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Konfigurationsraum
Ein affiner Raum A, der den physikalischen dreidimensionalen Raum beschreibt, in dem zwei Punkte durch einen Vektor in Beziehung stehen.
Tangentenvektor
Ein Vektor, der in einem Punkt p an eine Kurve C gehört und die Richtungsableitung einer Funktion entlang dieser Kurve angibt.
Vektorfeld
Eine Abbildung, die jedem Punkt eines Raumes einen Vektor zuordnet.
Gradient
Ein Differentialoperator (∇), der auf eine skalare Funktion wirkt und ein Vektorfeld erzeugt, das die Richtung des stärksten Anstiegs angibt: ∇f.
Divergenz
Das Skalarprodukt des Nabla-Operators mit einem Vektorfeld; sie gibt an, ob ein Feld Quellen oder Senken an einem Punkt besitzt: ∇⋅A.
Rotation
Das Vektorprodukt des Nabla-Operators mit einem Vektorfeld; sie beschreibt die Wirbelstärke des Feldes: ∇×A.
Laplace-Operator
Ein Differentialoperator zweiter Ordnung (Δ), definiert als das Skalarprodukt des Nabla-Operators mit sich selbst: Δ=∇⋅∇=∇2.
Distribution
Ein kontinuierliches lineares Funktional auf dem Raum der Testfunktionen, oft als verallgemeinerte Funktion bezeichnet (z.B. Delta-Distribution δ(x)).
Fourier-Transformation
Ein mathematisches Verfahren, das Funktionen in ihre Frequenzanteile zerlegt; wandelt Differentialoperatoren in algebraische Faktoren um: f~(k)=∫f(x)e−ikxdx.
Holomorph
Bezeichnung für eine komplexe Funktion, die in einem Gebiet stetig differenzierbar (analytisch) ist.
Residuensatz
Ein Satz zur Berechnung von Wegintegralen komplexer Funktionen: ∮f(z)dz=2πi∑Res(f,zk), wobei Res die Residuen an Polstellen sind.
Lorentz-Kraft
Die Kraft auf eine bewegte Punktladung: F=q(E+v×B).
Permittivität des Vakuums (ϵ0)
Die elektrische Feldkonstante, die die Durchlässigkeit des Vakuums für elektrische Felder beschreibt.
Magnetische Flussdichte (B)
Vektorfeld, das die magnetische Kraftwirkung auf bewegte Ladungen beschreibt; gemessen in Tesla (T).
Induktionsgesetz
Teil der Maxwell-Gleichungen: ∇×E=−∂t∂B. Ein sich änderndes Magnetfeld erzeugt ein elektrisches Wirbelfeld.
Eichinvarianz
Die Invarianz der Felder E und B unter Transformationen der Potentiale: A→A+∇Λ und Φ→Φ−∂t∂Λ.
Multipolentwicklung
Reihenentwicklung des Potentials nach Potenzen von 1/r: Φ(r)=4πϵ01(rq+r2p⋅r^+…), mit Monopol-, Dipol- und Quadrupoltermen.
Poynting-Vektor
Beschreibt die Energieflussdichte: S=μ01(E×B).
Retardiertes Potential
Lösungen der Wellengleichung unter Berücksichtigung der Lichtlaufzeit: Φ(r,t)=4πϵ01∫∣r−r′∣ρ(r′,t−∣r−r′∣/c)d3r′.
Sagnac-Effekt
Ein relativistisches Phänomen in rotierenden Systemen, bei dem entgegengesetzt umlaufende Lichtstrahlen unterschiedliche Laufzeiten benötigen.
Inertialsystem
Ein Bezugssystem, in dem sich kräftefreie Körper geradlinig und gleichförmig bewegen oder ruhen (a=0).
Zeitdilatation
Verlangsamung der Zeit in bewegten Systemen: Δt=γΔτ mit dem Lorentz-Faktor γ=1−v2/c21.
Längenkontraktion
Verkürzung bewegter Objekte in Bewegungsrichtung: L=L<em>01−v2/c2=γL</em>0.
Kramers-Kronig-Relationen
Zusammenhänge zwischen Real- und Imaginärteil der dielektrischen Funktion ε(ω), basierend auf Kausalität.
Maxwellsche Feldstärketensor (Fμν)
Antisymmetrischer Tensor, der E- und B-Felder in Lorentz-kovarianter Form vereint, wobei F0i=−Ei/c und Fij=−εijkBk.
