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19 Terms

1
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DFDEJE - allgemeine information

  • in der Mitte Berlin, in der Nähe von dem Brandenburger Tor und Reichstag, zeigt ihre Bedeutung, 

  • Das Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information.

  • Der Eintritt ist frei.

  • fast 500,000 Besucher jährlich

2
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DFDEJE - architekturelle information

  • ca. 2.700 Betonpfeilern bzw. Stelen

  • vielschichtige Erfahrung für jeden Einzelnen. 

3
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kant

  • Die schiere Menge der Betonpfeiler kann sich mit Kants Ideen zum Gegensatz von Noumena und Phänomenen verknüpfen lassen. Die Bewegung durch das Raster der Stelen erzeugt eine architektonische Metapher dafür, wie Besucher die Noumena des Holocaust nicht erfassen können, sondern auf die Phänomene von ihren eigenen Interpretationen beschränkt sind.

  • Kants Unterscheidung zwischen dem Phänomenalen und dem Noumenalen (was wir durch unsere Sinne erfahren vs. was sie wirklich sind) lässt sich auf die Beziehung zwischen der Person, die einen Raum erlebt, und dem physischen Gebäude selbst übertragen.

  • Die scheinbar geordnete und rationale Struktur stellt das mechanische System des Holocaust dar, aber die Menge der Stelen und ihre Höhe zeigen, dass man das schiere Ausmaß des Holocaust nie wirklich begreifen kann.

4
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DFDEJE - kritik

  • Kritiker bemängelten, das Denkmal sei zu abstrakt und stelle keine historischen Informationen dar.

  • Kritiken zufolge seien die Steine ​​zu theoretisch und philosophisch, da ihnen ein unmittelbarer Bezug zur Bevölkerung fehle. Die intellektuelle Absicht könne verloren gehen, was zu einer Trennung führte.

5
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S - allgemeine information

  • Stolpersteine sind Betonquader, es bedeutet wörtlich auf Englisch ‘Stumbling Blocks’

  • Ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, es gibt in Berlin seit 1996.

  • Erinnert die Menschen, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden

  • Sie werden in den Gehweg vor dem letzten frei gewählten Wohnort von Verfolgten des Nationalsozialismus eingelassen

  • Auf einer Messingplatte an der Oberseite sind der Name und das Schicksal des Menschen, an den erinnert wird, zu lesen.

  • Heute werden Stolpersteine für Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen aus dem politischen oder religiös motivierten Widerstand, Opfer der "Euthanasie"-Morde und für Menschen, die als vermeintlich „Asoziale“ verfolgt wurden, verlegt.

6
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S - der künstler

  • Er wurde in Berlin geboren

  • Studierte Kunstpädagogik in HfbK Berlin im Jahr 1967

  • Bildhauer und Konzeptkünstler

  • Seine Arbeit weicht von der traditionellen bildenden Kunst insofern ab, als er danach strebt, Spuren im öffentlichen Raum zu hinterlassen.

  • interessiert er sich für öffentliche ausstellungen

7
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S - künstlerische aspekte

  • Sie sind kleine Messingplatten, gegossen in einem Betonblock

  • Um die Inschrift auf den Stolpersteinen zu lesen, muss man sich bücken, Diese Geste der kann auch als Ausdruck des Respekts interpretiert werden, deshalb choreografieren diese stolpersteine villeicht die bewegung der besucher

  • Demnig argumentierte, dass sechs Millionen zwar unvorstellbar seien, die Eingravierung eines einzelnen Namens das Opfer aber persönlich mache

  • Gegendenkmäler, die die traditionellen, oft monumentalen Formen staatlicher Denkmäler in Frage stellen

8
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stadt und landschaftsanalyse

  • Diese Gedenksteine ​​werden im Gehweg eingelassen, typischerweise vor dem letzten bekannten Wohnsitz des Opfers. 

  • Durch diese Platzierung wird die historische Erzählung der Vergangenheit in den urbanen Raum oder die Landschaftsgestaltung integriert. 

