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Karteikarten zur Wiederholung der Lernmechanismen, der operanten Konditionierung, Angstkonzepte sowie kognitiver Verzerrungen aus der Vorlesung Entwicklungspsychologie.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Kognitives Lernen
Ein Lernmechanismus, bei dem selbstgesteuert über Inhalte nachgedacht wird, wie etwa durch das Durchlesen, Auswendiglernen und Strukturieren eines Skripts.
Klassische Konditionierung
Ein Lernmechanismus, bei dem zwei gleichzeitig auftretende Reize oder Erfahrungen miteinander gekoppelt werden (z. B. Kopplung von Angst mit großen Plätzen oder das Klingeln einer Glocke mit der Essensgabe).
Modelllernen
Ein Lernmechanismus, bei dem unbewusst oder bewusst ein Rollenmodell bzw. Vorbild beobachtet und dessen Verhalten übernommen wird.
Operante Konditionierung
Das Lernen am Effekt, bei dem die Konsequenz bzw. der Effekt eines gezeigten Verhaltens beeinflusst, ob dieses Verhalten in Zukunft eher wahrscheinlich oder weniger wahrscheinlich erneut ausgeführt wird.
Belohnung (Operante Konditionierung)
Das Hinzukommen oder Entstehen eines positiven Reizes infolge eines Verhaltens, wodurch die Verhaltenswahrscheinlichkeit steigt.
Bestrafung (Erster Ordnung)
Das Hinzukommen oder Entstehen eines negativen Reizes infolge eines Verhaltens, wodurch die Verhaltenswahrscheinlichkeit sinkt.
Bestrafung zweiter Ordnung
Das Wegfallen oder der Entzug eines positiven Reizes als Konsequenz eines Verhaltens, wodurch die Verhaltenswahrscheinlichkeit sinkt (z. B. Entzug des Dienstwagens).
Negative Verstärkung
Das Wegfallen eines negativen Reizes als Konsequenz eines Verhaltens, wodurch die Verhaltenswahrscheinlichkeit steigt (z. B. Nachlassen von Angst durch Vermeidungsverhalten oder Wegfall von Kopfschmerzen durch eine Tablette).
Funktionale vs. dysfunktionale Ängste
Funktionale Ängste schützen vor tatsächlichen potenziellen Gefahren, während dysfunktionale Ängste im Alltag auftreten, ohne dass eine reale Gefahr besteht (z. B. Angst vor Präsentationen).
Grundannahmen
Pauschale, häufig unbewusste Überzeugungen über sich selbst oder die Welt, die metaphorisch wie die Wurzeln eines Baumes wirken (z. B. „Ich bin nichts wert“).
Automatische Gedanken
Situative und konkrete Gedanken, die aus den übergeordneten Grundannahmen hervorgehen und metaphorisch wie die Äste und Zweige eines Baumes wirken.
Kognitive Verzerrung (Bias)
Eine Verzerrung der eigenen Kognitionen und Denkmuster, die dazu führt, dass Situationen unlogisch oder ungenau bewertet werden.
Katastrophisierung
Eine kognitive Verzerrung, bei der gedanklich vorab angenommen wird, dass auf jeden Fall das denkbar Schlimmste eintreten wird.
Emotionale Beweisführung
Eine kognitive Verzerrung, bei der eine subjektive Emotion als Beleg für die Realität genutzt wird („Ich fühle mich so, also muss es auch so sein“).
Geistiger Filter
Eine kognitive Verzerrung, bei der die Wahrnehmung ausschließlich auf negative Aspekte fokussiert ist und positive Reize ausgeblendet werden.
Schwarz-Weiß-Denken
Eine kognitive Verzerrung, bei der Dinge nur in extremen Entweder-Oder-Kategorien ohne Zwischenstufen oder Nuancen bewertet werden.