Maxwell-Gleichungen (Vakuum)
Das System aus 4 Differentialgleichungen: 1) ∇⋅E=ϵ<em>0ρ, 2) ∇⋅B=0, 3) ∇×E=−∂t∂B, 4) ∇×B=μ</em>0j+μ<em>0ϵ</em>0∂t∂E.
Kontinuitätsgleichung
Ausdruck der Ladungserhaltung im Differentialform: ∂t∂ρ+∇⋅j=0.
Elektromagnetische Wellengleichung
Partielle Differentialgleichung für Felder im Vakuum: (Δ−c21∂t2∂2)E=0 (analog für B, Φ und A).
Beziehung: Potentiale zu Feldern
Definition der Felder durch Potentiale: B=∇×A und E=−∇Φ−∂t∂A.
Lorentz-Transformation (x-Boost)
Transformation zwischen Inertialsystemen: x′=γ(x−vt), t′=γ(t−c2vx), y′=y, z′=z.
Energiedichte (u)
Die im elektromagnetischen Feld gespeicherte Energie pro Volumen: u=21(ϵ<em>0E2+μ</em>01B2).
Stationäre Maxwell-Gleichungen (Elektrostatik)
Gleichungen für zeitunabhängige Felder (∂t∂=0): ∇⋅E=ϵ0ρ und ∇×E=0.
Konfigurationsraum
Ein affiner Raum A, der den physikalischen dreidimensionalen Raum beschreibt, in dem zwei Punkte durch einen Vektor in Beziehung stehen.
Tangentenvektor
Ein Vektor, der in einem Punkt p an eine Kurve C gehört und die Richtungsableitung einer Funktion entlang dieser Kurve angibt.
Vektorfeld
Eine Abbildung, die jedem Punkt eines Raumes einen Vektor zuordnet.
Gradient
Ein Differentialoperator (∇), der auf eine skalare Funktion wirkt und ein Vektorfeld erzeugt, das die Richtung des stärksten Anstiegs angibt: ∇f.
Divergenz
Das Skalarprodukt des Nabla-Operators mit einem Vektorfeld; sie gibt an, ob ein Feld Quellen oder Senken an einem Punkt besitzt: ∇⋅A.
Rotation
Das Vektorprodukt des Nabla-Operators mit einem Vektorfeld; sie beschreibt die Wirbelstärke des Feldes: ∇×A.
Laplace-Operator
Ein Differentialoperator zweiter Ordnung (Δ), definiert als das Skalarprodukt des Nabla-Operators mit sich selbst: Δ=∇⋅∇=∇2.
Distribution
Ein kontinuierliches lineares Funktional auf dem Raum der Testfunktionen, oft als verallgemeinerte Funktion bezeichnet (z.B. Delta-Distribution δ(x)).
Fourier-Transformation
Ein mathematisches Verfahren, das Funktionen in ihre Frequenzanteile zerlegt; wandelt Differentialoperatoren in algebraische Faktoren um: f~(k)=∫f(x)e−ikxdx.
Holomorph
Bezeichnung für eine komplexe Funktion, die in einem Gebiet stetig differenzierbar (analytisch) ist.
Residuensatz
Ein Satz zur Berechnung von Wegintegralen komplexer Funktionen: ∮f(z)dz=2πi∑Res(f,zk), wobei Res die Residuen an Polstellen sind.
Lorentz-Kraft
Die Kraft auf eine bewegte Punktladung: F=q(E+v×B).
Permittivität des Vakuums (ϵ0)
Die elektrische Feldkonstante, die die Durchlässigkeit des Vakuums für elektrische Felder beschreibt.
Magnetische Flussdichte (B)
Vektorfeld, das die magnetische Kraftwirkung auf bewegte Ladungen beschreibt; gemessen in Tesla (T).
Induktionsgesetz
Teil der Maxwell-Gleichungen: ∇×E=−∂t∂B. Ein sich änderndes Magnetfeld erzeugt ein elektrisches Wirbelfeld.
Eichinvarianz
Die Invarianz der Felder E und B unter Transformationen der Potentiale: A→A+∇Λ und Φ→Φ−∂t∂Λ.
Multipolentwicklung
Reihenentwicklung des Potentials nach Potenzen von 1/r: Φ(r)=4πϵ01(rq+r2p⋅r^+…), mit Monopol-, Dipol- und Quadrupoltermen.
Poynting-Vektor
Beschreibt die Energieflussdichte: S=μ01(E×B).
