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Umfassende Karteikarten zu Schl¸sseldaten der deutschen und europ‰ischen Geschichte, den Bundeskanzlern, Bundespr‰sidenten, Auflenministern der Bundesrepublik Deutschland sowie den Erweiterungsrunden der Europ‰ischen Union.
Wiener Kongress
1815: Neuordnung Europas nach Napoleon und Gr¸ndung des Deutschen Bundes.
M‰rzrevolution
1848/49: Revolution‰re Bewegung mit der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche.
Gr¸ndung des Deutschen Kaiserreichs
18.1.1871: Proklamation in Versailles mit Bismarck als erstem Reichskanzler.
Beginn des Ersten Weltkriegs
1914: Ausgelˆst durch das Attentat von Sarajevo am 28.6.
Ausrufung der Republik und Waffenstillstand (1918)
9./11.11.1918: Ausrufung der Republik am 9.11. und Abschluss des Waffenstillstands am 11.11.
Weimarer Verfassung und Versailler Vertrag
1919: Verabschiedung der Weimarer Verfassung sowie Unterzeichnung des Versailler Vertrags am 28.6.
Hyperinflation und Hitlerputsch
1923: Hˆhepunkt der Inflation sowie Hitlerputsch in M¸nchen am 9.11.
Weltwirtschaftskrise
1929: Beginn der globalen Wirtschaftskrise durch den Schwarzen Donnerstag/Freitag im Oktober.
„Machtergreifung“ Hitlers
30.1.1933: Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt.
N¸rnberger Rassegesetze
1935: Erlass der antisemitischen Rassengesetze durch das NS-Regime.
Novemberpogrome („Reichspogromnacht“)
9.11.1938: Organisierte Gewaltaktionen und Pogrome gegen die j¸dische Bevˆlkerung.
‹berfall auf Polen
1.9.1939: Deutscher Angriff auf Polen, der den Beginn des Zweiten Weltkriegs markiert.
Wannsee-Konferenz
20.1.1942: Tagung zur Organisation und Koordinierung des Vˆlkermords an den europ‰ischen Juden.
Attentat auf Hitler (20.7.1944)
20.7.1944: Fehlgeschlagenes Attentat und Umsturzversuch durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg.
Bedingungslose Kapitulation Deutschlands
8.5.1945: Kapitulation der Wehrmacht und offizielles Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa.
Potsdamer Konferenz, UN-Gr¸ndung und N¸rnberger Prozesse
1945: Potsdamer Konferenz (Juli/Aug.), Gr¸ndung der Vereinten Nationen (24.10.) und Beginn der N¸rnberger Prozesse (20.11.).
Truman-Doktrin und Marshallplan
1947: Verk¸ndung der Truman-Doktrin und Ank¸ndigung des Marshallplans (ERP ab 1948).
Berlin-Blockade und Luftbr¸cke
1948/49: Sowjetische Blockade West-Berlins und alliierte Luftbr¸cke im Gefolge der W‰hrungsreform vom 20.6.1948.
Gr¸ndung der NATO
4.4.1949: Gr¸ndung des nordatlantischen Verteidigungsb¸ndnisses durch die Unterzeichnung des Washingtoner Vertrags.
Verk¸ndung des Grundgesetzes
23.5.1949: Verk¸ndung des Grundgesetzes und damit offizielle Gr¸ndung der Bundesrepublik Deutschland.
Gr¸ndung der DDR
7.10.1949: Gr¸ndung der Deutschen Demokratischen Republik auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone.
Montanunion (EGKS)
1951: Gr¸ndung der Europ‰ischen Gemeinschaft f¸r Kohle und Stahl durch Belgien, BRD, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande.
Volksaufstand in der DDR
17.6.1953: Landesweiter Aufstand gegen die SED-Diktatur, der gewaltsam niedergeschlagen wurde.
NATO-Beitritt der BRD und Warschauer Pakt
1955: Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur NATO und als Reaktion die Gr¸ndung des Warschauer Pakts.
