Arthropoda

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15 Terms

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Ecdysozoa

Überstamm der Häutungstiere innerhalb der Bilateria; umfasst unter anderem die Arthropoda (Gliederfüßer) und Nematoda (Fadenwürmer); gemeinsames Hauptmerkmal ist die dreischichtige organische Kutikula, die zum Wachstum gehäutet (Ecdysis) werden muss.

2
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Arthropoda (Gliederfüßer)

Artenreichster Stamm des Tierreichs; gekennzeichnet durch ein chitinhaltiges Exoskelett, gegliederte Extremitäten, einen segmentierten Körperbau und meist Facettenaugen.

3
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Multiplizierung und Veränderung

Generischer Evolutionsmechanismus der Segmentierung; vervielfältigt identische, redundante Module (Segmente), die sich anschließend evolutionär spezialisieren und verändern können, ohne dass ein Funktionsverlust für den Gesamtorganismus entsteht.

4
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Chitinhaltige Kutikula

Starre Außenhülle (Exoskelett) der Arthropoden; Funktionen: Schutz vor mechanischen Einflüssen und Prädation, Stützfunktion für die Muskulatur, Barriere gegen Verdunstung; führt als Konsequenz zu periodischen Häutungen, da sie nicht kontinuierlich mitwächst.

5
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Tagmatisierung

Prozess der Verschmelzung und funktionellen Spezialisierung von ursprünglich gleichartigen Segmenten zu größeren Körperabschnitten (Tagmata) wie Kopf, Thorax und Abdomen (heteronome Metamerie).

6
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Hemimetabole Entwicklung

Direkte Entwicklung bei Insekten (Pterygota); die Jungtiere (Nymphen) ähneln dem adulten Tier (Imago) bereits stark und entwickeln sich schrittweise über mehrere Häutungen ohne ein dazwischengeschaltetes Puppenstadium (z. B. Heuschrecken, Schaben).

7
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Holometabole Entwicklung

Indirekte Entwicklung bei Insekten; weist eine vollkommene Verwandlung (Metamorphose) auf; der Lebenszyklus beinhaltet ein unbewegliches Puppenstadium, in dem der Larvenkörper vollständig zum geflügelten Insekt (Imago) umgewandelt wird (z. B. Käfer, Schmetterlinge, Bienen).

8
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Tracheensystem

Vom Ektoderm gebildetes, stark verzweigtes Röhrensystem zur Atmung bei Insekten; transportiert Sauerstoff gasförmig direkt bis an die einzelnen Organe und Zellen, wodurch das Blutgefäßsystem vom Gastransport entlastet wird.

9
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Stigmen (Spiracoli)

Paarige, regulierbare Atemöffnungen an den Körperflanken der Insekten, über die Luft in das Tracheensystem ein- und ausstromt.

10
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Taenidien

Spiralförmige Chitinverstärkungen (Cuticulaleisten) in den Wänden der größeren Tracheen; verhindern das Kollabieren der Atemröhren unter mechanischem Druck.

11
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Malpighische Gefäße

Exkretionsorgane der Insekten und Spinnentiere; blind endende, schlauchförmige Ausstülpungen des Hinterdarms, die frei in der Hämolymphe liegen; entziehen dieser aktiv Abfallstoffe (z. B. Harnsäure) und leiten sie zur Ausscheidung in den Verdauungstrakt.

12
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Offenes Blutkreislauf-System

Typisch für Arthropoden; das Blut (Hämolymphe) fließt nicht dauerhaft in geschlossenen Gefäßen, sondern umspült die Organe frei in Körperhöhlungen (Mixocöl); ein dorsales Herz mit Ostien pumpt die Hämolymphe nach vorne.

13
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Ovar & Oviduct (Insekten)

Weibliches Geschlechtssystem; besteht aus Eischläuchen (Ovariolen), in denen die Eier reifen; diese gelangen über paarige Oviductus laterales in den Oviductus communis, der in die Genitalkammer mündet.

14
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Receptacula seminis (Insekten)

Schlauch- oder sackförmige Strukturen der weiblichen Genitalkammer; dienen der Speicherung von Spermien des Partners, sodass die Eier erst direkt bei der Eiablage über spezielle Öffnungen (Mikropylen) besamt werden.

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