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Diese Flashcards decken die wesentlichen Begriffe der personenzentrierten Persönlichkeitstheorie und klientenzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers ab, einschließlich Selbstkonzept, Kongruenz und therapeutische Grundhaltungen.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Klientenzentriert vs. Personenzentriert
Laut Carl Rogers ist die Therapie „klientenzentriert“, während die Persönlichkeit als „personenzentriert“ betrachtet wird.
Selbstaktualisierung
Die angeborene Fähigkeit und Tendenz des Menschen zur Aufnahme neuer Erfahrungen, um sich weiterzuentwickeln, Autonomie zu erlangen und sich selbst zu verwirklichen.
Humanismus / Ganzheitspsychologie
Das theoretische Paradigma, das davon ausgeht, dass der Mensch von Natur aus gut ist und die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt.
Selbstkonzept
Ein System von Wissen, Einstellungen und Bewertungen über die eigene Person, das aus der Verdichtung subjektiver Lebenserfahrungen entsteht.
Bereichsspezifische Selbstkonzepte
Teile des Selbstkonzepts, die sich auf bestimmte Lebensbereiche beziehen, wie zum Beispiel das schulische Konzept („Ich bin ein schlechter Schüler“).
Allgemeine Selbstkonzepte
Stabile Überzeugungen, die die generelle Selbstsicht signifikant beeinflussen, zum Beispiel „Ich bin eine liebenswerte, empathische Person“.
Flexibles Selbstkonzept
Ermöglicht die Akzeptanz abweichender Erfahrungen und deren Integration zur Überarbeitung des eigenen Selbstkonzepts; führt zu Entwicklung und Selbstverwirklichung.
Starres Selbstkonzept
Abweichende Erfahrungen werden als Bedrohung wahrgenommen und folglich gemieden, ignoriert oder in der Wahrnehmung verzerrt.
Inkongruenz
Die Nicht-Übereinstimmung zwischen dem Ideal-Selbst und dem Real-Selbst, oder zwischen der Eigenwahrnehmung und den objektiven Gegebenheiten bzw. der Fremdwahrnehmung.
Kongruenz
Der angestrebte Zustand der Übereinstimmung zwischen Selbstkonzept, aktuellem Erleben, Fremdwahrnehmung und der tatsächlichen Realität.
Idealselbst
Die Eigenschaften und Fähigkeiten, die eine Person gerne für sich selbst hätte oder sich wünscht.
Realselbst
Die tatsächlichen Eigenschaften und Fähigkeiten, über die eine Person gegenwärtig verfügt.
Bedingungslose positive Wertschätzung
Eine therapeutische Grundhaltung, die durch solidarisches und vorbehaltloses Annehmen des Klienten gekennzeichnet ist.
Empathie
Das einfühlsame Verstehen der Erlebniswelt des Klienten durch den Therapeuten.
Echtheit (Kongruenz des Therapeuten)
Therapeutische Grundhaltung des offenen und echten Interesses, um ein ganzheitliches Verständnis des Klienten zu erlangen.
Selbstexploration
Die aktive Auseinandersetzung des Klienten mit seiner eigenen inneren Erlebniswelt, Gefühlen und Erfahrungen im therapeutischen Prozess.
Non-directiver Zuhörer
Die Rolle des Therapeuten, der spiegelt und reflektiert, was der Klient sagt, ohne dabei zu interpretieren oder das Gespräch direktiv zu steuern.
Phänomenologisches Feld
Die subjektiv erlebte Umwelt eines Menschen im Gegensatz zur „tatsächlichen“ Realität der äußeren Welt.