Retardiertes Potential
Lösungen der Wellengleichung unter Berücksichtigung der Lichtlaufzeit: Φ(r,t)=4πϵ01∫∣r−r′∣ρ(r′,t−∣r−r′∣/c)d3r′.
Sagnac-Effekt
Ein relativistisches Phänomen in rotierenden Systemen, bei dem entgegengesetzt umlaufende Lichtstrahlen unterschiedliche Laufzeiten benötigen.
Inertialsystem
Ein Bezugssystem, in dem sich kräftefreie Körper geradlinig und gleichförmig bewegen oder ruhen (a=0).
Zeitdilatation
Verlangsamung der Zeit in bewegten Systemen: Δt=γΔτ mit dem Lorentz-Faktor γ=1−v2/c21.
Längenkontraktion
Verkürzung bewegter Objekte in Bewegungsrichtung: L=L<em>01−v2/c2=γL</em>0.
Kramers-Kronig-Relationen
Zusammenhänge zwischen Real- und Imaginärteil der dielektrischen Funktion ε(ω), basierend auf Kausalität.
Maxwellsche Feldstärketensor (Fμν)
Antisymmetrischer Tensor, der E- und B-Felder in Lorentz-kovarianter Form vereint, wobei F0i=−Ei/c und Fij=−εijkBk.
Maxwell-Gleichungen (Vakuum)
Das System aus 4 Differentialgleichungen: 1) ∇⋅E=ϵ<em>0ρ, 2) ∇⋅B=0, 3) ∇×E=−∂t∂B, 4) ∇×B=μ</em>0j+μ<em>0ϵ</em>0∂t∂E.
Kontinuitätsgleichung
Ausdruck der Ladungserhaltung im Differentialform: ∂t∂ρ+∇⋅j=0.
Elektromagnetische Wellengleichung
Partielle Differentialgleichung für Felder im Vakuum: (Δ−c21∂t2∂2)E=0 (analog für B, Φ und A).
Beziehung: Potentiale zu Feldern
Definition der Felder durch Potentiale: B=∇×A und E=−∇Φ−∂t∂A.
Lorentz-Transformation (x-Boost)
Transformation zwischen Inertialsystemen: x′=γ(x−vt), t′=γ(t−c2vx), y′=y, z′=z.
Energiedichte (u)
Die im elektromagnetischen Feld gespeicherte Energie pro Volumen: u=21(ϵ<em>0E2+μ</em>01B2).
Stationäre Maxwell-Gleichungen (Elektrostatik)
Gleichungen für zeitunabhängige Felder (∂t∂=0): ∇⋅E=ϵ0ρ und ∇×E=0.
Poisson-Gleichung
Die inhomogene Differentialgleichung für das elektrische Potential: ΔΦ=−ϵ0ρ.
Lorenz-Eichung
Eichbedingung zur Entkopplung der Potentialgleichungen: ∇⋅A+c21∂t∂Φ=0.
Coulomb-Eichung
Eichbedingung, die besagt, dass das Vektorpotential divergenzfrei ist: ∇⋅A=0.
Gaußscher Integralsatz
Verbindung zwischen Volumenintegral der Divergenz und Oberflächenfluss: ∫<em>V(∇⋅A)d3r=∮</em>∂VA⋅da.
Stokesscher Integralsatz
Verbindung zwischen Flächenintegral der Rotation und Linienintegral entlang des Randes: ∫<em>S(∇×A)⋅da=∮</em>∂SA⋅dl.
Vierervektor der Stromdichte (jμ)
Vereint Ladungsdichte ρ und Stromdichte j: jμ=(cρ,j).
Inhomogene Maxwell-Gleichung (Kovarant)
Die relativistische Form der Maxwell-Gleichungen mit Quellen: ∂<em>μFμν=μ</em>0jν.
Biot-Savart-Gesetz
Berechnet die magnetische Flussdichte B einer stationären Stromverteilung: B(r)=4πμ0∫∣r−r′∣3j(r′)×(r−r′)d3r′.
Cauchy-Riemann-Gleichungen
Bedingungen für die komplexe Differenzierbarkeit von f(z)=u+iv: ∂x∂u=∂y∂v und ∂y∂u=−∂x∂v.
Relativistische Energie-Impuls-Beziehung
Zusammenhang zwischen Energie E, Impuls p und Ruhemasse m: E2=(cp)2+(mc2)2.
Vektoridentität (Rotation der Rotation)
Wichtige Identität zur Herleitung der Wellengleichung: ∇×(∇×A)=∇(∇⋅A)−ΔA.
