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Vokabel-Karteikarten zu den Erziehungsmethoden nach Klaus Hurrelmann inklusive autoritärer, permissiver und demokratischer Erziehung.
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Autoritäre Erziehung
Ein Erziehungsstil, der meist oder ausschließlich mit Bestrafung operiert und sehr streng ist. Er führt zu einer schwächeren und ängstlichen Bindung, Disziplinlosigkeit, Frustration, aggressivem Verhalten gegenüber Eltern, Lehrkräften oder Schwächeren, Kontaktabbruch oder -meidung der Eltern sowie psychischen Störungen, Drogenkonsum, Unselbstständigkeit, Leistungsunfähigkeit und unverantwortlichem Verhalten.
Permissive Erziehung
Ein Erziehungsstil, bei dem das Kind keine klaren Regeln für ein Miteinander oder Verbindlichkeiten erhält, die von beiden Seiten eingehalten werden. Dies führt zu Irritation, Verwirrung und der Wahrnehmung von Lieblosigkeit, wenn sich die erwachsene Person erzieherisch zurückzieht. Vor allem bei Kleinkindern kann dies zu Aggressionen führen, die als Notruf verstanden werden sollten, um gesehen oder gehört zu werden.
Demokratische Erziehung
Ein Erziehungsstil, der auf einer sozialen Beziehung zum Kind basiert, die durch Offenheit und Unverkrampftheit im Gebrauch persönlicher, stets erneut zu rechtfertigender Autorität erreicht wird. Er funktioniert durch kooperative Erziehungsprozesse und Interaktionen auf Gegenseitigkeit sowie ständige gemeinsame Absprachen und Aushandlungen mit Begründungen, die angemessen für die jeweilige Entwicklungsstufe des Kindes sind.
Umgang mit Regelverletzungen (Demokratische Erziehung)
Konsequentes Ansprechen von Regelverletzungen und das Folgenlassen von Konsequenzen, die im Vorhinein gemeinsam abgesprochen wurden.
Authentizität (Demokratische Erziehung)
Die Grundlage zum Gewinn von Autorität, indem man sich selbst als Persönlichkeit dem Kind gegenüber erkennbar macht, ein offenes Ohr hat, Hilfestellung zur Selbstentwicklung gibt, mit Denken und Fühlen Distanz bewahrt und sich auf eine Beziehung mit dem Kind einlässt.
Auswirkungen der demokratischen Erziehung
Führt bei Kindern zu Selbstachtung, dem Aufbau des Selbstwertgefühls sowie einer positiven Wertschätzung der eigenen Person. Sie schützt vor ausweichenden und abweichenden Bewältigungsmechanismen wie Aggressivität (dem Außen und sich selbst gegenüber) sowie vor Depressionen.