  • Größzugige Denkmäler - Sie gehen dahin mit Absicht, sie planen, dorthin zu gehen, aber Stolpersteine erinnern uns Im Alltag, reißen uns aus unserem Alltag - sehr mächtig

9
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H - allgemeine informaition

In NRW gelegen

Teutobergerwald - der Ort der Krieg zwitschen der deutsche Stämme und der Römer

errichtet zwischen 1838 und 1875 zum Gedenken an den Cheruskerfürsten Arminius (deutsch Hermann) und seinen Sieg über Rom im Jahr 900

Denkmal des Erfolgs statt des Gedenkens an die Opfer

Statue über den Überresten eines Ringwalls – erhaben, ein Gefühl von Macht und Sieg

errichtet in einem gesellschaftlichen Kontext, in dem der Nationalismus und die Opposition gegen den Adel zunahmen

etwa 53m hoch

neo-klassischen architektur

  • Das Schwert trägt die folgende Inschrift in goldenen Buchstaben: DEUTSCHE EINIGKEIT MEINE STÄRKE, MEINE STÄRKE DEUTSCHLANDS MACHT, Deutsche Einheit (ist) meine Stärke – meine Stärke (ist) Deutschlands Macht. ​​21. Auf dem Schild steht „Treufest“.

  • Der Sockel hat die Form eines klassischen Rundtempels und ist von zehn Säulen umgeben, die gotische Bögen stützen – die Gotik galt als typisch deutscher Stil.

  • Über 500.000 Besucher pro Jahr

10
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H - geschichte

  • Hermann wurde zu einem Symbol, da er die germanischen Stämme vereinte.

  • Als Symbol in der Nazi-Propaganda dargestellt, nutzten die Hitlerjugend und lokale Zweigstellen der Nazi-Organisationen es als Versammlungsort.

  • Nach 1945 wurden Versuche unternommen, die Statue zu entpolitisieren

  • Die Statue ist nach Westen ausgerichtet, was darauf hindeutet, dass Varus' Truppen aus dieser Richtung kamen und Frankreich, Deutschlands Erzfeind, gegenüberstanden.

11
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NW - geschichte

  • Die Neue Wache wurde von König Friedrich Wilhelm III. in Auftrag gegeben, um die Wache seiner Berliner Stadtresidenz gegenüber zu beherbergen. Sie wurde von Karl Friedrich Schinkel entworfen und erbaut.

  • Das massive Gebäude symbolisierte die Macht des preußischen Staates und war Mittelpunkt staatlicher Zeremonien und Besuche ausländischer Würdenträger.

  •  Es verfiel, bis Otto Braun 1929 sechs Architekten mit der Planung eines Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs beauftragte.

  •  der unter einer kreisrunden Dachöffnung steht, durch die Licht einfällt. Der schwarze Block wurde von einem Kranz aus goldenen und silbernen Eichenblättern gekrönt.

  • „Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs“

  • Es handelt sich um eine 1,5 Meter hohe Vergrößerung einer 38 Zentimeter hohen Bronzeskulptur von Kollwitz.

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NW - allgemeine information

  • Kollwitz war eine sozialistische Künstlerin, die von den Nazis verhöhnt wurde; ihr Sohn starb in ihren Armen.

  • alle opfer wird geehrt 

  • lichtblick - das loch, hoffnung

  • heute noch wichtig - volkstrauertag

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NW - architekturelle analysierung

Die Neue Wache vereint eine architektonische Synthese neoklassizistischer Elemente mit klassischen und neoklassizistischen Designdetails. - prevalent in Nazizeit, deutsche pride

Die Inschrift der Neuen Wache bekundet ihre Hingabe, jedes Opfers ohne Rücksicht auf Herkunft oder Nation zu gedenken.

Dorische Säulen säumen die Fassade, ähnlich einem klassischen griechischen Tempel.

Das kreisrunde Oberlicht, die Hauptlichtquelle, befindet sich direkt über der Statue; es symbolisiert Hoffnung und rückt die Statue in den Mittelpunkt der Komposition.

ist umrefiedend, licht als hoffnung,

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NW - kritik

Das Denkmal schweigt im Wesentlichen zu den Opfern des Holocaust, benennt weder die Ursache(n) des Leids und des Verlustes noch bezieht es Stellung zur Priorisierung der verschiedenen Opfergruppen von Krieg und Gewaltherrschaft, wie sie in die Rückwand eingraviert sind.