Konfigurationsraum
Ein affiner Raum A, der den physikalischen dreidimensionalen Raum beschreibt, in dem zwei Punkte durch einen Vektor in Beziehung stehen.
Tangentenvektor
Ein Vektor, der in einem Punkt p an eine Kurve C gehört und die Richtungsableitung einer Funktion entlang dieser Kurve angibt.
Vektorfeld
Eine Abbildung, die jedem Punkt eines Raumes einen Vektor zuordnet.
Gradient
Ein Differentialoperator (∇), der auf eine skalare Funktion wirkt und ein Vektorfeld erzeugt, das die Richtung des stärksten Anstiegs angibt: ∇f.
Divergenz
Das Skalarprodukt des Nabla-Operators mit einem Vektorfeld; sie gibt an, ob ein Feld Quellen oder Senken an einem Punkt besitzt: ∇⋅A.
Rotation
Das Vektorprodukt des Nabla-Operators mit einem Vektorfeld; sie beschreibt die Wirbelstärke des Feldes: ∇×A.
Laplace-Operator
Ein Differentialoperator zweiter Ordnung (Δ), definiert als das Skalarprodukt des Nabla-Operators mit sich selbst: Δ=∇⋅∇=∇2.
Distribution
Ein kontinuierliches lineares Funktional auf dem Raum der Testfunktionen, oft als verallgemeinerte Funktion bezeichnet (z.B. Delta-Distribution δ(x)).
Fourier-Transformation
Ein mathematisches Verfahren, das Funktionen in ihre Frequenzanteile zerlegt; wandelt Differentialoperatoren in algebraische Faktoren um: f~(k)=∫f(x)e−ikxdx.
Holomorph
Bezeichnung für eine komplexe Funktion, die in einem Gebiet stetig differenzierbar (analytisch) ist.
Residuensatz
Ein Satz zur Berechnung von Wegintegralen komplexer Funktionen: ∮f(z)dz=2πi∑Res(f,zk), wobei Res die Residuen an Polstellen sind.
Lorentz-Kraft
Die Kraft auf eine bewegte Punktladung: F=q(E+v×B).
Permittivität des Vakuums (ϵ0)
Die elektrische Feldkonstante, die die Durchlässigkeit des Vakuums für elektrische Felder beschreibt.
Magnetische Flussdichte (B)
Vektorfeld, das die magnetische Kraftwirkung auf bewegte Ladungen beschreibt; gemessen in Tesla (T).
Induktionsgesetz
Teil der Maxwell-Gleichungen: ∇×E=−∂t∂B. Ein sich änderndes Magnetfeld erzeugt ein elektrisches Wirbelfeld.
Eichinvarianz
Die Invarianz der Felder E und B unter Transformationen der Potentiale: A→A+∇Λ und Φ→Φ−∂t∂Λ.
Multipolentwicklung
Reihenentwicklung des Potentials nach Potenzen von 1/r: Φ(r)=4πϵ01(rq+r2p⋅r^+…), mit Monopol-, Dipol- und Quadrupoltermen.
Poynting-Vektor
Beschreibt die Energieflussdichte: S=μ01(E×B).
Retardiertes Potential
Lösungen der Wellengleichung unter Berücksichtigung der Lichtlaufzeit: Φ(r,t)=4πϵ01∫∣r−r′∣ρ(r′,t−∣r−r′∣/c)d3r′.
Sagnac-Effekt
Ein relativistisches Phänomen in rotierenden Systemen, bei dem entgegengesetzt umlaufende Lichtstrahlen unterschiedliche Laufzeiten benötigen.
Inertialsystem
Ein Bezugssystem, in dem sich kräftefreie Körper geradlinig und gleichförmig bewegen oder ruhen (a=0).
Zeitdilatation
Verlangsamung der Zeit in bewegten Systemen: Δt=γΔτ mit dem Lorentz-Faktor γ=1−v2/c21.
Längenkontraktion
Verkürzung bewegter Objekte in Bewegungsrichtung: L=L<em>01−v2/c2=γL</em>0.
Kramers-Kronig-Relationen
Zusammenhänge zwischen Real- und Imaginärteil der dielektrischen Funktion ε(ω), basierend auf Kausalität.
Maxwellsche Feldstärketensor (Fμν)
Antisymmetrischer Tensor, der E- und B-Felder in Lorentz-kovarianter Form vereint, wobei F0i=−Ei/c und Fij=−εijkBk.