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In welche Fähigkeiten lässt sich Intelligenz aufteilen?
Komplexe Dinge verstehen
effektiv an Umwelt anzupassen
Aus Erfahrung lernen
Im logischen, schlussfolgernden Denken
Hindernisse durch Nachdenken zu überwinden
Definition: Intelligenz
Sehr allgemeine mentale Eigenschaft, die denken, planen, Probleme lösen, abstrakt denken & aus Erfahrung lernen umfasst
Die sieben unabhängigen Primärfaktoren nach Thurstone
Räumliches Vorstellungsvermögen
Wahrnehmungsgeschwindigkeit
Rechenfähigkeit
Verbales Verständnis Wortflüssigkeit
Merkfähigkeit
Schlussfolgerndes Denken
Fluide Intelligenz (gf) nach Cattell
Allgemeine Fähigkeit, Relationen zu erkennen
Bestimmt durch Ausmaß der kortikalen, neurologischen Entwicklungen des Individuums
Wird in fast allem Wahrnehmungs- und Denkbereichen bedeutsam
Nimmt mit Alter ab
Kristalline Intelligenz (gc) nach Cattell
Fähigkeiten, die üblicherweise in Schule gelehrt werden
Bestimmt durch fluide Intelligenz, Lernangebot, Lernzeit & Lernmotivation
Spiegelt neurologisch-integratives Potential & kulturelle Erfahrungschancen des Individuums wider
Nimmt mit dem Alter zu
Fluide Intelligenz im CHC
Herstellen logischer Beziehungen (induktives Denken) & deren Deutung (deduktives Denken)
Kristalline Intelligenz im CHC
Umfang, Breite & Tiefe des erworbenen kulturrelevanten Wissens (deklarativ, wie prozedural) – meist sprachlich repräsentativ
Langzeitspeicherung im CHC
Fähigkeit, Informationen langfristig zu speichern & erfolgreich wieder abzurufen
Kurzzeitgedächtnis im CHC
Fähigkeit, Informationen kurzzeitig zu behalten, verarbeiten & genau wiederzugeben
Visuelle Verarbeitung im CHC
Fähigkeit, visuelle Muster wahrzunehmen, zu analysieren, abzuspeichern & wieder aufzurufen
Verarbeitungsgeschwindigkeit im CHC
Fähigkeit, leichte, automatisierte & sich wiederholende kognitive Aufgaben schnell zu bearbeiten
Bedeutung von Intelligenzmodellen
Basieren auf unterschiedlichen Modellen & bestehen aus unterschiedlichen Aufgaben
➔ Unterschiedliche Tests können bei derselben Person zu unterschiedlichen Aussagen über Intelligenz kommen
Intelligenzentwicklung
Kognitive Leistungsfähigkeit nimmt über Kindheit & Jugend zu
Leistungszuwachs nimmt im hohen Alter ab
Flynn-Effekt
Allgemeine Intelligenz der Bevölkerung nimmt seit Jahren zu —> regelmäßige Neunormierung nötig
Positionsstabilität: Frühe Kindheit
Sehr geringe Stabilität —> keine zuverlässige Prognose der kognitiven Entwicklung möglich
Positionsstabilität: Mittlere Kindheit
mäßige Stabilität —> Prognose über mehrere Jahre zuverlässig
Positionsstabilität: Späte Kindheit
hohe Stabilität —> Prognose für Erwachsenenalter zuverlässig
Intelligenz und akademische Leistung
Neben Vorwissen ist Intelligenz bester Prädikator für Schulleistung
Trotzdem: Schulleistung lässt sich mit
Intelligenztests eher schlecht vorhersagen