Rˆmische Vertr‰ge
1957: Vertr‰ge zur Gr¸ndung der Europ‰ischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europ‰ischen Atomgemeinschaft (Euratom).
Bau der Berliner Mauer
13.8.1961: Beginn der Errichtung der Berliner Mauer durch das DDR-Regime.
…lysÈe-Vertrag
22.1.1963: Deutsch-franzˆsischer Freundschaftsvertrag, unterzeichnet von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.
Neue Ostpolitik
1969–1974: Politik der sozial-liberalen Koalition unter Kanzler Willy Brandt unter dem Leitmotiv „Wandel durch Annäherung“.
Moskauer und Warschauer Vertrag
1970: Vertr‰ge zur Entspannungspolitik; umfasst den historischen Kniefall von Warschau durch Willy Brandt am 7.12.
Grundlagenvertrag
1972: Vertrag ¸ber die Grundlagen der Beziehungen zwischen BRD und DDR (in Kraft getreten 1973).
UN-Beitritt von BRD und DDR
18.9.1973: Gleichzeitige Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik in die Vereinten Nationen.
KSZE-Schlussakte von Helsinki
1975: Unterzeichnung der Schlussakte der Konferenz ¸ber Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
NATO-Doppelbeschluss und erste Direktwahl des Europ‰ischen Parlaments
1979: Beschluss der NATO zur Nachr¸stung bei gleichzeitigem Verhandlungsangebot sowie die erste allgemeine Direktwahl zum Europ‰ischen Parlament.
Fall der Berliner Mauer
9.11.1989: ÷ffnung der innerdeutschen Grenze und der Berliner Mauer im Zuge der Friedlichen Revolution in der DDR.
Zwei-plus-Vier-Vertrag
12.9.1990: Vertrag zwischen BRD, DDR, USA, UdSSR, Frankreich und Groflbritannien zur Regelung der ‰ufleren Aspekte der deutschen Einheit.
Deutsche Wiedervereinigung
3.10.1990: Wirksamwerden des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik Deutschland.
Vertrag von Maastricht
1992/93: Vertrag zur Gr¸ndung der Europ‰ischen Union (unterzeichnet am 7.2.1992, in Kraft getreten am 1.11.1993).
Schengen-Abkommen und EU-Erweiterung 1995
1995: Inkrafttreten des Schengener Abkommens zum Wegfall von Grenzkontrollen sowie EU-Beitritt von ÷sterreich, Finnland und Schweden.
Einf¸hrung des Euro
1999/2002: Einf¸hrung des Euro als Buchgeld (1999) und Einf¸hrung als offizielles Bargeld (2002).
EU-Osterweiterung (2004)
1.5.2004: Historische Erweiterung der Europ‰ischen Union um zehn L‰nder.
Vertrag von Lissabon
1.12.2009: Inkrafttreten des Reformvertrags zur institutionellen Erneuerung der Europ‰ischen Union.
Fl¸chtlingskrise und Pariser Klimaabkommen
2015: Zuspitzung der europ‰ischen Fl¸chtlingskrise und Verabschiedung des globalen Pariser Klimaabkommens im Dezember.
Brexit
23.6.2016 Referendum ¸ber den Austritt aus der EU; der offizielle Austritt des Vereinigten Kˆnigreichs erfolgte am 31.1.2020.
Russischer Angriff auf die Ukraine und „Zeitenwende“
24.2.2022: Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine; „Zeitenwende“-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz am 27.2.2022.
Bundestagswahl 2025 und Regierungsbildung Merz
23.2.2025: Bundestagswahl; Friedrich Merz wurde am 6.5.2025 zum Bundeskanzler gew‰hlt.
Konrad Adenauer
Bundeskanzler 1949–1963 (CDU); Pr‰gende Themen: Westbindung, NATO-Beitritt, Montanunion, Rˆmische Vertr‰ge, …lysÈe-Vertrag.
