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reflexiv (Parallelität)
Gerade ist zu sich selbst parallel
symmetrisch (Parallelität)
Wenn g zu h parallel ist, dann is auch h parallel zu g
transitiv (Parallelität)
Wenn 𝑔 parallel zu ℎ ist und h parallel zu 𝑘, dann ist 𝑔 auch parallel zu 𝑘
Äquivalnezrelation
erfüllt reflexive, symmetrische und transitive Eigenschaften
Winkel (Dreieck)
Spitzwinklig: < 90°
Stumpfwinklig: > 90°
Rechtwinklig: = 90°
Gestreckt: 180°
Überstumpf: > 180°
Kongruent
deckungsgleich
Kongruenzabbildungen
längen- und winkeltreu Abbildung der Ebene auf sich
Achsenspieglung
Spiegelung an einer Geraden
Drehung
Rotation um einen Punkt
Verschiebung
Jeder Punkt wird um gleiche Länge in gleiche Richtung verschoben
Schubspiegelung (Gleitspiegelung)
Verkettung von Achsenspiegelung und Verschiebung parallel zur Spiegelachse
Achsensymmetrie
Achsenspiegelung an einer Geraden
Punktsymmetrie
Punktspiegelung (Figur wird um einen Punkt gedreht)
Drehsymmetrie
Drehung um Winkel
Zentralprojektion
Projektionsstrahlen kommen aus einem Punkt, Parallele Linien erscheinen in einem Fluchpunkt
Besonders anschaulich, aber wenig maßgerecht (entfernte Objekte Kleiner)
Parallelprojektion
Projektionsstrahlen sind parallel zueinander
Flächen parallelen zur Bildebene
Zwei Typen: Senkrecht und schief
Dreitafelprojektion (senkrechte Parallelprojektion)
Idee: Drei Ansichten des Körpers
Grundriss (von oben), Aufriss (von vorne), Seitenriss (von der Seite)
Schrägbilder - Kavalierprojektion
Projektionsebene liegt hinter dem Körper, Projektionsstrahlen treffen von schräg vorne auf (Frontschau/Aufriss)
Regeln: Flächen parallel zur Aufrissebene werden in wahrer Größe gezeichnetem nicht sichtbare Kanten gestrichelt
Schrägbilder - Militärprojektion
Projektionsebene liegt unter dem Körper, Projektionsstrahlen treffen von schräg oben (Vogelschau/Grundriss)
Regeln: Flächen parallel zur Grundebene werden in wahrer Größe gezeichnet, Senkrecht zur Grundebene stehende Kanten werden mit Verkürzungsfaktor abgebildet
Entwicklung des Zeichnens
Kritzelphase (ab 2 Jahren)
Übergangsphase (ab 3 Jahren)
Erste Schemaphase (ab 5 Jahren): Bedeutungsgröße, Richtungsdifferenzierung, exemplarische Details
Zweite Schemaphase (ab 8/9 Jahren): möglichst analoge Darstellung, Bildkomposition
Auflösung des Schemabildes (ab 12 Jahren): Übertreibung, Karikatur, Sprechblasen
Stufen des räumlichen Zeichnens
Einfaches ebenes Schema
Klappbild
Klappbild mit Tiefendarstellung
Realistisches Schrägbild ohne Verkürzung
Realistisches Schrägbild mit Verkürzung
Raumvorstellung
durch geistige Verarbeitung von Wahrnehmungen erworbenes Vermögen, Raumbezüge zu reproduzieren
Räumliche Orientierung
Fähigkeit, sich real/mental in einer Umgebung zu orientieren
Räumliches Vorstellungsvermögen
Mentales Bild einer Situation aus dem Gedächtnis reproduzieren
Räumliches Denken
Gedankliches Operieren; verinnerlichte Handlungen an Vorstellungsbildern
Wahrnehmung
aktives Prozess
Visuelle Wahrnehmung ist mehr als Sehen
Visuomotorische Koordination
Sehen mit Körperbewegung Koordinieren (ausschneiden, Falten, Fangen)
Figur-Grund-Wahrnehmung
Figuren vor Hintergrund erkennen
Wahrnehmungskonstanz
Figuren in verschiedenen Größen/Lagen/Farben wiedererkennen
Wahrnehmung räumlicher Beziehungen
Analyse von Formen/Mustern; Lage von Gegenständen beschreiben
Wahrnehmung der Raumlage
Erkennen der Raum-Lage-Beziehung zum Wahrnehmenden
Visuelle Unterscheidung
Ähnlichkeit/Unterschiede erkennen
Visuelles Gedächtnis
Merkmale eines nicht mehr präsenten Objektes auf andere beziehen
Räumliche Wahrnehmung (spatial perception)
Identifikation von Horizontaler/Vertikaler
Orientierung eigener Körper
Veranschaulichung/räumliche Visualisierung (spatial visualization)
Gedankliche Vorstellung von Bewegungen von Objekten/Teilen von ihnen
Vorstellungsfähigkeit von Rotation (mental rotation)
Rotation von 2- oder 3-dimensionalen Objekten vorstellen
Räumliche Beziehungen (spatial relations)
Räumliche Beziehungen statischer Objekte vorstellen & erfassen
Räumliche Orientierung (spatial orientation)
Wege auf Karten
Fotosortierung