Klientenzentrierte Psychotherapie nach Carl Rogers

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Diese Flashcards decken die wesentlichen Begriffe der personenzentrierten Persönlichkeitstheorie und klientenzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers ab, einschließlich Selbstkonzept, Kongruenz und therapeutische Grundhaltungen.

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18 Terms

1
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Klientenzentriert vs. Personenzentriert

Laut Carl Rogers ist die Therapie „klientenzentriert“, während die Persönlichkeit als „personenzentriert“ betrachtet wird.

2
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Selbstaktualisierung

Die angeborene Fähigkeit und Tendenz des Menschen zur Aufnahme neuer Erfahrungen, um sich weiterzuentwickeln, Autonomie zu erlangen und sich selbst zu verwirklichen.

3
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Humanismus / Ganzheitspsychologie

Das theoretische Paradigma, das davon ausgeht, dass der Mensch von Natur aus gut ist und die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt.

4
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Selbstkonzept

Ein System von Wissen, Einstellungen und Bewertungen über die eigene Person, das aus der Verdichtung subjektiver Lebenserfahrungen entsteht.

5
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Bereichsspezifische Selbstkonzepte

Teile des Selbstkonzepts, die sich auf bestimmte Lebensbereiche beziehen, wie zum Beispiel das schulische Konzept („Ich bin ein schlechter Schüler“).

6
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Allgemeine Selbstkonzepte

Stabile Überzeugungen, die die generelle Selbstsicht signifikant beeinflussen, zum Beispiel „Ich bin eine liebenswerte, empathische Person“.

7
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Flexibles Selbstkonzept

Ermöglicht die Akzeptanz abweichender Erfahrungen und deren Integration zur Überarbeitung des eigenen Selbstkonzepts; führt zu Entwicklung und Selbstverwirklichung.

8
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Starres Selbstkonzept

Abweichende Erfahrungen werden als Bedrohung wahrgenommen und folglich gemieden, ignoriert oder in der Wahrnehmung verzerrt.

9
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Inkongruenz

Die Nicht-Übereinstimmung zwischen dem Ideal-Selbst und dem Real-Selbst, oder zwischen der Eigenwahrnehmung und den objektiven Gegebenheiten bzw. der Fremdwahrnehmung.

10
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Kongruenz

Der angestrebte Zustand der Übereinstimmung zwischen Selbstkonzept, aktuellem Erleben, Fremdwahrnehmung und der tatsächlichen Realität.

11
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Idealselbst

Die Eigenschaften und Fähigkeiten, die eine Person gerne für sich selbst hätte oder sich wünscht.

12
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Realselbst

Die tatsächlichen Eigenschaften und Fähigkeiten, über die eine Person gegenwärtig verfügt.

13
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Bedingungslose positive Wertschätzung

Eine therapeutische Grundhaltung, die durch solidarisches und vorbehaltloses Annehmen des Klienten gekennzeichnet ist.

14
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Empathie

Das einfühlsame Verstehen der Erlebniswelt des Klienten durch den Therapeuten.

15
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Echtheit (Kongruenz des Therapeuten)

Therapeutische Grundhaltung des offenen und echten Interesses, um ein ganzheitliches Verständnis des Klienten zu erlangen.

16
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Selbstexploration

Die aktive Auseinandersetzung des Klienten mit seiner eigenen inneren Erlebniswelt, Gefühlen und Erfahrungen im therapeutischen Prozess.

17
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Non-directiver Zuhörer

Die Rolle des Therapeuten, der spiegelt und reflektiert, was der Klient sagt, ohne dabei zu interpretieren oder das Gespräch direktiv zu steuern.

18
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Phänomenologisches Feld

Die subjektiv erlebte Umwelt eines Menschen im Gegensatz zur „tatsächlichen“ Realität der äußeren Welt.