1/9
Lernkarten im Vokabelstil über die wichtigsten Inhalte zu Stottern in Kindergarten, Schule und Sprachheilschulen.
Erzieherinnen (Rolle bei Stotterbeginn)
Häufig die ersten Ansprechpartnerinnen für Eltern; mehr Wissen über Stottern gibt ihnen Sicherheit, da das Thema in der Ausbildung oft nur wenig behandelt wird.
Ursache von Stottern in Bezug auf die Eltern
Wird nicht durch falsches Verhalten oder falsche Erziehung der Eltern verursacht; eine derartige Annahme verunsichert Eltern und erzeugt Schuldgefühle.
Zusammenarbeit bei logopädischer Therapie
Kooperation zwischen Erzieherinnen und Therapeuten, bei der Erzieherinnen wichtige Beobachtungen aus unterschiedlichen Gesprächssituationen weitergeben können.
Häufigkeit von Stottern bei Schulkindern
Betrifft laut Text etwa 1% der Schülerinnen und Schüler, möglicherweise sogar mehr.
Spontanremission
Das selbstständige Verschwinden des Stotterns bei einem Teil der Grundschulkinder ohne therapeutischen Eingriff.
Regelschule (Belastungsfaktoren)
Schulform, die von den meisten stotternden Kindern besucht wird; Schwierigkeiten entstehen häufig durch große Klassen, mangelnde individuelle Förderung und soziale Gruppendynamiken.
Sprachheilschulen (Vor- und Nachteile)
Bieten Entlastung durch kleine Klassen und Gemeinschaft mit anderen sprachbehinderten Kindern, bergen jedoch die Gefahr einer Sonder- oder Schonraumsituation mit zu wenig Kontakt zum regulären Umfeld.
Fortbildungen und Supervision für Lehrkräfte
Unterstützende Maßnahmen an Regelschulen, die Lehrkräften helfen sollen, Unsicherheiten im Umgang mit stotternden Kindern gezielt abzubauen.
Verbesserungsmöglichkeiten an Regelschulen
Kleinere Lerngruppen, individuelle Lernbedingungen und gesteigerte Aufmerksamkeit für das soziale Miteinander.
Grundprinzip laut Merksatz
Nicht das stotternde Kind muss sich allein anpassen, sondern Kindergarten, Schule und soziales Umfeld müssen Bedingungen schaffen, die das Kind entlasten und unterstützen.