Führungstätigkeiten und Aktionsplanung - Schweizer Armee

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Flashcards zu den Führungstätigkeiten, Aktionsplanung, Risikomanagement und Produkten der Führung gemäss Behelf für Offiziersaspiranten der Luftwaffe.

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18 Terms

1
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Drei Produkte der Führung

1. Führungskarte, 2. Synchromatrix, 3. Statusübersicht.

2
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Aktionsplanung

Beschreibt die Abfolge der notwendigen Führungstätigkeiten zur Ausarbeitung einer konkreten, möglichen oder folgenden Aktion.

3
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Problemerfassung

Führungstätigkeit zur Strukturierung komplexer Aufgaben, unterteilt in die Teilschritte Problementdeckung, Problemklärung und Problembeurteilung.

4
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<p>Viertelregel</p>

Viertelregel

Grundsatz der Zeitplanung: Maximal 1/41/4 der verfügbaren Zeit wird für die eigene Aktionsplanung aufgewendet, damit den unterstellten Stufen mindestens 3/43/4 der Zeit zur Vorbereitung verbleiben.

5
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Sofortmassnahmen (Soma)

Frühzeitige Anordnungen zur optimalen Zeitnutzung, Informationsbeschaffung, Wahrung der Handlungsfreiheit und Einbindung Unterstellter, ohne den Entschluss vorwegzunehmen.

6
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<p>A-E-K Prinzip</p>

A-E-K Prinzip

Systematik der Lagebeurteilung: Aussage (Tatsachen/Fakten sammeln), Erkenntnis (Aussagen in Beziehung setzen) und Konsequenz (Handlungsrichtlinien ableiten).

7
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<p>Faktorengruppe AUGEZ</p>

Faktorengruppe AUGEZ

Die fünf zentralen Faktoren der Lagebeurteilung: Auftrag, Umwelt, Gegnerische Mittel, Eigene Mittel und Zeitverhältnisse.

8
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Bestimmende Lageentwicklungsmöglichkeit (BLEM)

Die gegnerischen Konsequenzen mit der höchsten Gefährlichkeit und Wahrscheinlichkeit, worauf der eigene Entschluss primär ausgerichtet wird.

9
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Weitere Lageentwicklungsmöglichkeiten (WLEM)

Gegnerische Optionen mit mittlerer Gefährlichkeit und Wahrscheinlichkeit, auf die mit Eventualplanungen reagiert wird.

10
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Lageentwicklungsmöglichkeiten in allen Fällen (LEMiaF)

Gegnerische Handlungsoptionen mit tiefster Bewertung auf der Bedrohungsmatrix, auf die mit besonderen Anordnungen reagiert wird.

11
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<p>Risikomatrix</p>

Risikomatrix

Matrix zur Bewertung von Risiken nach Schadenausmass und Eintretenswahrscheinlichkeit zur Unterteilung in hohes (untragbares), mittleres (erhebliches) und tiefes (tragbares) Risiko.

12
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Schritte des Risikomanagements

Vierteiliger Prozess im Führungskreislauf: 1. Risiko erkennen, 2. Risiko bewerten, 3. Risiko bewältigen, 4. Risiko überwachen.

13
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Variantenprüfung

Analyse eigener Handlungsalternativen anhand von fünf Kriterien: Angemessenheit, Exklusivität, Machbarkeit, Tragbarkeit und Vollständigkeit.

14
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5-Punkte-Befehl

Standardisierter Aufbau einer militärischen Befehlsgebung: 1. Orientierung, 2. Absicht, 3. Aufträge, 4. Besondere Anordnungen, 5. Standorte.

15
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Handlungsrichtlinien (HRL)

Konsequenzen BLAU mit zwingendem Charakter ('Ich muss…'), die in allen entwickelten Varianten berücksichtigt werden müssen.

16
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Entschlussrelevante Konsequenzen (ER)

Konsequenzen BLAU mit wahlweisem Charakter ('Ich kann…'), aus deren Kombination unterschiedliche Eigener-Varianten gebildet werden.

17
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Lagerapport (LR)

Formaler Rapport zur Beurteilung der aktuellen Lageentwicklung, Ermittlung von Handlungsbedarf und Entscheidung über Anpassung oder Neubeurteilung des Entschlusses.

18
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7W-Fragen der Bedrohung

Frageschema zur Reglementarischen Ausformulierung der Bedrohung: WANN?, WOHER?, WOMIT?, WO DURCH?, WOHIN?, WOZU?, WIE WEITER?.