Koselleck: „Eine Skulptur zum Ersten Weltkrieg kann dem Massentod und Massenmord, für den die Deutschen verantwortlich sind, schlichtweg nicht gerecht werden.“

Koselleck schlägt geteilte Säulen, negative oder offene Formen für Vermisste oder abstrakte Formen vor – sie symbolisieren zwar die Geschichte, machen die Erinnerung aber nicht greifbar.

15
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JW - allgemeine information

  • berlin

  • schiefen ebenen

  • Bestimmte räumliche Elemente wie der Holocaust-Turm, der Garten des Exils, die Leere und die Achse rufen unterschiedliche affektive Erfahrungen hervor

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JW - architekturelle aspekte

  • Die Institution vereint verschiedene Räume – die Achse, den Garten des Exils, den Holocaust-Turm und die Leere –, die architektonisch so gestaltet sind, dass sie bei den Besuchern unterschiedliche emotionale Reaktionen hervorrufen. 

  • Der Entwurf verkörpert einen Dialog zwischen der harten Realität der Geschichte und dem Potenzial für Hoffnung und Erneuerung. 

  • Er nutzt die emotionale Kraft architektonischer Elemente, um die Besucher auf eine Reise durch kollektive Erinnerung und individuelle Selbstreflexion zu führen.

  • Die Achse, ein metaphorischer Schnittpunkt von Wegen, lenkt nicht nur die physische Bewegung, sondern choreografiert auch den emotionalen Ablauf des Besuchererlebnisses. 

  • Man fühlt die Leere, wenn man durch die Achsen bewegt

  • Garten - ein Gefühl von Gefangensein

17
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JW - psychologische aspekte

eine psychologische Studie:

  • Im Holocaust-Turm waren aufgrund der minimalen Beleuchtung und der nüchternen Betonstruktur deutlich negative Emotionen wie Angst und Beklemmung zu beobachten.

  •  Im Gegensatz dazu rief der Garten des Exils durch die Nutzung von natürlichem Licht und Grünpflanzen positivere Emotionen hervor

  •  Die Leere, still und zugleich klangvoll, bietet ein multisensorisches Erlebnis, bei dem die Präsenz von Klängen ebenso im Vordergrund steht wie die Stille selbst – ein Echo von Forschungsergebnissen, die den tiefen Zusammenhang zwischen Sinnesumgebungen und emotionalen Zuständen hervorheben.

  • präsentiert Juden als vollwertige Menschen mit Kultur und Leben, nicht nur als Opfer und schockierende Zahlen.

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BV - allgemeine information

  • Bebelplatz, eine im Pflaster eingelassene Glasplatte, die den Blick in einen unterirdischen Raum mit leeren Bücherregalen freigibt.

  • Unterirdisch, keine Bücher, leere weiße Regale, direkt unter dem Bebelplatz. 

  • Sie erinnern an die rund 20.000 Bücher, die die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 an dieser Stelle in Flammen aufgehen lassen. 

  • Der israelische Künstler Micha Ullman entwirft das Denkmal, das am 20. März 1995 eingeweiht wurde.

  • Es visualisiert den Verlust von Kultur und Literatur, was einem die Leere der Geschichte vor Augen führt.

  • schaukästen - showcase, distanz zwischen betrachter und werke, spiegelt die distanz zwischen uns und die verlorene kultur wieder

19
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BV - architekturelle aspekte

  • es fügt noch eine anderer Schicht dazu, es konzentriert sich auf den Verlust von Kultur statt nur auf den Verlust von Menschenleben.

  • Mitten auf dem Bebelplatz, dem Ort der Bücherverbrennung, am 10. Mai 1933 durch die Nationalsozialisten.

  • Eine in das Pflaster eingelassene Glasplatte gibt den Blick in einen unterirdischen, weiß gestrichenen Raum frei.

  •  Die leeren weißen Bücherregale in der Kammer symbolisieren die Zerstörung von Wissen, Kultur und Intellektualität. Sie bieten Platz für die etwa 20.000 verbrannten Bücher von Autoren wie Karl Marx, Heinrich Heine und Sigmund Freud.

  • Zwei im Boden eingelassene Bronzeplatten zitieren Heinrich Heine: "Wo man Bücher verbrennt/ verbrennt man am Ende auch Menschen". 

  • Wo die Nazis Bücher verbrannten

  • Verlust von Kunst und Literatur