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Flashcards zur Vorlesung über Emotion und Motivation, basierend auf den Vorlesungsfolien der Universität Bern.

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1
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Emodiversität (Emotionale Diversität)

Bezeichnet den Reichtum und die Abwechslung im Gefühlsleben einer Person, das heißt wie regelmäßig sie viele verschiedene positive wie negative Emotionen durchlebt.

2
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Gesundheitliche Vorteile hoher Emodiversität

Personen mit hoher Emodiversität zeigen weniger Anzeichen für eine Depression, weisen niedrigere Entzündungswerte auf und müssen seltener zum Arzt.

3
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Konstrukt

Ein nicht empirisch erkennbarer bzw. per se nicht beobachtbarer oder messbarer Sachverhalt innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie (z. B. Ärger oder Rückzug).

<p>Ein nicht empirisch erkennbarer bzw. per se nicht beobachtbarer oder messbarer Sachverhalt innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie (z. B. Ärger oder Rückzug).</p>
4
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Operationelle Definition

Die Messbar-Machung eines abstrakten Konstrukts über multiple beobachtbare beziehungsweise messbare Indikatoren.

5
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Etymologie (Herkunft) von Emotion

Leitet sich vom französischen Wort „émotion“ (émouvoir = bewegen; erregen) sowie den lateinischen Begriffen „emovere“ (herausbewegen; emporwühlen) und „movere“ (bewegen) ab.

6
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Philosophische Definition von Emotion

Eine nichtkognitive, vom Willen abgelöste Reaktion des Menschen auf Inhalte seines Lebens. Gefühle sind dabei nicht wahr oder falsch, sondern allenfalls adäquat oder inadäquat.

7
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Psychologische Definition von Emotion (Brandstätter et al., 2018)

Emotionen haben subjektiv erfahrbare und objektiv erfassbare Komponenten, die zielgerichtetes Verhalten begleiten beziehungsweise fördern und dem Organismus eine Anpassung an seine Lebensbedingungen ermöglichen.

8
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Drei Komponenten von Emotionen (Horstmann & Dreisbach, 2012)

Emotion ist ein objektgerichteter psychischer Zustand, der sich in

  • Veränderungen des Erlebens,

  • der körperlichen Vorgänge und

  • des Verhaltens äußert.


9
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Definition Motivation (Duden)

Leitet sich vom Lateinischen „movere“ (bewegen) ab und bezeichnet die Gesamtheit der Beweggründe oder Einflüsse, die eine Entscheidung oder Handlung beeinflussen und zu einer Handlungsweise anregen.

10
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Gegenstandsbereich der Motivationspsychologie

Das Erklären von drei zentralen Verhaltensaspekten:

  • Intensität,

  • Richtung und

  • Persistenz (Ausdauer) von Verhalten.


<p>Das Erklären von drei zentralen Verhaltensaspekten: </p><ul><li><p>Intensität, </p></li><li><p>Richtung und </p></li><li><p>Persistenz (Ausdauer) von Verhalten.</p></li></ul><p></p>
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Verhaltensrichtung

Ein Aspekt des Verhaltens in der Motivationspsychologie, der die Ausrichtung des Verhaltens auf ein bestimmtes Ziel oder die Entscheidung für eine Handlung erklärt.

<p>Ein Aspekt des Verhaltens in der Motivationspsychologie, der die Ausrichtung des Verhaltens auf ein bestimmtes Ziel oder die Entscheidung für eine Handlung erklärt.</p>
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Verhaltensintensität

Ein Aspekt des Verhaltens in der Motivationspsychologie, der sich auf

  • die Anstrengungsmobilisierung und das

  • Anstrengungserleben während einer Handlung bezieht.


13
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Persistenz (Ausdauer)

Ein Aspekt des Verhaltens in der Motivationspsychologie, der beschreibt, dass ein Handeln trotz Unterbrechungen, Ablenkungen oder Schwierigkeiten fortgesetzt wird.

14
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P×UP \times U Schema der Motivationspsychologie

Erklärungsmodell, nach dem Verhalten XX aus der Interaktion von Personenfaktoren (PP: Motive, Bedürfnisse, Interessen, Ziele) und Umweltfaktoren (UU: Gelegenheiten, Anreize) entsteht.

<p>Erklärungsmodell, nach dem Verhalten $$X$$ aus der Interaktion von Personenfaktoren ($$P$$: Motive, Bedürfnisse, Interessen, Ziele) und Umweltfaktoren ($$U$$: Gelegenheiten, Anreize) entsteht.</p>