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Trauerphasen nach E. Küber-Ross
Nicht wahrhaben wollen und Isolierung
Zorn
Verhandeln
Depression
Zustimmung
Hoffnung
Präoperative logopädische Gespräch Def.
Beratung bezeichnet:
Vorgang von Information
Orientierung und Klärung
Entscheidungshilfe und Empfehlungshilfe
Stützung und Begleitung angesichts einer belastenden Ratlosigkeit, Unsicherheit oder Hilfslosigkeit
zeitlich befristet, thematisch begrenzt
findet zwischen ExpertIn und LaiIn statt
Was beachten bei präoperativem logo Gespräch?
LogopädIn darf Diagnose nicht mitteilen
Sichern, dass P. informiert ist
bedenken: P. ist geschockt, nur begrenzt aufnahmefähig dadurch
umfassende Aufklärung über logopädische Diagnostik, Therapie
Checkliste machen
welche Möglichkeiten der Ersatzstimme
postoperative Funktionsveränderungen
Kontaktherstellung zum Kontaktbetreuer Selbsthilfeverband Kehlkopflosen
evt. Broschüren (Krebshilfe)
Präoperative Bestrahlung Radiatio 1
lokale Therapieform
als alleinige Therapiemaßnahme oder in Kombi mit anderen Verfahren
Ziel: Krebszellen komplett erfassen und zerstören
auch gesundes Gewebe erfasst ➤ kann sich weitestgehend regenerieren
kleinere Tumoren sollen durch Bestrahlung komplett zerfallen
Präoperative Bestrahlung Radiatio 2
Radatio präoperativ Therapie, Tumor soll schrumpfen, dann OP
Radiatio auch postoperativ
vorübergehende oder langfristig bestehende Nebenwirkungen
Nebenwirkungen während Bestrahlung
Wundheilungsstörungen
Nekrosen, Fisteln, Verbrennungen der Haut
Veränderungen kieferbereich
Mundtrockenheit und Schleimhautentzündungen
chronische Ödeme der laryngealen Weichteile
Schwellungen Halsweichteile
Veränderung Stimmqualität
Nebenwirkungen nach Bestrahlung
individuell unterschiedlich
trockene Schleimhaut
Ödem von Larynx, Hals, ggfs. Gesicht
Veränderung Stimme, ödembedingt
Pigmentveränderungen Haut
Wundheilungsstörung bei OP im bestrahlten Gewebe mit Gefahr Fistelbildung
Gefahr von stahlinduzierten Tumoren nach 20 Jahren
Operationen
Teilresektion/minimal-invasive Verfahren:
Entfernung von Mikrokarzinomen
Totale Laryngektomie:
Karzinomausdehnung auf Glottis
Wachstum in Zungengrund
Befall beider Aryknorpel
Eingeschränkte/aufgehobene StiLibeweglichkeit
Einbruch in umgebenden Strukturen
Durchwachsen des Knorpelskeletts
Übergreifen eines Hypopharynxkarzinoms
Resttumoren bei strahlentherapeutischer oder chirurgischer Behandlung
Funktioneller Misserfolg bei KK-Teilresektionen
Selten nach traumatischen Ereignissen
Operationsbedingte Schädigungen beim Hypopharynxkarzinom
hier werden auch Teile des Pharynx reseziert
Postop evtl. Narbenbildung und Substanzverlust ➤ Verengung Pharynxvolumens ➤ Dysphagie
Probleme beim Erlernen der Ösophagusstimme
Komplikationen der totalen Laryngektomie
Pharynxfistel
Postoperatives Delirium
Operationsmortalität
postop Phase
Postoperative Funktionsveränderungen
Logopädie stationär
Logopädische Therapie
Postoperative Funktionsveränderungen: Nase
Nasenatmung: atmen, anfeuchten, erwärmen und filtern der Nasenluft entfällt
Riechen: physiologisches Training, Nasenriechschlauch
Niesreiz: erhalten, Luftstoß aus Tracheostoma
Schnauzen: entfällt
Resonanz: eingeschränkt
Postoperative Funktionsveränderungen: Mund
Mundatmung: nicht möglich
Artikulation: möglich
Nahrungsaufnahme: i.d.r. möglich
Schmecken: evtl. möglich
Schlürfen: nicht möglich
Pusten/Pfeifen: mit Mundluft möglich
Saugen: evtl. eingeschränkt
Lachen: aphon
Gähnen: Reflex erhalten, Luftaustritt aus Stoma
Resonanz: erhalten
Postoperative Funktionsveränderungen: Pharynx
Stimmgebung: entfällt
Schlucken: Verschlucken durch operationsbedingte Trennung von Atem- und Speiseröhre nicht möglich (Ausnahme: bei Shunt-Ventil-Trägern)
Gurgeln: nicht möglich
Resonanz: eingeschränkt