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Aufbau Phospholipid
Hydrophiler (polarer) Kopf aus Cholin, Phosphat, Glycerin + hydrophober (unpolarer) Schwanz aus zwei Fettsäuren
Wie liegen Phospholipide in der Membran?
Doppelschicht: Köpfe nach außen (zum Wasser), Schwänze nach innen
Gorter & Grendel
Bilayer-Modell: Lipiddoppelschicht
Davson-Danielli (1935)
Erweiterung des Bilayer-Modells: Proteine liegen der hydrophilen Außenseite der Lipiddoppelschicht auf
Flüssig-Mosaik-Modell (Nicolson & Singer, 1972)
Zähflüssige Lipiddoppelschicht mit integrierten Proteinen, die sich bewegen können
Integrale Membranproteine
Durchdringen die Membran (manche sind nur teilweise verankert)
Warum ist das Flüssig-Mosaik-Modell wichtig?
Grundlage der aktuellen zellbiologischen Forschung
Mitochondrium Funktion
Zellatmung: Nährstoffe werden unter Sauerstoffverbrauch gespalten, Energie wird in ATP umgewandelt
Mitochondrium Größe
ca. 1 µm lang, 0,5 µm breit
Mitochondrium Membranen
Doppelmembran (je ca. 7,5 nm dick), Intermembranraum ca. 10 nm breit
Äußere Mitochondrienmembran
Glatt
Innere Mitochondrienmembran
Stark eingestülpt (Cristae), vergrößert die Oberfläche für Enzyme und Proteinkomplexe der Energiegewinnung
Cristae
Einstülpungen der inneren Mitochondrienmembran
Matrix
Innenraum des Mitochondriums, hier läuft u. a. der Zitronensäurezyklus
Wo sitzen die Enzyme der Zellatmung?
In der inneren Mitochondrienmembran
Wo kommen viele Mitochondrien vor?
In Zellen mit hohem Energiebedarf, z. B. Muskelzellen
Chloroplast Funktion
Fotosynthese
Chloroplast Membranen (1–3)
Äußere Membran, Intermembranraum, innere Membran
Chloroplast Stroma
Grundsubstanz um die Thylakoide
Granum
Stapel von Thylakoiden
Thylakoid
Membransäckchen, Lichtreaktion der Fotosynthese
Weitere Strukturen im Chloroplast
Stärkekorn, Ribosomen, DNA, Plastoglobulus (Lipidtröpfchen)
Endosymbiontenhypothese
Mitochondrien (und Chloroplasten) stammen von Bakterien, die von größeren Zellen aufgenommen wurden
Ablauf Endosymbiose Mitochondrium
Bakterium nutzt Sauerstoff zur Energiegewinnung → wird per Endozytose umflossen → Symbiose: Wirtszelle bekommt Energie, Bakterium wird ernährt
Warum hat das Mitochondrium zwei Membranen?
Innere = ursprüngliche äußere Membran des Bakteriums, äußere = Membran der Wirtszelle
Was ist eine Symbiose?
Beide Partner ziehen Nutzen aus der Verbindung
Konjugation Definition
Austausch von genetischem Material (Plasmid) zwischen Bakterien über direkten Kontakt (Pilus)
Konjugation Schritt 1
Spender (F-Plasmid) bildet Pilus zum Empfänger (ohne Plasmid)
Konjugation Schritt 2
Pilus zieht beide Zellen zusammen
Konjugation Schritt 3
Relaxasom schneidet das Plasmid auf, Einzelstrang wird über das Transferasom übertragen, DNA-Polymerase ergänzt den Gegenstrang
Konjugation Schritt 4
Beide Zellen besitzen das F-Plasmid: alter und neuer Spender
Warum ist Konjugation wichtig?
Resistenzen (z. B. gegen Antibiotika) werden weitergegeben
Chromosomale DNA vs. F-Plasmid
Chromosomale DNA = Haupt-DNA der Zelle, F-Plasmid = kleiner DNA-Ring, wird übertragen