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Vokabel-Lernkarten zu den Themen Proteine, Peptidbindungen, Enzyme, DNA, RNA, Proteinbiosynthese, Codesonne, Lipide und Kohlenhydrate basierend auf den Vorlesungsnotizen.
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Primärstruktur
Die Reihenfolge (Sequenz) der Aminosäuren in einem Protein.
Sekundärstruktur
Eine Ebene der Proteinstruktur, die unter anderem α-Helices und β-Faltblätter umfasst.
Tertiärstruktur
Die vollständige räumliche Faltung einer einzelnen Polypeptidkette.
Quartärstruktur
Eine Überstruktur, die nur bei Proteinen vorhanden ist, die aus mehreren Polypeptidketten bestehen.
Standard-Aminosäuren
Die 20 verschiedenen Aminosäuren, aus denen Proteine aufgebaut werden.
Hydrophile Aminosäurereste
Aminosäurereste, die gut mit Wasser wechselwirken können.
Lipophile Aminosäurereste
Aminosäurereste, die meist ungeladen und unpolar sind.
Peptidbindung
Eine Bindung, die entsteht, wenn eine Carboxylgruppe und eine Aminogruppe unter Abspaltung von Wasser miteinander reagieren, und zwar zwischen dem Kohlenstoffatom der Carboxylgruppe und dem Stickstoffatom der Aminogruppe.
Dipeptid
Ein Molekül, das aus zwei Aminosäuren besteht und eine Peptidbindung besitzt.
Enzyme
Biologische Katalysatoren, die die Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion senken, die Reaktion beschleunigen und dabei nicht verbraucht werden.
Aktives Zentrum
Der Bereich eines Enzyms, der bestimmte Substrate bindet.
Substratspezifität
Die Eigenschaft eines Enzyms, nur bestimmte Substrate umsetzen zu können.
Kompetitive Hemmung
Eine Form der Hemmung, bei der Hemmstoff und Substrat um das aktive Zentrum konkurrieren; sie kann durch Erhöhung der Substratkonzentration abgeschwächt werden.
Nichtkompetitive Hemmung
Eine Form der Hemmung, bei der der Hemmstoff an einer anderen Stelle als dem aktiven Zentrum bindet.
Irreversible Hemmung
Eine Hemmung, die dazu führen kann, dass ein Enzym dauerhaft funktionsunfähig wird.
DNA (Desoxyribonukleinsäure)
Ein aus zwei antiparallelen Polynukleotidsträngen aufgebautes Doppelhelix-Molekül, das die Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin enthält und genetische Information speichert.
DNA-Nukleotid
Ein Baustein der DNA, der aus dem Zucker Desoxyribose, einer Phosphatgruppe und einer der Basen (Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin) besteht.
Semikonservatives Prinzip
Das Prinzip der DNA-Replikation, bei dem jeder der beiden ursprünglichen Stränge als Vorlage für einen neuen Strang dient.
RNA (Ribonukleinsäure)
Ein meist einzelsträngiges Molekül, das als Zucker Ribose und als Basen Adenin, Uracil, Guanin sowie Cytosin besitzt.
mRNA
Messenger-RNA; transportiert genetische Information von der DNA zu den Ribosomen.
tRNA
Transfer-RNA; transportiert Aminosäuren zu den Ribosomen und besitzt ein Anticodon, das komplementär zu einem mRNA-Codon ist.
rRNA
Ribosomale RNA; ist Bestandteil der Ribosomen.
Transkription
Der Prozess der Proteinbiosynthese, bei dem DNA-Information anhand eines DNA-Abschnitts in eine mRNA-Sequenz übertragen wird (bei Eukaryoten im Zellkern).
Translation
Der Prozess an den Ribosomen, bei dem die Basensequenz der mRNA direkt in eine Aminosäuresequenz übersetzt und eine Aminosäurekette aufgebaut wird.
Codon
Eine Abfolge aus drei aufeinanderfolgenden Nukleotiden beziehungsweise Basen der mRNA, die für eine bestimmte Aminosäure oder ein Stoppsignal codiert.
Startcodon AUG
Das Codon der mRNA, das für Methionin codiert und als Startzeichen der Translation dient.
Stoppcodons
Die mRNA-Codons UAA, UAG und UGA, die die Translation beenden und für keine Aminosäure codieren.
Codesonne
Eine Darstellung zur Zuordnung von mRNA-Codons zu Aminosäuren, die von der ersten Base im Zentrum nach außen gelesen wird.
Fettmolekül
Ein zu den Lipiden gehörendes Molekül, das aus Glycerin und drei Fettsäuren besteht.
Gesättigte Fettsäuren
Fettsäuren, die keine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung besitzen.
Ungesättigte Fettsäuren
Fettsäuren, die mindestens eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung besitzen.
Phospholipide
Lipide mit sowohl einem hydrophilen als auch einem lipophilen Bereich, die eine wichtige Rolle beim Aufbau biologischer Membranen spielen.
Monosaccharid
Ein Einfachzucker, wie zum Beispiel Glucose.
Polysaccharide
Vielfachzucker wie Stärke und Glykogen, die aus vielen miteinander verbundenen Glucoseeinheiten bestehen.