zur Gehorsamsbereitschaft, das demonstriert, wie Menschen unter dem Einfluss von Autoritätspersonen Handlungen ausführen, die ihrem eigenen Gewissen widersprechen.
Pygmalion-Effekt
Auch als selbst erfüllende Prophezeiung bekannt; das Phänomen, bei dem die Erwartungen eines Ausbilders die Leistungen und Entwicklung des Schülers unbewusst beeinflussen.
Edward Lee Thorndike (1874–1949)
US-amerikanischer Psychologe und Pionier, der das „Gesetz des Effekts“ begründete, eine Grundlage für das Verständnis von Lernen durch Konsequenzen.
Ivan Petrovich Pavlov (1849–1936)
Russischer Physiologe, der die Klassische Konditionierung entdeckte, bei der ein neutraler Reiz mit einer reflexartigen Reaktion verknüpft wird.
Burrhus Frederic Skinner (1904–1990)
US-amerikanischer Psychologe, der die Operante Konditionierung erforschte und die Bedeutung von Verstärkung und Strafe für das Lernen von Verhalten definierte.
Toter-Mann-Test
Ein Kriterium zur Definition von Verhalten: Wenn ein toter Mensch die beschriebene Handlung ebenfalls „ausführen“ kann (z. B. nicht bellen), handelt es sich nicht um aktives Verhalten.
Klassische Konditionierung (CC)
Ein Lernprozess, bei dem ein Reiz (Signal) eine automatische, emotionale oder physiologische Reaktion auslöst.
Operante Konditionierung (OC)
Lernen durch Konsequenzen; ein Verhalten wird durch nachfolgende Verstärkung häufiger oder durch Strafe seltener gezeigt.
Brückensignal
Ein Signal (z. B. ein Clicker), das dem Tier den exakten Moment einer korrekten Ausführung markiert und eine Belohnung (Verstärker) verspricht.
ABC-Methode
Ein von Skinner entwickeltes Modell zur Analyse von Verhalten: Antezedenten (Auslöser), Behavior (Verhalten), Consequences (Konsequenzen).
Lumping
Ein Trainingsfehler, bei dem zu viele Lernschritte zusammengefasst werden, was den Hund überfordert (Gegenteil von Splitting).
Splitting
Das Zerlegen einer komplexen Übung in sehr kleine, für den Hund leicht zu bewältigende Teilschritte.
Shaping (Formen)
Eine Trainingsmethode, bei der schrittweise immer genauere Annäherungen an ein Zielverhalten belohnt werden, ohne den Hund zu locken.
Chaining (Verketten)
Das Zusammenfügen von mehreren bereits gelernten Einzelverhalten zu einer zusammenhängenden Verhaltenssequenz.
Löschung (Extinction)
Das Verschwinden eines gelernten Verhaltens, wenn es über längere Zeit nicht mehr verstärkt (belohnt) wird.
Erlernte Hilflosigkeit
Ein psychischer Zustand, in dem ein Tier lernt, dass es unangenehmen Reizen nicht entkommen kann, was zu Passivität und Verzweiflung führt.
Kluge-Hans-Effekt
Unbewusste Beeinflussung eines Tieres durch die Körpersprache des Menschen, wodurch das Tier scheinbar komplexe Aufgaben löst.
Doppelblindtest
Ein Prüfverfahren, bei dem weder der Hundeführer noch die Testleitung wissen, wo sich das Zielobjekt befindet, um objektive Ergebnisse zu garantieren.
SD (Diskriminativer Stimulus)
Ein spezifisches Signal, das dem Hund anzeigt, dass ein bestimmtes Verhalten in diesem Moment zu einer Verstärkung führen wird.
Aversiva
Unangenehme Reize, die im Training eingesetzt werden, um Verhalten durch Abschreckung oder Strafe zu unterdrücken.