Technische Mechanik 2: Temperatur, Biegung und Torsion

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Diese Flashcards decken die wesentlichen Konzepte der Technischen Mechanik 2 (TM2) ab, einschließlich Temperatureinflüssen, Balkenbiegung, Spannungsverteilungen und Torsion, basierend auf den Vorlesungsnotizen.

Last updated 6:49 PM on 5/19/26
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1
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Thermische Dehnung (εT\varepsilon_T)

Die Dehnung, die ein Material erfährt, wenn es eine Temperaturänderung erfährt, berechnet durch εT=αΔT\varepsilon_T = \alpha \Delta T.

2
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Längenänderung (Δl\Delta l) bei Temperatur

Die Änderung der Länge eines Stabes bei gleichförmiger Temperaturänderung, definiert als Δl=αΔT×l\Delta l = \alpha \Delta T \times l, wobei α\alpha der Wärmeausdehnungskoeffizient ist.

3
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Spannung im behinderten Stab (σ\sigma)

Die Spannung, die entsteht, wenn die thermische Ausdehnung eines Stabes behindert wird, berechnet durch σ=E(εαΔT)\sigma = E(\varepsilon - \alpha \Delta T), wobei EE der E-Modul ist.

4
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Statisch bestimmte Tragwerke (Temperatur)

Systeme, bei denen eine reine Temperaturänderung zwar zu Dehnungen und Verformungen führt, aber keine zusätzlichen Spannungen erzeugt, da sie sich frei ausdehnen können.

5
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Statisch unbestimmte Tragwerke (Temperatur)

Systeme, bei denen die thermische Verformung teilweise behindert ist, was zu Zwängungen, zusätzlichen Spannungen und inneren Kräften (wie Normalkräften) führt.

6
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Bernoulli-Hypothese

Die Annahme, dass Querschnitte eines Balkens, die vor der Verformung eben und senkrecht zur Stabachse waren, auch nach der Verformung eben und senkrecht zur verformten Stabachse bleiben.

7
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Schlankheitsbedingung für die Biegelinie

Die Bedingung, dass die Länge eines Stabes deutlich größer als seine Querschnittsabmessungen sein muss, im Skript angegeben als lb,h>10\frac{l}{b,h} > 10.

8
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Differentialgleichung der Biegelinie

Die mathematische Beziehung zur Berechnung der Durchbiegung: d2wdx2=My(x)EIy\frac{d^2 w}{dx^2} = -\frac{M_y(x)}{EI_y}, gültig für schlanke, linear-elastische Balken bei kleinen Verdrehungen.

9
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Konsole (Kranbahn)

Ein Bauteil, dessen Durchbiegung nur mit dem Bernoulli-Modell berechnet werden darf, wenn es schlank ist; bei gedrungenen Konsolen werden Schubverformungen wichtig.

10
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Normalspannungsverteilung (Zug/Druck)

Eine gleichmäßige (konstante) Verteilung der Spannung über den gesamten Querschnitt, berechnet als σ=NA\sigma = \frac{N}{A}, wobei Zugspannung positiv und Druckspannung negativ ist.

11
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Schubspannungen im Zugstab

Spannungskomponenten, die in einem normalen Querschnitt senkrecht zur Stabachse null sind, aber in geneigten (schrägen) Schnitten auftreten.

12
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Normalspannungsverteilung (Biegung)

Eine über die Querschnittshöhe linear verteilte Spannung σ(x,z)=My(x)Iyz\sigma(x,z) = \frac{M_y(x)}{I_y}z, die an den Randfasern maximal und in der neutralen Faser null ist.

13
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Neutrale Faser

Die Schicht im Querschnitt eines auf Biegung beanspruchten Balkens, in der die Normalspannung zufolge des Biegemomentes null ist.

14
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Superposition von Spannungen

Die Addition der Spannungsanteile bei gleichzeitiger Belastung durch Normalkraft und Biegemoment: σ(x,z)=N(x)A+My(x)Iyz\sigma(x,z) = \frac{N(x)}{A} + \frac{M_y(x)}{I_y}z.

15
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Knickung

Ein kritisches Versagensphänomen bei schlanken Druckstäben, bei dem der Stab seitlich ausweicht, bevor die Materialfestigkeit erreicht ist.

16
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Kreisrunder Querschnitt (Torsion)

Die einzige Querschnittsform, bei der der Querschnitt unter Torsionsbeanspruchung eben bleibt und keine axialen Verschiebungen der Punkte (Wölbung) auftreten.

17
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Schubspannungsverteilung (Torsion)

Eine linear über den Radius anwachsende Spannung τ(r)=MtItr\tau(r) = \frac{M_t}{I_t}r, die im Mittelpunkt null ist und am äußeren Rand ihren Maximalwert erreicht.