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25 Terms

1
New cards

Aus welchen zwei Komponenten besteht ein Datenbanksystem (DBS)?

Ein DBS besteht aus der Datenbank (DB) - der physischen Datensammlung - und dem Datenbankmanagementsystem (DBMS) - der Verwaltungssoftware.

2
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Was bedeutet "Persistenz" im Kontext von Datenbanken?

Daten werden dauerhaft auf einem Speichermedium (Festplatte/SSD) gesichert und bleiben auch nach dem Ausschalten des PCs erhalten.

3
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Nenne drei Hauptprobleme klassischer Dateisysteme (Zettelwirtschaft).

  1. Redundanz (Daten mehrfach vorhanden), 2. Inkonsistenz (Widersprüche), 3. Datenabhängigkeit (Programme gehen bei Strukturänderung kaputt).

4
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Was ist ein "Lost Update"?

Ein Fehler im Mehrbenutzerbetrieb, bei dem zwei Personen gleichzeitig denselben Wert ändern und die Änderung der ersten Person durch die der zweiten überschrieben wird.

5
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Was ist das Ziel der Zentralisierung in einem DBS?

Alle Daten liegen an einem einzigen Ort, um Redundanzen zu vermeiden und die Konsistenz der Daten sicherzustellen.

6
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Was sind "Sichten" (Views)?

Virtuelle Fenster zur Datenbank. Sie zeigen einem Nutzer nur den Ausschnitt der Daten, den er für seine Arbeit sehen darf oder muss.

7
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Was versteht man unter einem "Schema"?

Den logischen Bauplan der Datenbank. Es legt fest, welche Tabellen, Spalten und Datentypen existieren.

8
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Was ist das "Data Dictionary"?

Das zentrale Verzeichnis (Gehirn) des DBMS. Es speichert Metadaten: Schemata, Zugriffsrechte und Integritätsregeln.

9
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Was sind "Metadaten"?

"Daten über Daten". Sie beschreiben die Struktur und die Regeln der eigentlichen Geschäftsdaten.

10
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Nenne die drei Ebenen der ANSI-SPARC-Architektur.

  1. Externe Ebene (Sichten), 2. Konzeptuelle Ebene (Logik/Gesamtschema), 3. Interne Ebene (Speicherung auf der Hardware).

11
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Erkläre die "Physische Datenunabhängigkeit".

Die Hardware oder Speicherart (Interne Ebene) kann geändert werden, ohne dass die logische Struktur (Konzeptuelle Ebene) davon beeinflusst wird.

12
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Erkläre die "Logische Datenunabhängigkeit".

Das Gesamtschema (Konzeptuelle Ebene) kann geändert oder erweitert werden, ohne dass die bestehenden Programme/Sichten (Externe Ebene) kaputtgehen.

13
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Was bedeutet es, dass SQL eine "deskriptive" Sprache ist?

Man beschreibt nur WAS man haben möchte (das Ergebnis), aber nicht WIE (der Rechenweg/Suchalgorithmus) das System die Daten finden soll.

14
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Nenne drei Vorteile eines DBMS gegenüber Dateisystemen.

Zentralisierung, Datenunabhängigkeit, kontrollierte Redundanz, Mehrbenutzerbetrieb, hohe Datensicherheit.

15
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Was besagen die Codd’schen Regeln allgemein?

Es sind 10 fundamentale Anforderungen, die eine Software erfüllen muss, um als echtes relationales Datenbankmanagementsystem zu gelten.

16
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Was bedeutet "Datenintegrität"?

Die Korrektheit und Wahrheit der Daten. Das DBMS verhindert durch Regeln, dass falsche Werte (z.B. Alter -5) gespeichert werden.

17
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Was ist "Referentielle Integrität"?

Eine Regel, die besagt, dass Fremdschlüssel niemals "ins Leere" zeigen dürfen (z.B. keine Bestellung ohne existierenden Kunden).

18
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Was ist eine "Transaktion"?

Eine Folge von Befehlen, die als untrennbare Einheit gilt.

19
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Erkläre das Prinzip der "Atomarität" bei Transaktionen.

Das "Alles-oder-Nichts-Prinzip": Entweder werden alle Befehle einer Transaktion erfolgreich ausgeführt oder bei einem Fehler kein einziger.

20
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Wofür wird das "Logbuch" im Recovery-System benötigt?

Um nach einem Absturz die Datenbank zu reparieren. Es speichert Zustände vor (UNDO) und nach (REDO) Änderungen.

21
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Was macht der "UNDO"-Prozess beim Recovery?

Er macht unfertige Transaktionen nach einem Absturz mit Hilfe der "Before Images" rückgängig.

22
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Was macht der "REDO"-Prozess beim Recovery?

Er wiederholt erfolgreich abgeschlossene Transaktionen, die noch nicht auf der Festplatte lagen, mit Hilfe der "After Images".

23
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Welche Komponente des DBMS sucht den effizientesten Weg zu den Daten?

Der Query Optimizer.

24
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Was ist die Aufgabe des "Parsers" im DBMS?

Er prüft die SQL-Anfrage auf grammatikalische Richtigkeit (Syntax) und logische Gültigkeit (Semantik).

25
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Welche Komponente regelt die Sperrmechanismen beim gleichzeitigen Zugriff?

Der Transaction Manager (Scheduler).