Ludwig Erhard
Bundeskanzler 1963–1966 (CDU); Verbunden mit dem westdeutschen „Wirtschaftswunder“ und dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft.
Kurt Georg Kiesinger
Bundeskanzler 1966–1969 (CDU); F¸hrte die erste Grofle Koalition auf Bundesebene (CDU/CSU–SPD).
Willy Brandt
Bundeskanzler 1969–1974 (SPD); Sozial-liberale Koalition (SPD–FDP); Neue Ostpolitik; Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis 1971.
Helmut Schmidt
Bundeskanzler 1974–1982 (SPD); Amtszeit gepr‰gt von der Konfrontation mit dem RAF-Terrorismus („Deutscher Herbst“) und dem NATO-Doppelbeschluss.
Helmut Kohl
Bundeskanzler 1982–1998 (CDU); Koalition CDU/CSU–FDP; Kanzler der Deutschen Einheit, des Vertrags von Maastricht und der Einf¸hrung des Euro.
Gerhard Schrˆder
Bundeskanzler 1998–2005 (SPD); Rot-Gr¸ne Koalition; Reformprogramm Agenda 2010; Nein zur Teilnahme am Irakkrieg.
Angela Merkel
Bundeskanzlerin 2005–2021 (CDU); Erste Bundeskanzlerin; Regierte in mehreren Groflen Koalitionen; gepr‰gt durch Eurokrise und Fl¸chtlingskrise.
Olaf Scholz
Bundeskanzler 2021–2025 (SPD); F¸hrte die Ampel-Koalition (SPD, Gr¸ne, FDP); Proklamierte die sicherheitspolitische „Zeitenwende“.
Friedrich Merz
Bundeskanzler seit 2025 (CDU); F¸hrt eine Koalition aus CDU/CSU und SPD.
Theodor Heuss
Erster Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1949–1959).
Heinrich L¸bke
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1959–1969).
Gustav Heinemann
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1969–1974).
Walter Scheel
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1974–1979).
Karl Carstens
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1979–1984).
Richard von Weizs‰cker
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1984–1994).
Roman Herzog
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1994–1999).
Johannes Rau
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 1999–2004).
Horst Kˆhler
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 2004–2010).
Christian Wulff
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 2010–2012).
Joachim Gauck
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland (Amtszeit: 2012–2017).
Frank-Walter Steinmeier (Bundespr‰sident)
Bundespr‰sident der Bundesrepublik Deutschland seit 2017.
Hans-Dietrich Genscher
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 1974 bis 1992 (FDP).
Klaus Kinkel
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 1992 bis 1998 (FDP).
Joschka Fischer
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 1998 bis 2005 (Gr¸ne).
Frank-Walter Steinmeier (Auflenminister)
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 2005 bis 2009 sowie erneut von 2013 bis 2017 (SPD).
Guido Westerwelle
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 2009 bis 2013 (FDP).
Sigmar Gabriel
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 2017 bis 2018 (SPD).
Heiko Maas
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland von 2018 bis 2021 (SPD).
Annalena Baerbock
Auflenministerin der Bundesrepublik Deutschland von 2021 bis 2025 (Gr¸ne).
Johann Wadephul
Auflenminister der Bundesrepublik Deutschland seit 2025 (CDU).
EU-Gr¸ndungsmitglieder (1951/58)
Belgien, BRD, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande.
EU-Erweiterung 1973
Beitritt von D‰nemark, Irland und dem Vereinigten Kˆnigreich (UK trat 2020 aus).
EU-Erweiterungen 1981 und 1986 (S¸derweiterung)
Beitritt von Griechenland (1981) sowie Spanien und Portugal (1986).
EU-Erweiterung 1995
Beitritt von ÷sterreich, Finnland und Schweden.
EU-Erweiterung 2004 (Osterweiterung)
Beitritt von zehn Staaten: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern.
EU-Erweiterungen 2007 und 2013
Beitritt von Bulgarien und Rum‰nien (2007) sowie Beitritt von Kroatien (2013, bisher letzter Beitritt).