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Flashcards zu den Führungstätigkeiten, Aktionsplanung, Risikomanagement und Produkten der Führung gemäss Behelf für Offiziersaspiranten der Luftwaffe.
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Drei Produkte der Führung
1. Führungskarte, 2. Synchromatrix, 3. Statusübersicht.
Aktionsplanung
Beschreibt die Abfolge der notwendigen Führungstätigkeiten zur Ausarbeitung einer konkreten, möglichen oder folgenden Aktion.
Problemerfassung
Führungstätigkeit zur Strukturierung komplexer Aufgaben, unterteilt in die Teilschritte Problementdeckung, Problemklärung und Problembeurteilung.

Viertelregel
Grundsatz der Zeitplanung: Maximal 1/4 der verfügbaren Zeit wird für die eigene Aktionsplanung aufgewendet, damit den unterstellten Stufen mindestens 3/4 der Zeit zur Vorbereitung verbleiben.
Sofortmassnahmen (Soma)
Frühzeitige Anordnungen zur optimalen Zeitnutzung, Informationsbeschaffung, Wahrung der Handlungsfreiheit und Einbindung Unterstellter, ohne den Entschluss vorwegzunehmen.

A-E-K Prinzip
Systematik der Lagebeurteilung: Aussage (Tatsachen/Fakten sammeln), Erkenntnis (Aussagen in Beziehung setzen) und Konsequenz (Handlungsrichtlinien ableiten).

Faktorengruppe AUGEZ
Die fünf zentralen Faktoren der Lagebeurteilung: Auftrag, Umwelt, Gegnerische Mittel, Eigene Mittel und Zeitverhältnisse.
Bestimmende Lageentwicklungsmöglichkeit (BLEM)
Die gegnerischen Konsequenzen mit der höchsten Gefährlichkeit und Wahrscheinlichkeit, worauf der eigene Entschluss primär ausgerichtet wird.
Weitere Lageentwicklungsmöglichkeiten (WLEM)
Gegnerische Optionen mit mittlerer Gefährlichkeit und Wahrscheinlichkeit, auf die mit Eventualplanungen reagiert wird.
Lageentwicklungsmöglichkeiten in allen Fällen (LEMiaF)
Gegnerische Handlungsoptionen mit tiefster Bewertung auf der Bedrohungsmatrix, auf die mit besonderen Anordnungen reagiert wird.

Risikomatrix
Matrix zur Bewertung von Risiken nach Schadenausmass und Eintretenswahrscheinlichkeit zur Unterteilung in hohes (untragbares), mittleres (erhebliches) und tiefes (tragbares) Risiko.
Schritte des Risikomanagements
Vierteiliger Prozess im Führungskreislauf: 1. Risiko erkennen, 2. Risiko bewerten, 3. Risiko bewältigen, 4. Risiko überwachen.
Variantenprüfung
Analyse eigener Handlungsalternativen anhand von fünf Kriterien: Angemessenheit, Exklusivität, Machbarkeit, Tragbarkeit und Vollständigkeit.
5-Punkte-Befehl
Standardisierter Aufbau einer militärischen Befehlsgebung: 1. Orientierung, 2. Absicht, 3. Aufträge, 4. Besondere Anordnungen, 5. Standorte.
Handlungsrichtlinien (HRL)
Konsequenzen BLAU mit zwingendem Charakter ('Ich muss…'), die in allen entwickelten Varianten berücksichtigt werden müssen.
Entschlussrelevante Konsequenzen (ER)
Konsequenzen BLAU mit wahlweisem Charakter ('Ich kann…'), aus deren Kombination unterschiedliche Eigener-Varianten gebildet werden.
Lagerapport (LR)
Formaler Rapport zur Beurteilung der aktuellen Lageentwicklung, Ermittlung von Handlungsbedarf und Entscheidung über Anpassung oder Neubeurteilung des Entschlusses.
7W-Fragen der Bedrohung
Frageschema zur Reglementarischen Ausformulierung der Bedrohung: WANN?, WOHER?, WOMIT?, WO DURCH?, WOHIN?, WOZU?, WIE WEITER?.